Samstag, 25. Januar 2014


In der Tierwelt gibt es viele Arten, die in Symbiose miteinander leben. So zum Beispiel der Vogel, der Großtiere von plagenden Parasiten bereit. Der eine wird von dem Quälgeist befreit – und der andere satt. Ein Paradebeispiel, wie ‚Natur’ funktioniert.
Und jetzt kommt es :
Irgendwo in Afrika kamen Menschen auf die Idee, sie könnten doch ihre Tiere mit Insektenvernichtungsmitteln besprühen - dann würden sie gar nicht von Parasiten befallen.
Tolle Idee – oder doch nicht?
Nein, gar keine gute Idee, denn die verseuchten Zecken, die von den Großtieren abfielen, wurden von den Vögeln gefressen. Und was passierte dann mit den Vögeln?
Dreimal dürft ihr raten.
Sie starben. Und da tote Vögel den in freier Wildbahn lebenden Tieren nun mal keine Parasiten mehr entfernen können, kam es zu einem Ungleichgewicht.
Was ist zu tun,
fragten sich die Giftsprüher und hatten wiederum eine geniale Idee: Sie importierten 300 parasiten-fressende Vögel, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ich finde, dazu passt ein Aphorismus, den ich vor ein paar Monaten schrieb:

Alles verließ nach einem göttlichen Plan,
bis der Mensch dachte, dass er es besser kann!



Foto: Pixelio.de/Franziska Weiß

Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    ein mehr als passender Aphorismus. Der Mensch bringt es
    fertig, in jahrtausendelange funktionierende Dinge einzugreifen
    und zu zerstören. Es ist bedrückend, wenn man das alles liest
    und hört.

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    1. Habe vor Wut doch glatt vergessen, dir ein wunderschönes Wochenende zu wünschen.
      Liebe Grüße
      Irmi

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    2. Ja, mich machen solche Dinge auch wütend. Wenn man auch als Einzelner nicht viel tun kann, so kann man doch immer wieder 'den Finger in die Wunde legen' und auf Missstände hinweisen.
      Danke für den Kommentar - auch dir ein schönes Wochenende!
      Martina

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