Samstag, 30. August 2014

Sollten wir nicht ...

Wenn man den Bodenraum unseres Hauses erreichen möchte, muss man durch unsere Wohnung gehen. In letzter Zeit fiel mir auf, dass unsere Große vermehrt dorthin geht. Der Grund dafür? Unsere Tochter beobachtet, mit welchen Spielsachen die Kinder spielen und bringt dann die, die unbenutzt herumstehen, auf den Boden. Nach einigen Tagen fällt das den Kindern dann plötzlich auf und sie holen es zurück, um damit zu spielen. Sobald sie es für ein paar Tage nicht mehr hatten, ist das Interesse daran wieder da.

wasserhahn-0015.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandDas brachte mich auf die Gedanken, dass es bei uns Erwachsenen ähnlich ist. Wir halten auch so vieles für selbstverständlich. Es ist da und gut. Doch was ist, wenn man es uns nimmt? Wenn plötzlich beim Aufdrehen des Wasserhahnes kein Wasser mehr kommt? Wenn wir die Kaffeemaschine anstellen, aber kein Strom da ist? Wenn man uns das Telefon, das Handy und den PC wegnehmen würde (wie ging das bloß früher, als es diese Dinge noch gar nicht gab)? Stellt euch vor, wir betreten ein Lebensmittelgeschäft, es gäbe aber gar keine Lebensmittel mehr dort.


Sollten wir nicht dankbarer sein für all diese Dinge, die wir wie selbstverständlich hinnehmen und sollten wir nicht sorgsamer mit der Natur umgehen, damit wir weiterhin sauberes Wasser zum Trinken haben und Lebensmittel, die genießbar sind? Sollten wir nicht gleich damit beginnen?


Liebe Nicole vom 
ich heiße dich herzlich Willkommen!!

Schön, dass du da bist!!!


Kommentare:

  1. Du hast wiedermal den Nagel auf den Kopf getroffen !
    Diese Gedanken kommen mir auch öfters in den Sinn und ich muss sagen ich bin dankbar, dankbar weil ich mir ein Leben so gar nicht ohne z.B. Strom und Wasser vorstellen kann. Das wäre ja furchtbar.
    Und wenn ich Dokumentarfilme aus fernen Ländern sehe, dann merke ich erst recht, wie gut es mir/uns geht !
    Was würden wir machen ohne unsere Waschmaschine, den Fön,die Kaffeemaschine, den Backofen usw. ?!
    Uns geht es sehr gut, man muss es sich nur immer mal wieder vorsagen !
    In diesem Sinne ein schönes, entspanntes Wochenende wünscht dir
    Jutta

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    1. Wir gebrauchen all diese Dinge täglich, ohne uns darüber klar zu werden, dass uns z. B. sauberes Wasser irgendwann nicht mehr zur Verfügung steht, weil wir es verschmutzen. Wie sagte letztens jemand in einem anderen Blog: Wir leben so, als gäbe es noch einen Ersatzplaneten!
      Danke für den Kommentar und ein fröhliches Wochenende! Martina

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  2. Hallo Martina,
    da hast Du mal wieder völlig recht. Wir sollten viel öfters darüber nachdenken, dass es nicht allen Menschen auf dieser Erde so gut geht wie uns. Und mit dem Wasser bringst Du mich auf fogenden Gedanken. Es war an einem heißen Sommertag (gab es hier vor Jahren auch noch und zwar viele aufeinander folgende) als die Tochter bei der Nachbarin war und sie nach Herzenlust die Gartendusche benutzten. So lange, bis die Zisterne komplett leer war. Als die Nachbarsfrau dann auf Toilette musste, konnte sie nicht mehr spülen...
    Wasser ist auch nicht immer selbstverständlich!
    LG zu Dir und einen schönen Sonntag wünscht Dir
    Manu

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    1. Ich erinnere mich genau an den Sommer. Man sah die Vögel verzweifelt in den Dachrinnen nach etwas Wasser zum Trinken zu suchen und der kleine Bach in meiner Nähe, der letztens über seine Ufer getreten war, führte nur noch ein Rinnsal. Wir schimpfen so oft über den Regen, doch wie sähe die Welt ohne ihn aus?
      Ich wünsche dir einen gaaaanz schönen Sonntag! Martina

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  3. Liebe Martina,
    das ist mir gerade in unserem Urlaub aufgefallen,
    in der Wohnung gab es nur einen Handfeger mit Kehrschaufel.
    Da wäre natürlich ein großer Besen, oder der Staubsauger, von Vorteil gewesen.
    So mußte ich die Krümel vom Essen auf den Knien zusammefegen,
    war garnicht so lustig, vor allem das Aufstehen hinterher.
    Vielen Dank für den Post.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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    1. Und das war nur eine 'Kleinigkeit' und für eine kurze Zeit! Aber wie es euch schon beeinträchtigt hat. Aber wenn wir eines Tages kein sauberes Wasser mehr hätten, nur weil wir so unbedarft mit unserer Umwelt umgehen, dass wäre katastrophal.

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