Freitag, 3. Januar 2014

Versuchen - oder tun. Ein riesiger Unterschied!

Ich habe euch kürzlich von einer ungewöhnlichen Weihnachtskarte erzählt – die, auf der stand: Versuche nicht – mach es!
Diese – und auch noch andere Karten von lieben Freunden -, habe ich so platziert, dass ich sie immer sehe (also, ich meine jetzt die Karten und nicht die Freunde), wenn ich am PC bin.
Gerade fiel mein Blick wieder auf diese Karte und ich dachte mir, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob ich nun sage: 
'Ich versuche es' oder ob ich sage 'Ich mache es'! 
Beim zweiten Satz spürt man, dass dort eine ganz andere Energie dahinter steckt.
Wenn ich sage: 'Ich versuche es', dann ist das so eine Wischiwaschi-Aussage. Mit dieser Aussage lasse ich mir ein Hintertürchen offen: ‚Nun hab ich es nicht geschafft, aber ich hab es ja gleich gesagt, es war nur ein Versuch’.
Bei der Aussage: ‚Ich mache es’ sieht es völlig anders aus. 
Da stehe ich zu 100 Prozent hinter der Sache. 
Ist die Chance zu scheitern dann nicht viel geringer?




Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    ich bin auch sehr vorsichtig mit der Aussage: Ich versuche es!
    Wenn man das sagt, wird wirklich meist nichts daraus. Im
    vorigen Jahr habe ich gesagt; Ich versuche es - und es wurde nichts
    daraus. In diesem Jahr habe ich gesagt: Ich mache es - und ich habe es gemacht!
    Hoffentlich halte ich durch. Es ist nur eine ganz Kleinigkeit - und dennoch manchmal
    ganz schwer.
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht dir
    Irmi

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  2. Ich kann das so gut nachvollziehen. Ich tue mich auch schwer mit dem "Ich mache es' - denn in der Tat, einfach ist dies oft nicht. Doch wenn man es dann schafft, tritt ein erhebendes Gefühl ein. Also, lass uns so oft es geht sagen: 'Ich mache es!'

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