Freitag, 15. August 2014

Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich!

Im Freundeskreis unserer Tochter wurden in letzter Zeit einige Babys geboren. Es ist immer wieder ein Wunder, diese kleinen Geschöpfe zu betrachten und mein Herz ist von ihnen angerührt. Faszinierend finde ich immer wieder, wenn sie nach einem ihnen hingehaltenen Finger greifen. Man hat das Gefühl, als würden sie sagen wollen: Verlass mich nicht, ich kann ohne dich nicht sein. 

Es gibt eine wundervolle Geschichte dazu, die ich sehr mag:

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
"Du, große Hand, ich brauche dich,
wenn ich wach werde,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn ich meine erste Schritte versuche und du mich hältst,
wenn ich zu dir komme, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich."


Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

"Du, kleine Hand, ich brauche dich,
das spüre ich,
weil ich für dich sorgen darf,
weil ich mit dir spielen und lachen kann,
weil ich mit dir wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme fühle und dich lieb habe,
weil du ein Teil von mir bist.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich."

(Verfasser unbekannt)


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    ein ganz wunderschöner Post. Kontrastprogramm zu meinem heutigen Eintrag.
    Die Geschichte hat mich angerührt - ich glaube, ich bin heute etwas rührselig.
    Muss auch mal sein.
    Ich wünsche Dir einen guten Start ins Wochenende
    Irmi

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    1. Man muss sich sicher nicht schämen, wenn man Rührung empfinden kann.
      Danke - auch für dich ein schönes Wochenende! LG Martina

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  2. Das ist so schön fürs Herz .
    LG Jani

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    1. Du hast recht, die Geschichte trifft mitten ins Herz!
      Danke und LG Martina

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  3. Wunderschön, liebe Martina!
    Danke!

    Liebe Grüße
    Regina

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    1. Ja, sie ist wirklich wunderschön.
      Da hat jemand genau das ausgedrückt,
      was er empfunden hat.
      LG Martina

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  4. Eine wundervolle berührende Geschichte!
    Dankeschön..
    Lieben Gruss Elke

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    1. Die Geschichte trifft ebenso, wie das Baby selbst, direkt ins Herz!
      LG Martina

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  5. Liebe Martina,
    was für ein herzerwärmender und schöner Post!
    Ich wünsch Dir ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Danke für den lieben Kommentar!
      Ich wünsch dir auch ein schönes, wenn auch für den
      August viel zu kaltes, Wochenende! LG Martina

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  6. Hallo Martina,
    einfach nur schön die Geschichte und die kleinen Menschlein bezaubern uns immmer wieder.
    LG zu Dir
    Manu

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    1. Ja, sie sind einfach zauberhaft - wie recht du hast! LG Martina

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  7. Hallo Martina, bei uns halten jüngere Hände eine alte zerbrechliche Hand.
    Danke für das Gedicht, es tröstet sehr.

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    1. Oh, das kenne ich, sehr gut!! Ja, so ist das - irgendwann halten nicht mehr die Hände der Mutter das Kind und führen es, sondern die Mutter ist auf die Hände des Kindes angewiesen (oder auch der Vater). Ich habe beide Eltern gepflegt. Zuerst meinen Vater gemeinsam mit meiner Mutter und dann später meine Mutter und ich kann sagen, ich bin stolz darauf, dass ich beiden ihren Wunsch, zu Hause zu versterben, erfüllen konnte, obwohl es unglaublich viel Kraft gekostet hat (nicht nur körperlich, sondern auch mental) - und die wünsche ich dir jetzt auch - von ganzem Herzen! LG Martina

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