Mittwoch, 26. März 2014

Tohuwabohu



Eltern werden bei diesem Ausdruck als allererstes an die Kinderzimmer ihrer Kleinen denken, denn meistens herrscht es dort, das Tohuwabohu und bezeichnet ein großes Durcheinander.

Das Wort stammt aus der Bibel. Luther hat die Stelle, das ‚toh wa boh’, mit wüst und leer übersetzt. Gemeint ist an dieser Stelle die Erde, die noch wüst und leer ist. Im sog. Schöpfungsbericht wird erzählt, wie Gott aus diesem Chaos eine geordnete Welt erschaffen hat.


Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Martina,

    danke für die Aufklärung. So kann sich die Bedeutung eines Begriffes im Laufe der Zeit ändern.

    In den meisten Kinderzimmern die ich kenne kann man sich nur schreitend wie ein Storch bewegen, weil überall etwas herum liegt.

    Liebe Grüße und einen Mittwoch voller schöner Begegnungen
    wünscht dir

    Anita

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    1. Der Vergleich mit dem Storch ist super - genau so ist es. Danke für die lieben Wünsche zum Mittwoch. Die ersten guten Begegnungen hatte ich bereits, denn ich komme gerade von der Gymnastik und weitere stehen heute Abend an. Es ist ein Abend mit der Lesung von Frühlingsgedichten geplant. Dort darf ich ein eigenes und eines von Regina Meier zu Verl lesen (hab ihre Erlaubnis) und darauf freue ich mich schon riesig. Bis bald - werde mein Gedicht dann auch hier einstellen. Auch für dich einen schönen Tag zur Wochenmitte! Martina

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  2. Guten Morgen, liebe Martina,
    den Begriff kannte ich natürlich (habe ja auch Kinderzimmer). Die Herkunft ist für mich neu, vielen Dank für die Erklärung!
    Ich wünsche dir einen schönen Tag und heute Abend eine schöne Gedichtlesung!
    Herzliche Grüße
    Regina

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    1. Liebe Regina, ich freue mich schon sehr auf heute Abend und werde dein Gedicht würdevoll 'vertreten'. Die Dame, die den Abend organisiert hat, fand es total schön. Sie liest einige Gedichte von anderen Autoren unserer Umgebung. Ich berichte dann davon, stelle mein Gedicht ein und mache einen Link zu deinem, wenn es dir recht ist. Aber warum sollte es nicht :-)! LG Martina

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  3. Liebe Martina,
    mich hat schon immer interessiert, woher unsere Worte und Ausdrücke stammen. Die Herkunft von Tohuwabohu kannte ich auch noch nicht. Viel Spaß bei der Gedichtlesung!
    LG Elke

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    1. Ich glaube, dass wird richtig schön heute Abend. Ich freue mich wirklich darauf. Mich interessieren auch die Ursprünge mancher Wörter oder Redewendungen, die du immer mal wieder in meinem Blog findest. LG Martina

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  4. Oh, danke für die Aufklärung. Das wußte ich garnicht. Ab und an benutze ich das Wort auch mal, wenn es im Kinderzimmer wieder aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen :-) LG Romy

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    1. Ich glaube es gibt keine Mutter, die im Zusammenhang mit den Kinderzimmern nicht an dieses Wort denkt. Aber die Mütter der heutigen Mütter haben dies auch schon getan. :-) Es freut mich, wenn ich dir etwas Neues vermitteln konnte. LG Martina

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