Mittwoch, 25. Februar 2015

Hast du 6 Minuten Zeit?

Es sind fast 23 Jahre vergangen,
seit ein zwölfjähriges Mädchen
eine beeindruckende Rede hielt.
Für genau 6 Minuten hielt die Welt
damals den Atem an.
Ich frage dich und auch mich:
Warum hat sich seither nichts verändert?


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    einegute Frage. aber wer denkt noch an diese Rede.
    Ich hatte sie auch längst vergessen.
    Wir hören die Worte, denken darüber nach, sind
    betroffen - aber dann bleibt es doch so, wie es immer
    war. Leider.
    Einen sonnigen Mittwoch wünscht
    Irmi

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    1. Ja, wer denkt noch an die Rede. Die Worte sind verpufft - leider! Darum dachte ich mir, ich bringe sie uns noch einmal in Erinnerung!

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  2. Liebe Martina,
    ich habe von dieser Rede gehört, habe sie aber heute zum ersten Mal in vollem Umfang gehört und sie hat mich sehr berührt.
    Gerade jetzt, wo die Welt wieder einmal von Kriegen beherrscht wird, wo Hunger und Leid allgegenwärtig sind und man manches Mal kurz davor ist, die Hoffnung zu verlieren, dass sich alles wieder bessert, sollte sich jeder vor Augen führen, dass JEDER an seinem Platz in dieser Welt etwas dafür tun kann, dass es nicht hoffnungslos ist. Hören wir den Kindern zu und lassen Taten folgen - nicht nur Worte. Das wäre wunderbar!
    Herzliche Grüße und danke für's Erinnern
    Regina

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    1. Genau dass ist es. Wir sind alle berührt von diesen Worten und dann? Es ist, wie du es sagst: Jeder muss an seinem Platz etwas dafür tun, dass diese Welt ein kleines bisschen heller, friedlicher und lebenswerter wird. Wir können die Welt sicher nicht retten und doch können wir an unserem Platz etwas für sie und zum Wohl aller tun. LG Martina

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  3. Ich bin schwer ergriffen von den Worten dieses kleinen Mädchens.
    Ich habe diese Rede noch nie gehört, sie ist jedoch nach wie vor aktuell, man sollte sie immer wieder wiederholen.....nur, ich glaube, es wird sich nie was ändern, ich habe da ehrlich gesagt keine Hoffnung !
    liebe Grüße
    Jutta

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    1. Sie ist leider immer noch aktuell und ich sehe es auch so, dass sie in weiteren 23 Jahren noch aktuell sein wird. Doch zu resignieren ist wohl auch nicht der richtige Weg. Ich denke, jeder kann durch sein Verhalten etwas zum Wohl oder zum Schaden für andere und die Welt tun. Jeder kleine Akzent, den wir setzen, nützt oder schadet dem Ganzen. Vielleicht gelingt uns ja das, einen positiven Akzent zu setzen. LG Martina

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  4. Ich habe diese Rede zum ersten Mal gehört und bin sehr ergriffen. Meine Hochachtung vor diesem Mädchen! Sie hat das ausgesprochen, was wir zwar wissen, aber doch wohl immer wieder verdrängt wird. Warum sonst hat sich nichts bisher geändert? Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir alle mit unseren jeweils kleinen Schritten dazu beitragen müssen, um die Welt ein bisschen besser zu machen und um unseren Kindern und den kommenden Generationen eine lebenswerte Welt zu übergeben.
    LG
    Astrid

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    1. Wir denken immer: Ach ich alleine kann nichts verändern! Wenn aber 7.000.000.000 Menschen etwas verändern, jeder nur soviel, wie er kann, dann sieht (sähe) die Welt anders aus. Es kommt wirklich auf jeden an. Jeder kann an seinem Platz etwas bewirken!

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  5. Ja da ist sie, diese beeindruckende Rede dieses Mädchens.
    Ich hatte sie am Mittwoch morgen schon angehört und war so ergriffen und berührt, dass es mich den ganzen Tag nicht mehr los lies. Ich musste das Video auch gleich an Anne schicken und auch sie war fasziniert und ergriffen.
    Und liebe Martina, du schreibst mir aus der Seele, wenn jeder nur ein klein wenig tut, ein klein wenig was zum besseren verändert, ach was wäre damit schon viel geholfen. Du weißt ja, das diese Dinge immer ein wichtiges Thema für mich ist und ich bewundere die Menschen, die sogar ihr Leben aufs Spiel setzen um Zeichen zu setzen !!!!!
    In der letzten Zeit kamen einige sehr gute Dokufilme auf 3sat.
    Wir könnten soooo einiges besser machen und es würde uns in keinster Weise schaden oder gar unseren Alltag einschränken.
    :O) .....

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    1. Diese 'Ich-kann-ja-nichts-verändern-Mentalität' lähmt uns. Natürlich können wir etwas verändern. Doch wie ungern tum wir das. Vor allen Dingen dann, wenn es uns gut geht. Warum sollten wir für andere etwas verändern. Wir haben ja das Glück,zu den Gewinnern zu gehören und auf der Sonnenseite zu leben. Fragt sich nur, wie lange wir zu den Glücklichen gehören.
      So, dass war jetzt mal eine ernsthafte Antwort, denn hier wäre jeder Spaß fehl am Platz!

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    2. Also ich würde ja behaupten wollen, dass wir DU und ICH und auch einige andere hier schon ein bisschen was besser machen. Und darüber bin ich auch soooooo froh, aber es darf auch gerne noch etwas mehr sein und vor allem NICHT auf andere warten.
      Ich glaube auch, wir sind nicht gelähmt sonder BEQUEM, ZU BEQUEM. und das ist schade ;-/
      Du Liebe, WIR bleiben aber am Ball !!!!!!! :O)

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    3. Ganz sicher bleiben wir am Ball!! Ich bin auch oftmals zu bequem. Doch wenn es um unsere Erde geht, dann sollen wir schon unseren A..... hoch kriegen!

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  6. Liebe Martina...noch tränenblind...
    sie sprach aus
    was alle wissen (sollten)
    und doch an solch berührenden Worten vorübergehen..
    sie vergessen
    all das geschieht um uns herum
    immer wieder
    schon eine lange Zeit...
    Kindermund hält uns die Wahrheit vor Augen
    und die Welt schweigt dazu...
    wann
    stehn wir auf?....
    wehren uns................
    für die Zukunft unserer Kinder

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    1. Sie klagt alle Erwachsenen an, zu denen sie inzwischen selbst gehört. Warum tun wir nichts? Das ist eine berechtigte Frage. Weil es so einfach ist, nichts zu tun. Außerdem geht es uns ja gut, warum und für wen sollten wir etwas verändern? Für wildfremde Menschen? Was gehen sie uns an? Hauptsache wir erleben noch eine heile Welt - was scheren uns die, die noch kommen. Und wenn wir es wieder selbst sind, die irgendwann hierher zurück kommen (müssen) und dann eine fast tote Erde vorfinden? Was ist dann?

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