Montag, 29. September 2014

Zellen

Als ich mich gestern auf die Suche machte, aus wie vielen Zellen der menschliche Körper besteht, stieß ich auf einen interessanten Artikel von Klaus D. Endrulis. Er schreibt:

Der Zyklus von der Geburt bis zum Tod der Zelle und die Teilung ist je nach Zellenart unterschiedlich. Unser Körper erneuert sich ständig. Bei einem erwachsenen Menschen sterben in jeder Sekunde etwa 50 Millionen Zellen und werden gegen neue ausgetauscht.  Aber eben nur fast, denn der erwachsene Mensch baut nach und nach ab.
Am  schnellsten teilen (erneuern) sich Darm- (1-2 Tage) Zahn-, Haar-, Augen-, und Tumorzellen. Deshalb fallen dem Menschen bei der Chemotherapie auch Haare und Zähne aus und die Augen werden schlechter.
Am längsten dauert die Zellteilung der Knochen, etwa 3 Monate.
Der Mensch und seine Zellen erneuern sich immer und überall - doch nun kommt das Wunder:
Obwohl die Zelle ganz nagelneu ist - gerade in diesem Moment gemacht - nimmt sie sofort den Zustand der alten, verbrauchten Zelle an.
Warum das so ist? Das weiß kein Mensch und alle Forscher der Welt sind seit Jahrhunderten auf der Suche danach - den Jungbrunnen zu finden!

Diese Frage finde ich insofern interessant, weil ich auch bereits in einem Post auf dieses Phänomen hingewiesen und mir genau diese Frage gestellt habe.
Warum ist es so? Die Frage beschäftigt mich sehr. Die neue Zelle übernimmt sogleich die 'Fehler' der alten Zelle. Nichts dazu gelernt, könnte man salopp sagen. Aber vielleicht ist es genau das. Wir, der Mensch hinter dieser Zelle, haben nichts verändert. Vielleicht hätten erkrankte Zellen die Chance gesund zu werden, würde der Mensch sich bzw. seine Einstellung, Gedanken und Handlungen verändern. 



Kommentare:

  1. Ja, aber so etwas passiert ja auch. Zum Glück ist das so, nicht wahr? Menschen werden gesund und oft kann die Schulmedizin das nicht erklären. Weiteres Glück - wie ich finde, ist da ja auch die Alternativmedizin, der positive Glaube, das etwas "andere" Denken und das sich beschäftigen mit Dingen, die man nicht erklären kann, die man erleben muss :)
    Zum Glück ist Mensch mehr - als man sehen kann.
    Alles Liebe
    Sophie

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    1. Gott sei Dank geschieht es, liebe Sopjie! Und dann sprechen wir oft von einem Wunder. Das 'andere' Denken, wie du es bezeichnest, scheint immer mehr Menschen zu interessieren und sie machen sich auf den Weg und schauen nach Alternativen zur Schulmedizin, die wir natürlich auch gebrauchen. Es wäre nur schön, wenn sie nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern mehr auch 'Ursachenforschung' betreiben würde, denn es ist, wie du sagst, wir sind mehr als Körper, wir sind auch Seele und Geist. Danke für den Kommentar! Martina

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  2. Liebe Martina,
    ich würde sagen bei einer Teilung, in diesem Fall der Zellteilung entsteht doch nicht wirklich was ganz Neues, sonders das Vorhandene teilt sich und dies immer und immer wieder.
    Und manchmal bleiben von dem "Zellpontial" mal mehr oder mal weniger in der geteilten `neuen` Zelle. Und du hast recht, wir können bestimmt auch einen gewissen Teil dazu beitragen, den Zellen insofern zu helfen, dass wir ihnen gute Grundlagen bieten und sie dadurch vielleicht auch ein bisschen in ihrer Teilerei "postiv" unterstützen.
    Ach du Liebe, da hast du dir aber echt ein weitreichendes und sehr interessantes Thema ausgesucht ;-)
    Bin mal gespannt, was noch für Meinungen dazu erscheinen.
    Jetzt grüße ich dich mal für diese Kommentarserie gaaaanz <3lich, sage *DANKE* für deine lieben Besuche bei mir *gg* Ich hab im heutigen Post noch in den Kommentaren kurz erwähnt, warum MIR das Gartenhäuschen soooo wertvoll ist.
    und weil dein Blog auch so wertvoll ist, komme ich auch soooo gerne zu dir, Renate

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    1. Hallo Renate, es ist sooooo lieb, dass du überall einen Kommentar hinterlässt, viel mehr sind wohl nicht zu erwarten :(. Ich finde das Thema auch wirklich interessant und dass, was Sophie und du dazu beigetragen habt, sind auch Gedanken, über die es sich lohnt, nachzudenken! Einen schönen Tag für dich! Martina

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  3. Liebe Martina,
    ich denke auch, dass man was ändern kann,
    wenn man es zumindest versucht.
    Die Schulmedizin reicht schon lange nicht mehr aus,
    denn keiner nimmt sich mehr die Zeit, auf den Menschen einzugehen.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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    1. Du hast recht, Ella, genau so sehe ich es auch. Sie machen sich leider nicht die Mühe und nehmen sich nicht die Zeit, um den 'ganzen' Menschen zu sehen.
      LG Martina

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  4. Hallo Martina,
    bei Verhaltensweisen ist das genauso. Das Verhalten setzt auf bekannten Mustern auf, in Größenordnungen kann sich der Mensch nicht verändern, sondern nur in kleinen Schritten. Wahrtscheinlich ist das bei Zellen ganz ähnlich.

    Gruß Dieter

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    1. Du sprichst ein großes Problem an. Ja, wir verhalten uns nach bekannten Mustern, fahren immer wieder auf dieselben Schienen auf mit dem Ergebnis, dass wir immer wieder den gleichen 'Erfolg' verzeichnen. Nämlich, dass sich eine Krankheit nicht verändert, sondern bleibt oder wiederkehrt, weil wir uns immer nach dem gleichen Muster verhalten. Verändert der Mensch etwas, wird sich auch die Zelle verändern -nach und nach und in kleinen Schritten. Danke für deinen Kommentar und LG Martina

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