Dienstag, 25. Februar 2014

Totlachen – geht das?

Ich erinnere mich an eine Geschichtsstunde, nach der ich ziemlich durcheinander war. Der Lehrer erzählte von einer Foltermethode, die im Mittelalter gang und gäbe war. Man schnallte einen Menschen, dem man eine Straftat vorwarf, auf eine Bank. Seine Fußsohlen rieb man mit Salz ein. Dann kam eine Ziege ins Spiel, um dieses Salz abzuschlecken. Das klang für uns Schüler zunächst harmlos. Dass es eine wahre Tortour für die Menschen wurde, erfuhren wir aber dann.
Da Ziegen eine raue Zunge haben, wurde aus dem anfänglichen Kitzeln ein starkes Brennen. Da man immer wieder erneut Salz auf die Fußsohlen aufgebrachte, verstärkte sich das Brennen. Diese Prozedur führte man so lange durch, bis der Angeklagte geständig war. Gestand er nicht, so führten das Lecken der Ziege und das Salz bald dazu, dass die Haut sich ablöste und unter schrecklichen Schmerzen die Fußsohlen offen lagen. In einigen Fällen soll auch der Tod eingetreten sein – wahrscheinlich aufgrund des Atemmangels durch das Lachen.

Ganz makaber fand ich auch diese Geschichte: In England soll sich vor einigen Jahren ein Mann beim Ansehen einer TV-Serie totgelacht haben. Er hatte 25 Minuten ununterbrochen darüber gelacht. Danach verstarb der herzkranke Mann. Die Witwe hat sich später beim Fernsehsender bedankt – weil er ihrem Mann vor seinem Tod noch eine vergnügliche Zeit bereitet hatte. 
Die Engländer und ihr schwarzer Humor ...


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    die Folterethode habe ich auch gekannt. Sie wurde seitens der Inquisition
    vorwiegend bei Frauen angewandt. (Ist doch klar, oder?)
    Ich habe über die Geschichte aus England gelacht, auch wenn es leicht
    makaber ist. Das ist in der Tat der berühmt-berüchtigte englische Humor.
    Einen schönen Dienstag wünscht dir
    Irmi

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    1. Ja, wir Frauen, wir haben eben so etwas Mystisches an uns!

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  2. Meine Güte, das ist aber nun wirklich schwarzer englischer Humor!
    LG Elke

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