Samstag, 20. Dezember 2014

Prophezeiungen

In der Bibel begegnen uns sogenannte Prophezeiungen, zum Beispiel diese:

Die Engel der 4 ElementeDer Engel Gabriel prophezeit Maria:
„Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären,
des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein
und ein Sohn des Höchsten genannt werden.“

Da sprach Maria zu dem Engel:
„Wie soll das zugehen,
da ich von keinem Manne weiß?“

Der Engel antwortete und sprach zu ihr:
„Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft
des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch
das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden“.

Bereits der Prophet Jesaja verkündigte ca. 700 Jahre vor der Geburt Jesu:
“Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären,
und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen”, was übersetzt heißt: Gott mit uns.


Wie gehen wir heute mit diesen Worten um?

Ich weiß noch, dass wir uns damals im Konfirmandenunterricht darüber amüsiert haben und – etwas verschämt – darüber sprachen, dass das doch gar nicht möglich sei. Wir meinten aber nicht die Prophezeiungen, an denen zweifelten wir nicht. Wir meinten, gerade durch unsere Eltern oder Lehrer ‚frisch’ aufgeklärt, dass es nicht möglich sei, als Jungfrau ein Kind zu bekommen. Und damit standen wir nicht alleine da. Eine sehr ‚prominente Person’ dachte ebenso, wie wir oben lesen konnten: Maria! Auch sie bezweifelt es.


Die Jahre zogen ins Land und ich muss ehrlich gestehen, ich machte mir darüber keine Gedanken mehr. Irgendwann jedoch in einer Gesprächsrunde und um einige Jahre gereifter, sprachen wir über dieses Thema und wir kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Wir hielten es für möglich! Ja, wirklich! Denn uns wurde bewusst: Gott ist  A-L-L-E-S  möglich! Es reichte sein Wort (zu Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott) und Maria wurde schwanger! Diese Erkenntnis hat mich sehr berührt und zu dem Wissen geführt: Gott ist ALLES – ALLES ist Gott!!


Bild: Die Welt der Engel

Kommentare:

  1. Nun, wenn die Maria nichts von einem Manne weiß, was ist denn dann mit dem Josef, der angeblich ihr Mann sein sollte? Ich habe ja schon immer befürchtet, daß die Aussage in den Krippenspielen etc. irgendwie nicht logisch ist. Meine Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten, daß dieser ganze Religionskram, der uns von den Kirchen erzählt wird, nicht so ganz richtig sein kann.
    Es wird sehr viel Mut erfordern, irgendwann mal die ganze Wahrheit der Geschichte zu veröffentlichen. Auf die Gesichter der Menschen, die bisher alles hingenommen haben, was ihnen erzählt wurde, bin ich sehr gespannt.

    LG Petra K.

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    1. Liebe Petra, ich möchte es so sagen: Wenn die Wahrheit ein Ozean ist, ist dass, was wir Menschen wissen, ein Tropfen! Danke für den Kommentar! Martina

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  2. Liebe Martina,
    heute ist auch wieder etwas Blogzeit und ich freue mich, da ich immer mehr in Verzug komme, aber mir vorgenommen habe, mich dadurch nicht stressen zu lassen !!
    Wohlgemerkt : Vorgenommen !! dabei merke ich das schlechte Gewissen, dass ich habe und denke die Mädels hinter meinen Lieblingsblogs meinen, sie sind mir nicht mehr wichtig *tss
    Thema heute GOTT !!
    Hui, ich glaube ein "heißes" Thema. Ich bin ein gläubiger Mensch und mache meinen Glauben nicht so gerne an, wie ich denke "menschengemachten Gesetzen oder Überlieferungen" fest.
    Da gehen die religiösen Meinungen sooooo sehr auseinander.
    Ich finde in jedem Menschen und in jedem Tier, jeder Pflanze, in der Natur findet sich Gott und seine Liebe dazu.
    So gesehen hast du recht mit deiner Erkenntnis !!
    Jetzt muss ich aber noch kurz fragen, ob du erkältet bist oder die Hyazinthe dein Näschen reizt *hihi*
    Ich grüße dich hier schon mal gaaaanz <3lich und freue mich auf meinen Rückwärtsgang bei dir ( hört sich doch gut an - oder ?? )
    Renate

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    1. Ja, liebe Renate, heute habe ich mich entschieden, auch einmal ein heißes Eisen anzufassen. Es ist wahrlich ein brisantes Thema und die Meinungen der Menschen gehen an diesem Punkt sehr auseinander. Aber ich finde, dass ist doch eine tolle Erkenntnis, die wir da teilen, nämlich: dass Gott uns in allem begegnet, was und begegnet.
      Nein, hihi, ich bin nicht erkältet, obwohl jetzt gerade meine Augen tränen, weil ich sooooo viel Porree geschnitten habe. Das Niesen hat mit deinen Hya- tschi zu tun.
      So, ich muss jetzt weiter, denn du hast ja wieder überall deinen Senf hinterlassen, für den ich hier schon einmal pauschal danke! Ich freue mich immer seeehr, seeehr, seeeehr, darüber!!! LG und einen schönen 4. Advent! Martina

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  3. Liebe Martina,
    ich habe nun eine Weile über deinen Post nachgedacht und mich gefragt, wie ich das denn sehe. Ich komme zu dem Schluss, dass ich das ganz ähnolich sehe, Gott ist A-L-L-E-S, nämlich alles was um uns herum ist, alles was war und alles was noch kommt. Ich fühle mich gut aufgehoben und vertraue. Das tut gut!
    Herzliche Grüße zum 4. Advent
    Regina

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    1. Du hast etwas ganz Wichtiges geschrieben, nämlich: Ich fühle mich gut aufgehoben und vertraue. In einem Buch stand einmal genau das. Wir bräuchten keinen Mut und auch keine Angst. Das einzige, was wir bräuchten ist Vertrauen! Manchmal ist aber auch das nicht so einfach! Danke für den Kommentar! LG Martina

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  4. Da stimme ich euch beiden zu, denn auch ich fühle mich aufgehoben und nicht mehr so allein in Gottes Schutz.
    Aber liebe Martina, ich muss dir deine Illusion rauben.
    Früher wurden unverheiratete Fraue Jungfer genannt und Maria war mit Josef noch nicht verheiratet und dass Maria noch Jungfrau war ist ein Übersetzungsfehler aus dem hebräischen.
    Aber wie wir alle war Jesus ein Kind Gottes und wurde von ihm auserwählt uns einen wundervollen Glauben und die Liebe zu Gott wieder nahe zu bringen.
    Wünsche dir einen schönen vierten Advent. lg Grüße Lore

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    1. Du hast recht, Lore, man sagte Jungfer zu unverheirateten Frauen. Doch man sagte es, weil es eben so war zu der damaligen Zeit. Die Frau ging als sog. 'Jungfrau' in die Ehe und von daher beraubst du mich keiner Illusion, denn es wird schon so gewesen sein bei Maria. Mir kam es darauf an, zu sagen, dass ich nicht daran zweifle, dass es Gott möglich ist - oder sagen wir: wäre! Ob Jesus 'nur' ein Kind Gottes war? Das scheint mir für das, was er auf sich genommen hat, ein zu geringer Ausdruck zu sein.
      Ich wünsche dir auch einen schönen 4. Advent - und ganz viel Vorfreude auf das Fest und den Besuch deiner Tochter! Martina

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  5. Hallo Martina,
    für jeden ist Weihnachten anders und jeder fühlt es anders. Aber wenn es für alle etwas mehr ist, als nur ein Fest mit einem Baum, dann ist es eine gute Sache. Und für manche sind auch die Prophezeihungen ganz wichtig. Und Jessaja vertat sich ja etwas, es war viel später und es war ein Mädchen mit Namens Manuela. ;-)
    LG
    Manu

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