Freitag, 11. April 2014

Das kleine Amsel-Kind

Vorgestern habe ich an euch weitergegeben, wie die liebe Christel, eine Leserin meines Blogs, ihre Ostereier färbt. Heute soll ich zum einen den Dank für die lieben Kommentare an euch weitergeben und zum anderen hat sie mir eine kleine Geschichte zur Verfügung gestellt, die sie für ihre Enkelkinder aufgeschrieben hat, und an der sie uns jetzt alle teilhaben lassen möchte. Ihr dürft ihr gerne wieder unter ‚Kommentar’ etwas dazu schreiben – es wird sie erreichen.

Gestern haben der Onkel Klaus und seine Freunde die Gartenstühle aus der Waschküche geholt, die Auflagen daraufgelegt und sich am Abend noch ein wenig gesonnt, etwas erzählt und es sich ganz gemütlich gemacht. Und als sie dann keine Lust mehr hatten, haben sie die Stühle und die Auflagen wieder in die Waschküche gestellt.
Und stellt Euch vor, da hat so ein kleines vorwitziges Amselkind seinen neugierigen Schnabel in die Waschküche stecken müssen, um ganz genau zu sehen, was da vor sich ging und wie was bis zum nächsten Gebrauch über Nacht abgestellt und hingelegt wird.
Als der Onkel Klaus die letzten Teile eingeräumt hatte, hat sich das neugierige Amselkind versteckt und der Klaus hat es nicht gesehen und die Tür abgeschlossen. 

Heute ist er wieder in die Waschküche gegangen, hat aufgeschlossen und wie ein Sausewind ist das Amselkind aus der Waschküche geflohen.
Da hatte es nun die ganze Nacht allein verbringen müssen - vor lauter Angst hat es ganz, ganz viele Häufchen auf die Auflagen und auf den Boden gemacht. Und das Vogelbäuchlein tat vor lauter Hunger nach einer Weile auch weh - kein Körnchen, kein Würmchen war in der Waschküche zu finden - einfach nur gräuslich!!
Und was glaubt Ihr, was das Amselkind nun macht? Es hüpft die ganze Zeit hinter der Mama her und erzählt, wie schrecklich allein es in der Nacht war und wie viel Angst es hatte. Und der Amselmutter ist es immer noch ganz elend – so viele Sorgen hat sie sich um ihr Kind gemacht.
Erst einmal hat das Amselkind der Mutter versprochen, nicht mehr so weit weg zu hüpfen und vielleicht in Zukunft doch ein wenig folgsamer zu sein.
Und da glauben wir jetzt ganz fest dran!  


Liebe Christel - Danke auch für die Fotos!


Kommentare:

  1. Hallo Martina, hallo Christel,

    das ist eine schöne Geschichte lehrreich und doch ohn den erhobenen Zeigefinger.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Regina

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  2. Ich nochmal -
    Martina, verrätst du mir mal bei Gelegenheit, wie du das mit der Bildershow gemacht hast, das ist ja toll! Und die Bilder selbst sind natürlich auch sehr schön!

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    1. Da muss ich deine Frage an Christel weitergeben, denn ich habe nichts weiter gemacht, als Ihre Bildershow übernommen.
      Liebe Christel, du wirst dies sicher lesen - kannst du mir eine Mail schreiben, die ich dann an Regina weiterleite?! Danke!
      Martina

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  3. Liebe Martina, liebe Christel,
    danke für diese schöne Geschichte :O)
    Ich wünsch Euch ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Danke, Claudia - und ein schönes Wochenende!
      Martina

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  4. Eine ganz tolle Geschichte
    und zum Glück ist der Klaus am nächsten Morgen wieder in die Waschküche,
    hatte mir schon Schlimmeres ausgemalt.
    Ein schönes Wochenende wünsch ich euch.
    Nähoma

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    1. Ja, alles gut gegangen.
      Bei uns nistete ´-als ich Kind war - ein Spatz in der Garage.
      Da musste mein Papa immer schauen, ob der Vogel schon drin ist,
      dann hat er sie abends geschlossen - war echt witzig!
      Ein schönes Wochenende! Martina

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  5. Liebe Martina,
    eine ganz wundervolle Geschichte. Ob ich sie mitnehmen darf zm Vorlesen
    bei meinen Kindern?
    Liebe Grüße
    Irmi

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    1. Da muss ich Christel nicht fragen. Sie hat sicher nichts dagegen - ganz im Gegenteil.
      Einen schönen Sonntag! Martina

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