Montag, 10. Februar 2014


Irmi vom Neckarstrand-Blogspot hat am 1. Februar über ‚Zellen’ gepostet. Ein Satz geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. 
Sie schrieb: ‚Seit ich diese Seite schreibe, sind über drei Millionen Zellen in meinem Körper gestorben, und ebenso viele sind in diesem Zeitraum geboren worden.’

Dass ist doch unglaublich, oder? Rein rechnerisch bedeutet dies, dass wir alle 7 Jahre quasi ein ganz neuer Mensch sind. Ganz so ist es nicht, denn es gibt Zellen, die sich nicht erneuern. Doch wie ist das mit unserem größten Organ, der Haut?

Im Internet fand ich dazu von Dr. med. Jörg Zorn folgende Aussage:

‚Die Oberhaut des Menschen (Epidermis genannt) erneuert sich ungefähr alle 26-28 Tage komplett. In dieser Zeit entstehen neue Hautzellen, und ältere, verhornte Hautzellen werden abgestoßen.
Damit gehören die Hautzellen zu den wenigen im Körper, die sich ein Leben lang teilen (auch wenn die Geschwindigkeit im Alter etwas abnimmt). Und auch wenn man davon gar nicht so viel mitbekommt, ist auf der Hautoberfläche ganz schön was los. In den unteren Schichten der Epidermis entstehen laufend neue Zellen, die dann die über ihnen liegenden älteren Zellen nach oben drücken. Die Altvorderen trocknen auf ihrem Weg nach oben langsam aus und sterben irgendwann ab. Dann wehen sie davon. Es herrscht also ein ständiges Kommen und Gehen.
In Zahlen: Jeden Tag stoßen wir im Schnitt etwa 14 Gramm Haut ab. Das sind Millionen von Zellen. Und nach einem Monat hat man einen vollständig neuen Zellsatz auf der Hautoberfläche.’

Und jetzt komme ich zu der Frage, die mich bewegt: Wenn wir innerhalb eines Monats alle Hautzellen erneuern, warum lösen sich dann Krankheiten wie die Schuppenflechte oder der Hautkrebs nicht innerhalb dieses Zeitraumes auf? Die Hautzellen, die neu entstehen, sind doch gesund. 


Eine Antwort auf meine Frage habe ich bisher nicht gefunden.



Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    es ist schon sehr spät und ich kann mal wieder nicht schlafen.
    Das ist eine berechtigte Frage. Darauf weiss ich auch keine Antwort.
    Es wird geforscht und geforscht - aber man weiss es nicht. Warum gibt es
    überhaupt Zellen, die ausufern und dann Krebs hervorrufen? Ich frage mich
    das täglich
    Ganz liebe Grüße
    Irmi

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    1. Guten Morgen, Irmi! Weil ich mich das auch immer wieder frage, suche ich schon lange nach einer Antwort.. In einem Buch stand - und ich fand es nicht uninteressant, dass die Seele sozusagen jede Zelle bewohnt. Wenn sich die Seele von einigen Zellen zurückzieht, beginnen sie, ein Eigenleben zu führen - Krebszellen. LG Martina

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