Samstag, 31. Mai 2014

Der hat solch einen Bart …


sagen wir, wenn wir einen altbekannten Witz hören – und machen eine entsprechende Handbewegung dazu. Doch ich möchte heute nicht der Redewendung nachgehen oder einen Witz erzählen, nein, ich möchte der Frage nachgehen, wie lang so ein männlicher Bart überhaupt werden könnte, würde man ihn niemals kürzen. Also: So ein Bart wächst in einem Monat ca. 1 cm. Nehmen wir nun an, ein Mann würde ab dem 20. Lebensjahr seinen Bart nicht mehr rasieren, so besäße er im Alter von 80 Jahren einen Bart von mehr als 7 m Länge. Ist das nicht unglaublich? Doch wie lang wurde der längste Bart der Welt? 
Alles begann mit einer Wette und endete mit einer Länge von 5,33 m – schaut mal hier!

Freitag, 30. Mai 2014

Lass dich nicht von mir täuschen


Den nachfolgenden Text fand ich im Netz und möchte ihn mit euch teilen:


Laß dich von mir nicht täuschen durch die Maske, die ich trage. Ja, ich trage viele Masken, die mein wirkliches Ich verdecken und ich habe Angst, sie abzunehmen.

Vortäuschen ist mir zur zweiten Natur geworden; aber lass dich um Himmels Willen nicht irreführen. Du meinst, dass ich mein Leben fest im Griff habe und keine Hilfe brauche.

Aber glaube mir nicht, bitte!

Meine Selbstsicherheit ist nur Schein, und der trügt. Darunter wohnt mein wirkliches Ich, verwirrt, allein und voller Furcht. Aber das will ich verbergen, niemand soll wissen, wie es um mich steht. Deshalb verstecke ich mich hinter der Maske von lässiger Selbstsicherheit, um mich vor wissenden Blicken zu schützen. Und doch ist gerade dieses Wissen meine Rettung, meine einzige Rettung. Allerdings nur dann, wenn dem Verstehen Annahme folgt und dann Liebe.

Das allein kann mich davon überzeugen, was ich selbst nicht glauben kann: Das ich etwas wert bin.

Aber das sage ich dir nicht, weil ich es nicht wage. Ich habe Angst, dass du mich nicht verstehen und annehmen kannst. Ich habe Angst, dass du mich verachtest und auslachst und das könnte ich nicht ertragen. Ich habe Angst, dass ich nichts wert bin und zu nichts tauge und dass du das erkennst und mich ablehnst. Deshalb treibe ich dieses elende Spiel, äußerlich selbstsicher und innerlich verzweifelt.

Du fragst, wer ich bin?

Ich bin jeder Mann und jede Frau, die dir begegnen!
  

Aus dem Englischen frei übersetzt. Verfasser unbekannt

Donnerstag, 29. Mai 2014

Aufruf!!!


Den treuen Lesern meines Blogs verrate ich nichts Neues, wenn ich sage: immer am Dienstag könnt ihr hier eine Reizwortgeschichte lesen. Auch wisst ihr, dass Eva, Lore und Regina ebenfalls mitmachen. Wir geben uns gegenseitig diese Reizwörter vor, was also bedeutet, dass jede von uns einmal im Monat an der Reihe ist. 

Am kommenden Sonntag bin ich dran. Und nun kam mir die Idee: 


vielleicht hättet ihr ja Freude daran, 
euch Wörter für uns auszudenken. 

Deshalb starte ich heute diesen Aufruf. 

Wer mitmachen möchte, schreibt mir unter ‚Kommentar’:


2 Hauptwörter (Nomen)
2 Wiewörter (Adjektive) und
1 Tuwort (Verb).
(Wir haben früher so gesagt :-)!


Also: ich zähle auf euch. Ob ich die Wortvorgaben eines Einzelnen wähle oder ‚querbeet’, weiß ich im Moment noch nicht, kommt ganz darauf an, was ihr euch so ausdenkt, wenn ihr überhaupt mitmacht, worauf ich natürlich hoffe!!


Na dann, legt mal los - ich bin schon ganz gespannt!!! 

Mittwoch, 28. Mai 2014

Gestern kam sie angeflogen ...

... – die okkulte Fliege – und sie war barfuß!!
Bevor ihr nun denkt, spinnt die jetzt ganz und gar, kommt hier die Aufklärung. Schaut mal:
Dieses Buch, 'Die okkulte Fliege barfuß' nämlich, hat 
Alexander Glas geschrieben und ich habe es bei ihm gewonnen!

Alex lässt sich in keine Schublade stecken und seine Gedanken kennen keine Grenzen. Deshalb weiß ich, ohne eine Zeile in dem Buch gelesen zu haben, dass man es nicht ‚einfach so’ lesen kann, sondern dass man schon ganz und gar bei der Sache sein muss, um ihm gedanklich folgen zu können. Doch das lohnt sich in jedem Fall. 
Eine individuelle Widmung hat er mir auch ins Buch geschrieben - Danke dafür!
Und dann gab es noch eine Besonderheit. Die Jungs seiner Fußballmannschaft haben sich dort auch verewigt - und das finde ich richtig klasse! 
Danke für die Zusendung, lieber Alex! 
Man kann das Buch übrigens nicht nur gewinnen, sondern auch bestellen, u. a. hier!!
Und jetzt gibt es noch einen Spruch mit auf den Weg:

‚Viele Bücher finden nur wenige Leser,
weil nur wenige Bücher viele Leser finden’!
Ernst R. Hauschka

Ich wünsche diesem Buch gaaaanz viiiieeele Leser!

Montag, 26. Mai 2014

Farben


Letztens wurde ich im Internet auf eine Jacke aufmerksam, die im Preis drastisch gesenkt worden war. Ein Schnäppchen, das ich mir nicht entgehen lassen wollte, denn der nächste Herbst kommt bestimmt. 
Als sie geliefert worden war und ich sie auspackte, fragte ich mich, wie ich bloß auf die Idee kommen konnte, diese Jacke zu bestellen: sie war knallrot und gefiel mir – zumindest an dem Tag – überhaupt nicht mehr.
Warum haben wir Lieblingsfarben und weshalb greifen wir an einem Morgen ganz gezielt zu einem grünen Oberteil und am nächsten zu einem gelben?
Haben wir uns die Farbe des Hintergrundes für unser Blog zufällig ausgewählt oder steckt mehr dahinter? 
Wer sich näher mit der Bedeutung der Farben auseinandersetzen möchte: hier kommt ein Link!

Liebe 'Rostrose',
ich heiße dich herzlich willkommen bei mir!!




Sonntag, 25. Mai 2014

Königin der Nacht

Als wir vor Jahren auf Lanzarote Urlaub machten, blühte sie eines Abends, die berühmte 'Königin der Nacht'. 
Die Urlauber machten Fotos – wir gehörten auch dazu.
Nun las ich, dass eine weitere in der Nacht aufblühende Blume entdeckt wurde. Es handelt sich dabei um eine gelb blühende Orchidee. Sie wächst auf Papua-Neuguinea, öffnet abends gegen 22 Uhr ihre Blüte und ist bereits am nächsten Morgen verblüht. Schade! Wen es interessiert, ihr Name lautet Bulbophyllum nocturnum!


Samstag, 24. Mai 2014

Lachen ist gesund!

 

Die Medizin ist kostenlos und frei von Nebenwirkungen ist sie außerdem. Von welcher Medizin ich spreche? Dem Lachen!!
Lachen ist gesund – das beweisen immer mehr Studien. Je länger und je öfter man lacht, desto intensiver sind die Effekte - und die sind erstaunlich heilsam.
Ein ‚Lacher’ soll so gesund sein, wie 20 Minuten joggen. Na, wenn das für Sportmuffel wie mich nicht eine sensationelle Nachricht ist, dann weiß ich auch nicht.
Lachen ist gesund, weil es die Muskeln lockert, von aufgestauten Emotionen befreit und Glückshormone freisetzt. Kinder beherrschen diese Gefühlsäußerung am besten. Sie lachen laut wissenschaftlicher Untersuchung rund 400 Mal am Tag. Erwachsene lachen nur 15 Mal am Tag – viel zu selten, sagen Experten.
An die 100 Muskeln werden beim Lachen aktiviert: Gesichtsmuskeln, Muskeln der Atmung und das Zwerchfell. Muskeln in den Beinen und der Blase hingegen erschlaffen (vor Lachen in die Hose gemacht, hihi). J

Angeblich soll es lebensverlängernd wirken, wenn man täglich eine Viertelstunde lacht. Doch oft ist das Leben nicht so witzig, dass uns dies gelingt.


Quelle: Die Welt

Freitag, 23. Mai 2014

Gruppen

Am vergangenen Freitag fand ein Schulfest in der Grundschule statt, die unsere Enkeltochter seit dem letzten Sommer besucht.
Die unterschiedlichsten Gruppen traten auf: 
Sportgruppen, Tanzgruppen, Musikgruppen.

Was ist es eigentlich, dass eine Gruppe ausmacht, fragte ich mich?
Manchmal kommt eine Gruppe zufällig zusammen: 
Vor einem Schaufenster, nach einem Unfall.
Meistens jedoch hat eine Gruppe ein gemeinsames Ziel, gemeinsame Merkmale. 
Ich glaube, jeder Mensch gehört irgendeiner Gruppe an – 
bewusst oder unbewusst.
Trete ich einem Verein bei, bin ich Fan einer bestimmten Musikgruppe, eines Fußballclubs, oder, oder, oder!
Oft ist das ‚Wir-Gefühl’ ein wesentlicher Aspekt. Dieses Gruppengefühl gründet in den Gefühlen von Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit. Menschen verhalten sich in Gruppen anders, als sie sich als Einzelperson verhalten würden.
Und dann gibt es noch das Phänomen der Gruppendynamik. Ihr kann man sich oftmals nicht entziehen.
Meistens oder vielleicht sogar immer hat so eine Gruppe einen ‚Anführer’, ein ‚Alphatier’, dessen Meinung sich der Rest häufig anschließt. Und dort liegt dann eine gewisse Gefahr. Mache ich mir überhaupt noch meine eigenen Gedanken oder schließe ich mich ausschließlich der Meinung der Gruppe an? 
Es lohnt sich bestimmt, einmal darüber nachzudenken.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Konflikte

Es gibt da einen Konflikt in meinem Leben, der wurde mir schon mit in die Wiege gelegt. So lange ich denken kann, begleitet er mich – und ich habe ihn noch immer nicht lösen können.
Konflikte – schon als Kind kennt man sie. Unsere Enkeltöchter kennen zum Beispiel den Trennungs-konflikt. Die Angst, dass die Mama sie allein lässt und nicht wieder aus dem Kindergarten abholt, zum Beispiel. Bei unserer ‚Großen’ hat sich der Konflikt schneller gelöst. Unsere ‚Kleine’ weint immer noch, wenn die Mama sich verabschiedet, dabei geht sie schon über ein Jahr lang dort hin.  Für unsere Tochter hat die Sache natürlich auch Konfliktpotential, denn es fällt ihr schwer, zu gehen, wenn die Kleine weint.
Manchmal glaube ich, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der soooo einen schwierigen Konflikt zu lösen hat, denn bei anderen, die durchaus auch ihre Konflikte haben, sehe ich schnell einen Lösungsansatz. Also kann es für sie ja auch gar nicht so schwierig sein. Klar, dass ist ein Scherz, die Konflikte anderer sind oft sogar noch größer, doch ehrlich: bei ihnen sehe ich viel schneller eine Lösung. Warum ist das so? Weil ich emotional nicht eingebunden bin und weil nicht  i c h  es bin, die den ersten Schritt zu einer Veränderung tun müsste, sondern eben die andere Person.
Wenn ich nun positiv an die Sache herangehe, dann sehe ich, dass ich meinen Konflikt zumindest schon einmal erkannt habe. Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. Und nun? Ich könnte wieder genau so an die Lösung des Konfliktes herangehen wie immer und hoffen, dass er sich diesmal dadurch lösen lässt. Doch wieso sollte es anders kommen, wenn ich wieder die ausgetretenen, mir schon bekannten Wege, gehe.
Bei anderen fällt es mir leichter, die Lösung zu sehen, weil ich sie ‚von außen’ betrachte. Vielleicht sollte ich einmal einen Schritt – oder zwei – zurücktreten, sozusagen Abstand von meinem Konflikt nehmen und ihn von außen und mit anderen Augen betrachten. In jedem Fall muss eine andere Lösung her, als die bisherige, denn deren Ausgang kenne ich ja schon.

Doch einen Haken gibt es immer noch: Ich müsste es tun!!!!


SmileySmileySmileySmileySmileySmiley


Mittwoch, 21. Mai 2014

Eine Storchengeschichte

Erinnert ihr euch an die liebe Christel?! Sie hat uns die wundervollen Ostereier gezeigt und die 'Amselgeschichte' zur Verfügung gestellt, die sie für ihre Enkelin geschrieben hatte. Da sie kein eigenes Blog hat, werde ich hin und wieder eine ihrer Geschichten veröffentlichen. Die heutige von ihr verfasste Erinnerungsgeschichte passt so wunderbar zu der Frage, die Kathrin gestern eigentlich ihrer Oma stellen wollte. Deshalb habe ich den heutigen Tag für die Veröffentlichung gewählt. 
Und hier kommt sie, die Storchengeschichte:


Etwa 1952 - ich war mal gerade ca. 5 Jahre alt - wurde uns Kindern noch erzählt, dass die Babys vom Storch gebracht werden. Zuerst musste man ein Stückchen Zucker draußen auf die Fensterbank legen.  Nach einer geraumen Zeit kam dann der Storch, hielt ein Tuch mit einem Baby im Schnabel, und flog zu den Leuten, die mit dem Zuckerstückchen den Wunsch nach einem Baby gezeigt hatten. Das Fenster war geöffnet, die Mutter lag im Bett, der Storch legte sein Tuch mit Baby ab und biss die Mutter fix ins Bein und flog wieder davon ----

Mit meinen fünf Jahren hatte ich auch so meine Wünsche
nach einem besonderen Spielzeug, nach einem Bilderbuch usw. und so war mein größter Wunsch ein Roller, später dann sehnsüchtig ein Paar Rollschuhe ......

Und wenn ich dann meine Mutter "nervte": ach bitte, bitte ich möchte so gerne ein ... haben, erwiderte sie immer wieder: Ja, da hättest Du besser aufpassen müssen, bei welcher Familie Dich der Storch abgibt
.

Im Nachbarhaus wohnte der Lebensmittelhändler Schneider mit seinem großen Laden - Seine Tochter Ursel war genauso alt wie ich. In seinem Garten stand zwischen schönen Bäumen, Blumen und Rasen eine Schaukel, ein Sandkasten und Ursel besaß einen Roller und später auch Rollschuhe.

Störche konnte man zu dieser Zeit noch viel häufiger fliegen sehen als heute - und jedes Mal, wenn ich einen am Himmel entdeckte, dachte ich: "Du blöder Storch, warum bist Du nicht ein Haus weiter geflogen."


Mit einem Lächeln denke ich noch heute daran, wenn ich einen Storch sehe .....
.......



Montag, 19. Mai 2014

Berliner mit Marmelade

Könnt ihr euch noch an die Geschichte von Oma und Kathrin mit der Überschrift 
erinnern?

Sie endete damit, dass Oma in ihrem Liegestuhl lag und Kathrin mit ihren Eltern zum Schwimmen fuhr. Die Kleine versprach, ihrer Oma einen Berliner mit ganz viel Marmelade mitzubringen. Und genau an dieser Stelle geht die Geschichte morgen weiter.
 Also dann: bis morgen!! 
Aber jetzt gibt's noch schnell einen Witz:


Heinz und sein Freund laufen durch ihre Heimatstadt. 
An jeder Ecke wird Heinz von allen möglichen Leuten gegrüßt. 
Meint sein Freund: "Mensch, dich kennt ja hier jeder." 
"Ja", sagt Heinz, "aber das ist nicht nur hier so."

Am nächsten Tag gehen Heinz und sein Freund durch Berlin 
und wieder an jeder Ecke: 
"Hallo Heinz ... na Heinz, wie geht's?"
Der Freund von Heinz wieder: 
"Ist ja Wahnsinn, selbst hier kennt dich fast jeder!"

Eine Woche später sind Heinz und sein Freund in Rom im Urlaub und kommen zum Petersplatz, wo der Papst eine Messe halten will. 
Der Papst winkt Heinz zu und Heinz sagt zu seinem Freund: 
"Ich geh mal schnell rauf auf den Balkon, den Papst begrüßen, 
den kenn ich nämlich auch." 
Als Heinz oben beim Papst steht, stellen sich zwei Touristen 
neben seinen Freund und fragen: 
"Wissen Sie, wer das da ist?"
"Wen meinen Sie", fragt der Freund von Heinz.
"Na, der da oben auf dem Balkon, neben Heinz!"

Sonntag, 18. Mai 2014

Das Wunder der Perle


Man erzählt sich die Geschichte einer Perle hier am Strand.
Sie entstand in jener Muschel durch ein grobes Körnchen Sand.
Es drang ein in ihre Mitte und die Muschel wehrte sich.
Doch sie musste damit leben und sie klagte: Warum ich?

Eine Perle wächst ins Leben, sie entsteht durch tiefen Schmerz.
Und die Muschel glaubt zu sterben. Wut und Trauer füllt ihr Herz.
Sie beginnt es zu ertragen, zu ummanteln dieses Korn.
Nach und nach verstummt ihr Klagen und ihr ohnmächtiger Zorn.

Viele Jahre sind vergangen. Tag für Tag am Meeresgrund
schließt und öffnet sich die Muschel. Jetzt fühlt sie sich kerngesund. 
Ihre Perle wird geboren. Glitzert nun im Sonnenlicht.
Alle Schmerzen sind vergessen, jenes Wunder jedoch nicht.

Jede Perle lehrt uns beten, hilft vertrauen und verstehn,
denn der Schöpfer aller Dinge hat auch deinen Schmerz gesehn.
Nun wächst Glaube, Hoffnung, Liebe sogar Freude tief im Leid.
So entsteht auch deine Perle, sein Geschenk für alle Zeit.

Sören Kahl
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Hört bitte hier hinein!!