Mittwoch, 9. April 2014

Besonders schöne Ostereier

Gestern erhielt ich von einer Leserin meines Blogs eine Mail, über die ich mich sehr gefreut habe. Sie schrieb davon, wie sie - früher und auch heute noch – Eier färbt. Sehr gerne gebe ich das hier an alle Leser weiter:


Ich bin 66 Jahre alt und schon meine Großmutter hat Eier mit Zwiebelschalen  gefärbt. Ich bin in jungen Jahren wie folgt vorgegangen: Morgens  unternahmen wir einen Spaziergang, bei dem wir Moos (für Teller und Nester)  und feinblättrige Pflanzen sammelten. (Anstatt Pflanzen zu sammeln kann man  auch sehr gut Dill, Petersilie, Pimpernelle etc. verwenden.) Wieder zu  Hause wurde ein großer Topf  mit Zwiebelschalen und Wasser gefüllt, langsam  zum Kochen gebracht und mindestens 15-20 Min. ziehen gelassen. Ich habe gewaschene, alte dünne Strumpfhosen oder Strümpfe (20 Den) in  entsprechend große Stücke geschnitten, die rohen Eier mit den Gräsern belegt und die Strumpfhosenstücke darüber fest gezogen und mit Draht-Clips für Gefrierbeutel zusammen gedreht und gehalten und 15-20 Minuten im leicht kochenden Wasser ziehen lassen, kurz unter kaltes Wasser halten und das Gebinde lösen und die Eier mit einer Speckschwarte einreiben.
Jedes Ei ist ein Unikat und sieht wunderschön aus!! (Übrigens, Zwiebelschalen kann man schon Wochen vorher beim Kaufmann kostenlos aus den  Zwiebelhorden herausklauben und in die kleinen Plastikbeutel oder Tüten füllen - es ist mir bis heute nie verwehrt worden). Die geplatzten Eier wurden anschließend in einer Grünen Soße verwendet und mit allen Teilnehmern gemeinsam aufgegessen. Die Prozedur ist gleich geblieben und macht mir, meinen Enkelkindern und den Freunden  noch genau so viel Spaß wie vor vielen Jahren!!!!

Danke, liebe Ch. A., für diesen tollen Tipp und die Zurverfügungstellung der Fotos, die zeigen, wie toll diese Eier aussehen!!!




Alles geschieht, weil es geschehen muss KLICK!!!


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    schön, dass du diese Ausführungen mit uns geteilt hast. Ich kann mich auch noch
    daran erinnern, dass bei uns immer mit Zwiebelschalen und auch Löwenzahn gefärbt
    wurde. Es war ein Mordsspaß. Später nahm man kaputte Strümpfe, legte Pflanzen,Gräser
    und Blüten hinein und erst dann kamen die Eier in den kochenden Sud. Es entstanden herrliche Maserungen und Bilder.
    Einen angenehmen Wochenteiler wünscht Dir
    Irmi




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    1. Heute werden schnell die 'Färbetabletten' genommen, doch ob das immer so gut ist? LG Martina

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  2. Liebe Martina,
    ja, da kann ich mich auch noch gut dran erinnern, so haben wir früher die Eier auch gefärbt!
    Ich wünsch Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass meine Mutter den Saft der
      Roten Beete zum Färben genommen hat.
      LG Martina

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  3. Liebe Martina!
    Meine Schwägerin in der Schweiz färbte die Ostereier auch immer auf diese Weise und ich habe das immer bewundert. Vielleicht sollte ich es in diesem Jahr auch einmal ausprobieren.
    Danke für diese interessanten Informationen und schöne Grüße an CH.
    Regina

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    1. Gute Idee - und Lukas hilft bestimmt gerne, auch schon beim Sammeln.
      LG Martina

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  4. Hallo Martine,
    danke für das veröffentlichen dieser Eifärbe-Anleitung.
    Mit den Zwiebelschalen, das kenne ich auch, nicht aber die Veredelung mit den Gräsern und dem Strumpf.
    Tolle Idee, die ich garantiert mal umsetzten werde,
    Hab noch einen schönen Mittwoch.
    Herzlichen Gruß
    Jutta

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    1. Danke ich wünsche dir auch einen schönen Mittwoch
      und viel Freude beim Umsetzen der Veredelungsidee!
      Martina

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  5. Gehört schon aber gemacht noch nie und diese Eier sind ja wunderschön mit dieser Art!
    Ein Dankeschön an Ch.A für Foto und Anleitung und auch an dich!

    Lieben Gruss Elke

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    1. Sie sind zwar aufwändig, aber wirklich sehr schön und etwas Besonderes. Das Dankeschön wird Ch.A. sicher erreichen, denn sie wird die Kommentare lesen. Danke auch an Dich fürs Lesen und den Kommentar! Martina

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  6. Wunderschöne Eier sind das. In meiner Kindheit kann ich mich auch noch ans Eierfärben erinnern. Große Einmachlgäser gefüllt mit allen möglichen Farben und dann wurde getaucht und gut aufgepasst, dass nichts verschüttet wurde.
    Ich glaube als Kind braucht man es möglichst bunt - dieses Jahr möchte die Tochter mehr Naturfarbe - mal sehen...
    LG
    Manu

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    1. Na, dann wären diese hier ja genau das Richtige!
      Danke fürs Vorbeischauen und den Kommentar!
      Martina

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  7. Hallo Martina,
    die Ostereier sehen in der Tat toll aus. Ist bei uns leider ein Zeitfaktor, Eier zu färben. Allzu viel färben wir auch nicht.

    Gruß Dieter

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    1. Heute kann man ja auch an jeder Ecke bunte Eier kaufen - sogar das ganze Jahr über. Das war früher ganz anders. Da hat die Mutter in einer Nacht- und Nebelaktion die Eier gefärbt, damit die Kinder es nicht mit bekamen.
      Einen schönen Tag! Martina

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