Dienstag, 5. November 2013




kalender-0144.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandEin Monat, in dem man an dem Thema ‚Tod’ irgendwie nicht vorbei kommt. Allerheiligen, Ewigkeitssonntag, das Sterben der Natur. In der Regel mögen wir diesen Monat nicht sonderlich – ich auch nicht. Vielleicht auch deshalb, weil er uns unsere Vergänglichkeit vor Augen führt. Am liebsten möchten wir das Thema Tod unbehandelt lassen. Es wird einfach nicht oder nur selten darüber gesprochen. Irgendwie stört ‚er’. 
Wenn wir auf ein Leben warten, das bald hier (wieder)-geboren werden will, dann sind wir voller Anspannung und Vorfreude und können es kaum erwarten, dass es endlich soweit ist. Warum ist das beim Tod ganz anders? Oder sind dann ‚auf der anderen Seite’ unsere Lieben voller Ungeduld und Vorfreude und können es kaum erwarten, bis wir dort (wieder)-geboren werden? Wie wäre es, wenn wir genau wüssten, dass es so ist? Würde uns der Tod dann weniger schrecken? Vielleicht ist es auch für eine Seele gar nicht so einfach, den Ort zu verlassen, an dem sie sich befindet, bevor sie (wieder) auf die Erde kommt. Fragen über Fragen, auf die ich keine Antwort habe. Doch ich werde nicht aufhören, darüber nachzudenken. 
Ein deutscher Schauspieler, der seinen 70. Geburtstag feierte und gefragt wurde, ob er Angst vor dem Tod habe, antwortete: „Ach wissen sie, ein Freund von mir hat mir dazu einmal gesagt: Wir haben das schon so oft hinter uns gebracht, dann werden wir es wohl diesmal auch ‚schaffen’.“ 
Eine Antwort, die mir wirklich gefiel. 


Kommentare:

  1. Über den Tod sinnieren, ich war dabei als mein Mann starb und ich muss sagen er lächelte, als wäre er einem guten Freund begegnet. Schade wir werden es nie ergründen, erst wenn wir selbst einmal hinüber gehen.
    Wünsche dir heute etwas besinnliche Grüße, Lore

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    1. Es sind ganz besondere Momente, liebe Lore, die ich auch nicht missen möchte. Im Nachhinein kann man es als ein 'Geschenk' sehen, wenn man Menschen begleiten durfte, die diese Welt verlassen.

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