Freitag, 31. Januar 2014

Spitznamen

An anderer Stelle habe ich schon einmal erwähnt, dass wir unsere kleine Enkeltochter liebevoll ‚Krümel’ nennen, weil sie halt so klein ist. Die Ältere hat den Kosenamen ‚Kröte’ bekommen, weil sie als Baby, wenn sie schlief, die Haltung einer Kröte einnahm.
Ich erinnere mich an ‚Ghento’, ‚Kitzi’ oder ‚Öddel’ in meiner Klasse. Damals hätte ich auch gerne einen Spitznamen gehabt, denn ich empfand es als so eine Art Privileg, einen zu haben, denn diese Jungs waren schon echt cool.
Später erkannte ich dann, dass so ein Spitzname auch belastend sein kann, dann zum Beispiel, wenn man als erwachsener Mann immer noch ‚Mimmikakka’ genannt wird, nur weil man als Kind das Wort ‚Mietzekatze’ nicht aussprechen konnte und stattdessen eben besagtes ‚Mimmikakka’ von sich gab.
Ich könnte mir auch schönere Spitznamen als zum Beispiel ‚Bimbo’ oder ‚Dackel’ vorstellen, denn es gibt ja einen Bezug zwischen der Person und dem Spitznamen – und wenn ich erkenne, alle behandeln mich wie einen ‚Bimbo’ – nicht wirklich schön.
Eine Frage bleibt für mich bis heute allerdings unbeantwortet: Weshalb gab es im Umfeld meines Vaters einen Mann, den alle nur ‚Rhabarberpisser’ nannten? 


Kommentare:

  1. Kopf kratz....vielleicht hat ihn mal jemand beobachtet, wie er den Rhabarber auf eben diese Art düngte?
    Es ist schon so, oftmals hängen einem die Spitznamen aus der Schulzeit ein ganzes Leben an.
    Es kann sogar so weit gehen, dass man den richtigen Namen nicht einmal mehr kennt.
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht dir
    Irmi

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    1. Am Kinn kratz ... gute Idee!! War natürlich ironisch gemeint - ist klar ;-)!!!
      Dir auch ein schönes Wochenende!
      Martina

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