Mittwoch, 2. Juli 2014

Geschlechtertürme

Das mittelalterliche Stadtbild italienischer Orte wird oft von vielen hohen Türmen geprägt. Reiche Familien wollten sich in diesen vielstöckigen Türmen schützen, andererseits aber auch ihre Nachbarn ‚übertreffen’, denn je höher der Turm, desto größer das Ansehen der Familie.
Diese Wohntürme werden auch Geschlechtertürme genannt. In San Gimignano (Toskana) standen 72 solcher Bauten. Als drastische Strafmaßnahme gegen schlimme Vergehen einer Familie wurden diese Geschlechtertürme zerstört.


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    ich habe ja zu Türmen auch eine ganz besondere Beziehung, allerdings nur zu Leuchttürmen bisher. Trotzdem könnte ich mir ein Schreibzimmerchen in einem anderen Turm, ganz oben natürlich, auch gut vorstellen.
    Danke für das neue Wissen, das ich bei dir wieder mitnehmen durfte!
    Liebe Grüße
    Regina

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    1. Also, liebe Regina, so ein Turm passt eindeutig besser zum Harfe spielen. Vielleicht solltest du dir das mit dem Leuchtturm dann doch noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ich werde mal nach Türmen Ausschau halten, die zum Verkauf stehen :-)!
      LG Martina

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