Montag, 14. Oktober 2013

Worte


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„Worte können dich wie Pfeile treffen
oder sanft wie eine Feder berühren.“

Dieser Aphorismus stammt aus meiner Feder. J

Manchmal ist uns gar nicht bewusst, was Worte anrichten können. Worte können verletzen – uns wie Pfeile treffen. Das kennt jeder von uns, denke ich. 
Wenn wir zornig sind oder wütend, dann kann es schon einmal passieren, dass wir etwas sagen, was uns hinterher leid tut. Wir müssen uns klar darüber werden, dass Worte Energien sind, die eine Wirkung erzeugen.
Meine Tochter hat in ihrer Ausbildung gelernt, dass sie, wenn sie eine Ware verkauft, im Verkaufsgespräch auf das Wort ‚nicht’ verzichten solle, denn dieses Wort käme oft bei den Kunden nicht an. Als sie mir das damals erzählte, fand ich es sehr interessant. Dann habe ich weiter darüber nachgedacht und geübt, in manchen Situationen ebenfalls auf das Wort ‚nicht’ zu verzichten.
Vermeiden würde ich jetzt: „Ich werde nicht krank“, zu sagen. „Ich bleibe gesund", kommt zwar auf das gleiche heraus, ‚fühlt’ sich aber ganz anders an.
Ebenso achte ich auch auf andere Worte. Wenn man zum Beispiel das Wort „Probleme“ durch das Wort „Herausforderung“ ersetzt, hat es, so empfinde ich es, schon keine ganz so negative Ausstrahlung mehr.
Auch das Wort ‚muss’ setzt uns unter Druck. Wenn ich sage oder denke: Dieses und jenes ‚muss’ ich auch noch erledigen, dann setzt mich das sofort unter Druck. Wenn man etwas tun ‚darf’, anstatt es tun zu müssen, sieht die ganze Sache schon ganz anders aus. Oder nicht?
So, jetzt darf ich aufhören zu schreiben, denn ich darf noch bügeln. buegeleisen-0001.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandLach!


Kommentare:

  1. Schön, dass du Bügeln darfst, was für ein Vergnügen, stell dir vor jemand würde dir das Bügeln verbieten, nicht auszudenken.
    Meine Tochter sieht rot, wenn ich das Wort "immer" benutze, immer räumst du nicht auf, immer passt du nciht auf, bemühe mich nun das wort nicht mehr zu benutzen, aber ich erschrecke dann doch, denn es ist ein Standardwort von mir und eigentlich nicht böse gemeint. Sehe du hast 1 800 überschritten, super. Wünsche dir noch einen schönen Tag und viel Spass bei allem was du machen darfst. Kicher. LGLore

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    1. Mein Mann sagte früher ständig usw.- furchtbar. Irgendwann hat er es dann bemerkt, weil ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe.
      Bei uns im Ort gab es einen Mann, der immer folgende Wortschöpfung benutzte: quasigermaßen. Das ist doch auch schön. Ob ich es richtig geschrieben habe, weiß ich nicht. Der PC kennt es nicht. LG Martina

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  2. Guten Morgen Martina,
    quasigermaßen finde ich herrlich. Hier kenne ich jemanden, der sagt vor jedem Satz: wollnmasagensagnwamal, das ist doch auch ein schönes Wort, oder?
    Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
    Regina

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    1. wollnmasagensagnwamal - ist absolut genial!
      Kannst du dich erinnern, dass ich vor einem Jahr zu einer Gruppe gehen wollte, die sich 'Hüllhorster Schreibwerkstatt' nennt? Hab ich dann ja nicht gemacht. Gestern am Nachmittag war ich zu einer Lesung. 5 Autoren lasen und 1 Herr spielte Zwischenstücke am Piano. War echt schön. Die eine las 2 Gedichte, die von 'Brunhilde' handelten. Eine 'Freundin', wie sie ironisch meinte. Die waren echt klasse. Sie will noch vor Weihnachten ein Büchlein mit ihren Brunhilde-Gedichten heraus bringen, denn sie hat 50 (!) geschrieben. Die Frau wohnt übrigens im Nachbarort - ich kannte sie aber nicht.
      Einen nicht zu stressigen Arbeitstag wünscht dir
      Martina

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    2. Guten Morgen, liebe Martina,
      Lesungen sind meist toll, man bekommt einen neuen Blickwinkel auf sein eigenes Schreiben und das ist sehr inspirierend. So ein Brunhilde Gedicht würde ich auch gern einmal lesen. Sagst du mir Bescheid, wenn das Büchlein erschienen ist?
      Heute habe ich frei - ich finde es wunderbar!
      Herzliche Grüße
      Regina

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    3. Ja, mach ich. Inzwischen weiß ich auch den Namen der Autorin. Sie heißt Christa Schlossmacher. Ich wünsche dir einen wunderschönen freien Tag!

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