Dienstag, 11. Februar 2014

Ich bin einer Herde Ziegen wirklich sehr, sehr dankbar! Wofür, fragt ihr euch?
Einer Legende zufolge sollen sie im heutigen Äthiopien die roten Früchte eines Kaffeebaumes entdeckt und verspeist haben. Anschließend fiel den Hirten auf, wie aktiv die Tiere nach dem Verzehr waren, so dass sie auch davon kosteten – mit derselben Wirkung.
Was wäre ich morgens ohne meinen Kaffee.
Erinnert ihr euch noch an den Kanon, den wir als Kinder gerne gesungen haben?

C A F F E E,
trink nicht so viel Caffee. 
Nicht für Kinder ist der Türkentrank, 
schwächt die Nerven, 
macht dich blass und krank. 
Sei doch kein Muselman, 
der ihn nicht lassen kann.

Heute gibt es das schwarze Getränk in den verschiedensten Varianten. Wir trinken immer noch den guten alten Filterkaffee, wenn auch nicht handgefiltert, sondern aus der Maschine. 
Meine Mutter bevorzugte ihren Kaffee so: Einen gehäuften Löffel Kaffeepulver in einen Kaffeebecher geben – darauf heißes, aber nicht mehr kochendes, Wasser. Das Ganze eine Weile ziehen lassen, bis sich das Pulver wieder auf den Boden gesenkt hatte.
Sie behauptete, so sei der Kaffee verträglicher.

Ich bin sicher kein Kaffee-Junkie, aber ich mag ihn schon sehr.


Kommentare:

  1. Lieb Martina,
    gerade habe ich meinen Kaffee getrunken. Ich brauche ihn ganz
    einfach - sonst komme ich nicht in die Puschen.
    Ich habe noch den guten alten Keramikfilter für das Tässchen am
    Nachmittag. ansonsten benutze ich auch die Kaffeemaschine (aber
    keinen dieser teueren Automaten)
    Wenn ich aber zu Hause mal zur Bergischen Kaffeetafel einlade, dann
    gibt es Kaffee aus der Dröppelkanne.
    Einen sorgenfreien Dienstg wünscht Dir
    Irmi

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    1. Hast du denn für deine Dröppelkanne keinen Dröppelfänger? Du weißt, was ich meine - dieses Ding aus Schaum mit einem Schmetterling??? Eine Erinnerung an früher. Gibt es die eigentlich noch?
      Danke für's Lesen!
      Martina

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    2. Ja, so eineTropfenfänger habe ich auch noch. Benutze ichn
      aber nicht mehr. sieht nicht mehr so schön aus.
      LG Irmi

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  2. "Schweden leben von Kaffee", sagte ein ehemaliger Nachbar mal zu uns. "Stimmt", kann ich da nur sagen. Solltest Du einem Menschen mit Kaffeetasse irgendwo auf der Welt begegnen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass dieser in Schweden aufgewachsen ist. Und ehrlich, nicht auszudenken, wie schlafmützig die Leute ohne das Gebräu wären ;-). Ist halt Winter ....

    Gruß
    Beate

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    1. Ui, dann müssen aber sehr viele Menschen in Schweden aufgewachsen sein ;-)!
      Es läuft übrigens im Moment auf Bayern eine Serie über Schweden. Ein wirklich schönes Land - mit sehr einsamen Ecken.
      LG in das ferne und bestimmt kalte Schweden!
      Martina

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  3. Ohne meinen grooooßen Pott Kaffee am Morgen, nicht auszudenken.

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    1. Geht mir ganz genau so - nur, dass ich meinen Pott 5 Stunden nach dir zu mir nehme! ;-)

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