Montag, 30. Juni 2014

Ich konnte es kaum glauben,

was mir die Schwiegermutter meiner Tochter gestern, immer noch entsetzt, erzählte:
Sie waren zum Grillen eingeladen, bei einer Familie mit zwei Kindern, 5 und 10. Die Familie hat vor einigen Jahren dort in der Nachbarschaft ein Haus erworben. Nach dem Grillen standen die Gäste unter dem Kirschbaum und aßen Kirschen.
Das Mädchen, 10, sah zu und fragte nach einiger Zeit:
„Was macht ihr da?“
Die belustigte Antwort der Gäste:
„Na, wir essen Kirschen!“
Das Mädchen: „Ach, die kann man essen?“ 

Sonntag, 29. Juni 2014

Ich bin wieder dran!!

Womit? Mit dem Aussuchen neuer Reizwörter für eine weitere Geschichte, die ihr dann in vier Wochen hier lesen könnt. Wie versprochen komme ich noch einmal auf eure Vorschläge zurück. Diesmal sind es die Wörter in dem schicken pinkJ, die ich ausgewählt habe!

Irmi
Stadt – Besuch – traurig – ängstlich – bunt

Alex:
Kausalität – Dualitätbeschwingt - frisch – unausgesprochen

Rostrose:
Sand – Maske – klar – herzhaft – gehen

Jutta K:
Garten – Paradies – bunt – friedlich – fliegen

Manna:
Arbeit – Sonnenschein – regnerisch – entspannend - wandern


Am Dienstag könnt ihr 'eure' Geschichten 
mit den roten Reizwörtern bei uns lesen!




Samstag, 28. Juni 2014

Gastbeitrag 'Raupe'

Heute kommt wieder eine erlebte Geschichte von Christel.
Ihr fiel sie wieder ein, nachdem sie in meinem Blog über den
Bio-Markt gelesen hatte. Danke, liebe Christel, ich stell deine Geschichte gerne ein:


Ach, stellt euch vor, was ich im Januar erlebt habe. Im Bio-Markt habe ich Feldsalat gekauft und ihn dann einige Tage auf dem Balkon im Beutelchen stehen lassen. Als ich ihn dann zuerst in dem Beutel gewaschen und geputzt und in ein Sieb befördert hatte, fand sich auf dem Boden - im Wasser fast ertrunken - eine Raupe, die sich wand und kringelte. Was habe ich gemacht? Ich habe die Raupe in ein Glas mit den Feldsalatresten und etwas Moos und Hölzchen gelegt. Zuerst hing sie wie ohnmächtig da. Die Raupe trocknete vor sich hin und kroch über die Blätter und am nächsten Morgen war sie noch am Leben. Das Glas stand unter einer Decke auf dem Balkon. ‚Entweder verpuppt sie sich oder sie stirbt’, dachte ich, - aber einfach wegwerfen und den Salat essen - das konnte ich auch nicht!!! Ihr seht, es ist doch immer noch was los - auch wenn es was ganz "Kleines“ ist. Die Raupe hatte sich im Glas offensichtlich ganz gut eingerichtet und kackte schwarze Kügelchen. Dann habe ich wieder meinen Feldsalat mit ihr geteilt. Nach drei Wochen sah es so aus, als wenn sich die Raupe bester Gesundheit und Zufriedenheit erfreute. Aus Zeitmangel kaufte ich für mich und meine Raupe ein Händchen Feldsalat bei einem Discounter. Ich habe ihren Anteil ebenfalls gewaschen und in ihr Glas gefüllt und als ich nach ihr schaute, war der Feldsalat unberührt und die Raupe hing "irgendwie gestreckt" am Moos. Bestimmt ist der Discounter Schuld!!! (gespritzter Salat!!!!) Mein Einkauf findet überwiegend im Bioladen statt!! ‚Na mal sehen, vielleicht erholt sie sich ja wieder’, dachte ich ------ Es vergingen noch einige Wochen - die Raupe lebte noch. Doch im März hat sie sich aufgelöst – wie schade …  Was habe ich nur falsch gemacht?

Freitag, 27. Juni 2014

Mediator

Den Generationen vor uns war er vielleicht noch unbekannt, der Mediator. Geriet man früher in Streit, dann gab es einen Schlichter, was im Grunde genommen ja keinen Unterschied macht, außer, dass Mediator natürlich viel moderner klingt.

Ich komme auf dieses Thema, weil ich letztens eine Fernsehsendung sah, in der es um einen Mediator ging. Es gelang ihm ausgezeichnet, zwischen anderen Menschen zu vermitteln, doch seine eigenen Probleme bekam er nur schwer in den Griff – wie im richtigen Leben!

Stellt euch einmal vor, ihr müsstet folgende Situation retten:

           Drei Kinder finden eine Flöte.

Peter hat sie als Erster gesehen und begründet damit seinen ‚Besitzanspruch’.

Birgit ist arm und hat kein Spielzeug. Sie stellt somit einen ‚Bedürftigkeitsanspruch’.

Klaus ist der Einzige, der auf der Flöte spielen kann und beansprucht sie aufgrund seines Talents.

Wie würdet ihr den Streit schlichten?
Wer soll die Flöte bekommen?

Donnerstag, 26. Juni 2014

Wer kauft im Bioladen ein?

Letztens war ich in einem Bioladen. Ich wollte sehen, ob es dort eine Brühe ohne einen Geschmacksverstärker gibt, denn ‚mit’ kann ich sie überall kaufen. Und ich war nicht nur enttäuscht, sondern entsetzt: Auch dort gab es nur Brühe denen ein Geschmacksverstärker zugesetzt war. Der Unterschied zur ‚normalen’ Brühe in anderen Geschäften: Der Preis. 


So etwas macht mich richtig wütend. Auch bei allen anderen Fertig-produkten, die ich dort fand und deren Zusatzliste ist las, war es so – Geschmacksverstärker, wohin ich sah.

Wer kauft eigentlich Bio-Produkte, stellte ich mir die Frage und fand dazu folgendes: Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP) in Bonn hat in einer aktuellen Studie „Einstellungen und Käuferprofile bei Bio-Lebensmitteln“ untersucht.
Befragt wurden 2.700 Personen zwischen 18 und 75 Jahren.
22 Prozent der Befragten gaben an, Bio-Lebensmittel zu kaufen. 13 Prozent davon decken ihren Gesamtbedarf mit Lebensmitteln aus ökologischem Anbau. Vor allem Verbraucher im Alter von 31 bis 50 und Familien mit zwei oder mehr Kindern kaufen Bio-Erzeugnisse ein. Unter dem Durchschnitt liegen Singles und Bewohner von Gemeinden unter 20.000 Einwohner.
Aus der Studie ergibt sich, dass der Bio-Konsument einmal in der Woche Bio-Produkte einkauft, vor allem im Supermarkt. Beliebtestes Öko-Produkt sind Eier. Danach folgen Gemüse, Obst und Kartoffeln. Fleischprodukte lagen zum Zeitpunkt der Umfrage (Herbst 2000) deutlich am Ende.
Eine Studie des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren Großhandel unter Bio-Käufern ergab, dass der Preis für die Naturkost-Waren keine große Rolle spielt. Wichtigstes Entscheidungskriterium ist das Vertrauen in die ökologische Qualität, gefolgt von Frische und Herkunft der Produkte - und genau dieses Vertrauen ist mir persönlich schon lange verloren gegangen.

(Quelle: FAZ)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Max. 8 Personen



Ein Schild, das uns allen aus Aufzügen bekannt ist. 

Doch weshalb steht dort nicht 'Menschen' und woher kommt dieser Begriff ‚Person’ eigentlich?


Er geht auf das Wort ‚personae’ zurück und bedeutet ‚Rollen’ – und was hat eine ‚Person’ mit einer ‚Rolle’ zu tun?
Gehen wir in der Zeit zurück und schauen uns im Theater ein Stück an: Die Darsteller nahmen in früheren Zeiten oft mehrere Rollen ein. Damit das nicht auffiel, setzten sie sich für jede Rolle (personae) eine andere Maske auf.
Überträgt man dieses Bild auf die heutige Zeit, so nehmen wir als Mensch auch verschiedene ‚Rollen’ ein: Da ist der Vater, der aber auch Lehrer ist und Vorsitzender eines Vereins zum Beispiel und so nimmt er im übertragenen Sinn auch mehrere 'Rollen' ein und wird damit zur ‚Person’.



Montag, 23. Juni 2014

Träume


Wir alle kennen sie und können uns manchmal in Teilen an sie erinnern. Die einen messen ihnen mehr, die anderen weniger Bedeutung zu - den Träumen.
Eine frühere Kollegin erzählte, dass sich immer wieder ein Traum wiederhole: Sie sei in einem fremden Land unterwegs und ginge eine alte Steintreppe hinauf. Immer, wenn sie den Raum betrete, den sie dann erreiche und aus der Fensteröffnung schauen wolle, ende der Traum. Einige Jahre später fuhr sie mit einer Gruppe nach Israel. Das Erste, was sie mir erzähle, als sie wieder zurück kam, war: 
Sie war eine alte Steintreppe hinauf gegangen und als sie oben aus der Fensteröffnung sah, hat es ihr fast den Boden unter den Füßen weg gerissen, weil sie in dem Moment wusste, dass es der Ort war, von dem sie schon so oft geträumt hatte. Sie war zuvor niemals in Israel gewesen. Zumindest nicht in diesem Leben.
Ein anderer Kollege erzählte: Es ist ganz furchtbar, immer wieder muss ich im Traum mein Examen wiederholen und es fühlt sich ganz real an. Ich schwitze Blut und Wasser und habe Angst, es nicht zu bestehen. Am nächsten Morgen wache ich schweißgebadet auf und muss mir klar machen, dass es ‚nur’ ein Traum war.
Ich selbst hatte als Kind oft Alpträume. Immer wurde ich verfolgt. Oft von Pferden, zu denen ich bis heute ein gespaltenes Verhältnis habe. Vor ein paar Jahren träumte ich ständig vom Tod, sah mich auf dem Friedhof oder in dunkler Kleidung auf dem Weg zu einer Beerdigung mit einem Kranz im Kofferraum des Autos. Diese Träume machen Angst, weil sie uns denken lassen, sie könnten mit dem eigenen Tod zusammen hängen. Damals hatte ich einen Lebensabschnitt beendet und das Leben änderte sich für mich komplett. Träume vom Tod bedeuten ein Ende, doch eben nicht wirklich das Lebensende, sondern die Beendigung einer Situation oder eines Lebensabschnittes.
Ich weiß noch, dass mich eine Freundin einmal fragte: Träumst du eigentlich in Farbe? Ja, ich sehe in meinen Träumen farbige Dinge. In letzter Zeit waren es oft Türen in gelb oder orange - sehr deutlich. Oder ich habe von einem Feuer geträumt, die Flammen und den Rauch genau gesehen. Es laufen regelrechte Filme an, die sich wirklich real anfühlen und es vielleicht ja auch sind.
Ein Reizwort der morgigen Geschichte ist das Wort ‚Träume’. So ergab es sich, dass Kathrin von ihren Träumen erzählt. Was Oma dazu zu sagen hat, lest ihr morgen – vorausgesetzt, ihr kommt wieder!


Sonntag, 22. Juni 2014

Desiderata

Als ich vor Jahren im Wartezimmer meines Heilpraktikers saß, las ich die Desiderata, auch als Lebensregel von Baltimore bekannt. 
Ich war sehr berührt von diesen Worten, die 1927 von Max Ehrmann verfasst wurden. 
Für alle, denen dieses Gedicht neu ist, stelle ich es heute in meinen Blog. 
Wenn man sich wirklich nach ihnen (oder vielleicht besser gesagt, nach innen) ausrichtet, dann wird man ein glückliches Leben führen – doch leicht ist es nicht, diese Regeln zu befolgen. Wen es interessiert, der liest weiter:

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast dieser Zeit und denke daran, dass wahrer Friede nur in der Stille zu suchen und zu finden ist.
Versuche, soweit es dir möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben, mit allen Menschen auf gutem Fuß zu stehen, das heißt: auszukommen.
Wo immer es nötig ist, sage ruhig und besonnen die Wahrheit, und sei dir dabei stets bewusst, dass diese auch schmerzen kann.
Höre die Weltweisen, aber höre auch die anderen an, selbst wenn sie dir unwissend und dumm erscheinen, denn auch sie haben ihre Geschichte und an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die lauten und streitsüchtigen Menschen, denn sie sind eine Qual für den Geist.
Wenn du dich mit anderen vergleichst, werde nicht hochmütig und überheblich oder fühle dich nicht zu gering. Wisse: Es wird immer Menschen geben, die besser, vielleicht auch bedeutender oder geringer sind als du. Freue dich an dem bisher Erreichten und deinen Plänen, die dich beflügeln.
Sei eifrig in deinem Beruf und sorge, dass er dir Freude macht und Zufriedenheit in dir schafft, wie bescheiden er auch immer sein mag, er ist ein echter Besitz im Wechsel der Zeiten.
In geschäftlichen Dingen sei vorsichtig; denn überall lauern Betrüger, die dich schädigen wollen. Das soll dich jedoch nicht blind machen für das Gute und Schöne und was dir sonst noch an Anstand begegnet. Suche deinen Vorteil und nutze ihn, aber nicht zum Schaden anderer.
Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und überall gibt es gute Menschen und Helden. Sei du selbst! Bleibe dir selber treu, was auch immer geschehen mag, Und - was immer du bist, bleibe stets bescheiden.
Heuchle nie Gefühle vor, wo sie nicht vorhanden. Du schadest dir damit selbst und vor allem verletzt du andere.
Denke nie verächtlich über die Liebe, denn sie ist etwas Heiliges, und wo immer sie sich wieder regt, behandle sie als etwas Kostbares.
Sie erfährt soviel Entzauberung, erlebt soviel Enttäuschung und erträgt manche Dürre. Dennoch wächst sie immer wieder neu wie frisches Gras, sie ist voll Ausdauer und Langmut.
Ertrage mit freundlicher Gelassenheit den Rat der Älteren, besonders wenn sie dir nahe stehen. Gib die Jugendjahre mit Anmut zurück, wenn sie vorüber sind.
Stärke die Kraft deines Geistes, damit sie dir beisteht, wenn plötzliches Unheil über dich kommt.
Überfordere dich nicht mit Wunschträumen, bleibe realistisch und schau auf das, was im Augenblick nötig und möglich ist. Denn viele Ängste kommen aus falschen Erwartungen und Vorstellungen. Sie machen dich an Leib und Seele kaputt und nähren deinen Verdruss.
Bei aller Übung von Selbstdisziplin sei freundlich zu dir selbst. Du bist ein Kind der Schöpfung, ebenso wie Sonne, Mond und Sterne sowie Bäume und Sträucher, Berge, Hügel und Täler, Wind, Wasser und Feuer ein Teil dieser sind.

Du hast ein Recht, hier zu sein. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, Gott hat dich gewollt; Er liebt dich und will, dass du glücklich bist. Und wenn du dich auch selbst und deine Umwelt nicht verstehst, so entfaltet sich doch die Welt nach Gottes Plan. Er hält und trägt dich.
So lebe denn in Frieden mit Gott, was du auch immer für eine Vorstellung von ihm hast. Was auch immer dein Streben und Sehnen ist, bewahre dir den Frieden mit deiner Seele, also den Frieden mit dir selbst und deinen Mitmenschen. Dann wird in dir die Erkenntnis wachsen, dass die Welt bei aller Mühe und Last, bei aller Plage und zerronnenen Träumen, dennoch eine schöne ist, auf der zu leben sich lohnt.
Greife nicht nach den Sternen. Strebe behutsam danach, zufrieden und glücklich zu sein.

Das Foto entstand gestern in der Halbzeitpause Deutschland gegen Ghana.

Samstag, 21. Juni 2014

Melodiestraße


Japanische Autofahrer können neuerdings auch ohne Radio Musik hören: Sobald die Fahrer in einigen Straßenabschnitten genau die vorgeschriebene Geschwindigkeit erreichen, erzeugen die Reifen mittels eines besonderen Asphaltprofils die Melodie eines Kinderliedes, wie eine japanischen Zeitung meldete. Zu diesem Zweck wurden bei der so genannten ‚Melodiestraße’ quer über die Fahrbahn Rillen durch den Asphalt gezogen, hieß es.
Landesweit gebe es solche ‚melodischen’ Straßenabschnitte an bereits vier Stellen. Auf die Idee sei ein Bauunternehmer auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido gekommen, als er beim Fahren über Spurrillen bemerkte, dass sich der durch die Reifen erzeugte Klang je nach Geschwindigkeit ändert. Die Rillen auf den von ihm erfundenen Melodiestraßen seien nun so angelegt, dass nur beim exakten Einhalten der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde die Straße zu ‚musizieren’ beginnt.

Wäre das nicht auch etwas für unsere Straßen hier in Deutschland? Vielleicht würde dann die Geschwindigkeit in den Ortschaften eingehalten.

Für unsere Straße hätte ich gern das Lied 
‚Guter Mond, du gehst so stille’ J!
Erinnert ihr euch noch an ihn? 




Quelle: Spiegel


Freitag, 20. Juni 2014

Bei uns sitzen sie in der 1. Reihe



Frage:
Was gibt es denn dort zu sehen?

 Erklärung:
Wir wohnen in einem Dorf,
in dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Außer dem Hahn, der am Morgen kräht
oder den Schafen die blöken,
und natürlich dem Vogelgezwitscher
gibt es nicht viel auf die Ohren.
Doch keine Regel ohne Ausnahme!
Am vergangenen Samstag fand
die Stemweder-Berg-Rallye statt
und in diesem Jahr führte sie die Fahrer
direkt durch unseren Ort – genauer gesagt fuhren sie
uns fast über die Füße.
Da war es vorbei mit der Ruhe.

Hört mal:
video

Damit lautet die Antwort:
Sie schauen ein Autorennen!

Donnerstag, 19. Juni 2014

Ich liiieeebe Erdbeermarmelade,

pflegt unsere ‚Große’ zu sagen. Und da stimme ich ihr zu: ich liebe sie auch. Einen Frühstückstisch ohne sie gibt es bei uns nicht. Wir haben zwar immer noch eine zweite Marmelade auf dem Tisch, doch die Erdbeermarmelade darf nicht fehlen. Am besten schmeckt uns natürlich die selbst gemachte und deshalb habe ich gestern welche gekocht. Der Vorrat wird nicht für lange reichen, da muss ich wohl noch mal ran. Eigentlich wollte ich schon vor zwei Wochen damit beginnen, doch in meiner Küche herrschten 27° C, da hatte ich keine Lust darauf.
Als wir zu Pfingsten bei meinen Schwiegereltern waren, erzählte meine Schwiegermutter, dass sie die Marmelade fertig im Glas einfriert. Dann bliebe sie schön rot und lecker. Habt ihr das auch schon mal ausprobiert? Ich werde es mal versuchen, denn sonst verliert sie ihre schöne rote Farbe, die sie jetzt noch hat.


Mittwoch, 18. Juni 2014

Oh, boy!


Vor ein paar Jahren entdeckten Meeresforscher vor der Karibikinsel Bonaire eine wunderschöne allerdings hochgiftige Würfelqualle, die inzwischen den Namen ‚Tamoya ohboya’ trägt. Der ungewöhnliche Name geht auf einen Vorschlag zurück, den eine Lehrerin im Internet gemacht hatte. 

Er enthält den im englischen Sprachgebrauch weit verbreiteten Ausspruch "Oh Boy".


Hoffentlich kommt nicht irgendwann jemand auf die Idee, eine neue Art 'Thema verfehlt' zu nennen. :-)


Quelle: Wikipedia

Montag, 16. Juni 2014

Rhabarber ist gut gegen Zähne


Der Verzehr von Rhabarber kann den Zahnschmelz angreifen und somit die Zahngesundheit gefährden. Bis Ende Juni wächst das aromatische Frühlingsgemüse, das meist wie Obst zubereitet wird, im heimischen Anbau. Der hohe Anteil an Fruchtsäuren in dem Gewächs ist Fluch und Segen zugleich.

Rhabarber ist ein Gemüse und kein Obst

Die Rhabarberpflanze ist ein Frühlingsgemüse und gehört der Familie der Knöterichgewächse an. Essbarer Bestandteil der Pflanze sind nur die fleischigen Stiele. Die Blätter hingegen enthalten Giftstoffe. Rhabarbersorten mit grünem Stiel und grünem Fruchtfleisch sind besonders sauer, rotstielige und rotfleischige Sorten eher mild. Das Gemüse enthält reichlich Vital- und Ballaststoffe, allen voran Kalium und Vitamin C.

Fruchtsäuren sorgen für Geschmack und sind Gefahr für die Zähne
Entscheidend für den intensiven Geschmack von Rhabarber sind vor allem die Fruchtsäuren, insbesondere die Apfel- und Zitronensäure sowie die Oxalsäure. Letztere ist auch in anderen Pflanzen, beispielsweise in Spinat oder schwarzem Tee, enthalten. Große Mengen der Säure können jedoch nicht nur Magen-Darm-Beschwerden verursachen, sondern sind auch schädlich für die Zähne. Denn Oxalsäure kann sich mit Kalzium verbinden und somit den Zähnen den wichtigen Baustoff entziehen. Die Folge: Es kommt zur sogenannten Erosion, der Aufweichung und des Abbaus von Zahnschmelz durch Säure-Einwirkung. Ohne Zahnschmelz sind die Zähne sämtlichen schädlichen Bakterien schutzlos ausgeliefert. Die Verbindung der Oxalsäure mit Kalzium kann sogar zu Nierensteinen führen. Es bilden sich sogenannte Kalziumoxalatsteine in den Nieren.

Oxalsäure des Rhabarbers neutralisieren

Wer die Rhabarberstangen erst gründlich schält und dann mit reichlich Wasser kocht, kann damit den Oxalsäuregehalt schon deutlich vermindern. Gerade die Schale ist besonders oxalsäurereich. Da das Kalzium in Milchprodukten die Oxalsäure gut bindet, empfiehlt es sich, den gekochten Rhabarber mit Joghurt, Quark oder Vanillesoße zu schlemmen. Auch wenn der gesundheitsbewusste Genießer nach dem Verzehr von Rhabarber stumpfe und raue Zähne hat, sollte er sich nicht sofort die Zähne putzen. Die Zahnbürste arbeitet dann regelrechte Löcher in den aufgeweichten Zahnschmelz. Deshalb unbedingt eine gute halbe Stunde mit der Zahnpflege warten, dann ist der Zahnschmelz wieder hart. Ein anderer Tipp, den viele Zahnärzte ihren Patienten geben, ist, das Essen mit einem Stück Käse abzuschließen. Das im Käse enthaltene Fett umschließt die Zähne wie ein Schutzmantel, den Kariesbakterien nicht durchdringen können.

Quelle: Imedio gesundheits-news


Sonntag, 15. Juni 2014

Habe ich noch Handschuhe,

fragte gestern Abend unsere Kleine.
‚Ja!’, antwortete unsere Tochter. 
‚Warum fragst du?’
‚Damit mein Nagellack nicht abgeht!’

Dazu kann ich euch noch eine Geschichte vom Nachmittag erzählen. Zunächst einmal: In der Schatzkiste waren am Donnerstag neben Goldtalern zum Vernaschen auch kleine Nagellack-Fläschchen für die Mädeln. Jede durfte eins mit nach Hause nehmen. Natürlich bekamen auch unsere Beiden je ein  Fläschchen.
Heute nun hat unsere Tochter diesen Nagellack aufgetragen. Die Mädchen wollten hübsch sein, für die Familien-Geburtstagsfeier am heutigen Sonntag. Ausnahmsweise gab es auch Nagellack auf die Zehennägel. Weil unsere Kleine natürlich nicht so lange warten konnte, bis der Lack endlich trocken war, hatte sich etwas Nagellack von einem großen Zeh entfernt. Das fand sie nicht schön. Mama hatte es aber abgelehnt, noch eine zweite Schicht aufzutragen.
Etwa eine halbe Stunde später, ich war oben in unserer Wohnung, kam die Kleine. Man sah ihr schon an der Nasenspitze an, dass sie etwas ausgefressen hatte.
‚Oooooma (sehr lang gezogen) kommst du mal mit in unsere Küche’.
‚Warum? Mama ist doch auch da.’
(Die saugte gerade und bekam nichts mit).
‚Nein, duuuu sollst mitkommen’.
Hab ich dann natürlich auch gemacht, war ja schon ganz gespannt, was mich erwartete!
Sie hatte sich das Nagellackfläschchen stibitzt und versucht, den Schaden am großen Zeh zu beheben. Man muss aber sagen, es war bei dem Versuch geblieben, denn wenn man so ein Fläschchen aus den Augen lässt und schräg hält, dann tropft da schon mal der Lack heraus. Das war ihr in der Küche passiert. Man konnte sofort sehen, dass sie schon versucht hatte, den Lack wegzuwischen. Doch auch hier war es bei dem Versuch geblieben. Ich habe ihr dann natürlich geholfen. Verpetzen wollte ich sie auch nicht. Brauchte ich auch gar nicht, denn so eine Mutti, die ist ja auf Zack. Als meine Tochter abends das Geschirrtuch benutzen wollte, stellte sich die Frage, wieso dort Nagellack zu sehen war. Da musste die Kleine dann doch Farbe bekennen (im wahrsten Sinne des Wortes). 
Es hat aber gedauert, bis sie mit der Sprache heraus kam. JJ