Montag, 9. Februar 2015

Stimmt so!

Woher kommt eigentlich der Ausdruck Trinkgeld? Hat er etwas mit dem Trinken zu tun oder sollte es besser ‚Bringgeld’ heißen, da es ja (in der Gaststätte) eine ‚Belohnung’ fürs Bringen ist?


Trinkgeld ist im Deutschen übrigens schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Heute handelt es sich beim ‚Trinkgeld’ um alle freiwilligen Zahlungen für erhaltene Dienstleistungen. Beim Friseur, für das Zimmermädchen im Hotel, den Taxifahrer, vor allem aber in der Gastronomie.

Die drei Haupterklärungen:

1. Die Adeligen warfen früher ihren Dienern ab und zu Münzen als Geschenk vor die Füße. Das Geld verwendeten die Diener meist dazu, etwas Trinken zu gehen.
2. Es wurde für das Bringen der Getränke etc. in einer Gastwirtschaft gezahlt und hieß ursprünglich Bringegeld.
3. Es war eine Aufmerksamkeit hilfreichen Personen gegenüber, die in der Hoffnung gegeben wurde, dass diese Person dafür auf das Wohl des Gebers etwas trinken würde.



Kommentare:

  1. Hallo Martina,
    ich habe ein wenig in Wikipedia gegoogelt. Trinkgeld wird wohl erstmals in den Wochenrechnungen des Prager Dombaus zwischen 1372 und 1378 erwähnt. Das hätte ich so nicht vermutet, dass die Gewohnheit des Trinkgeld-Gebens dermaßen alt ist. Ist aber eigentlich auch logisch, dass, wenn bezahlt wurde in Wirtshäusern, in Unterkünften oder für den Wegezoll, dass dann nicht immer das passende Kleingeld parat war, sondern dass aufgerundet wurde.

    Gruß Dieter

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    1. Bei Wiki zu schauen, darauf bin ich gar nicht gekommen - warum auch immer :-)! Das mit dem Aufrunden wegen des fehlenden Kleingeldes ist natürlich auch ein guter Gedanke und möglich! Danke und LG Martina

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  2. Ich gebe keine Belohnung fürs "Bringen" - nur für Freundlichkeit ;O)
    Gruß Doris

    PS. Brauchst du etwas Schnee? - bei uns ist so viel, ich musste ihn heute schon zweimal weg schieben ;O)

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    1. Das ist eine gute Einstellung. Mein Mann hat auch schon mal kein Trinkgeld gegeben, wenn die Bedienung unfreundlich war. - Schnee?! Nein, mir fehlt er nicht!! ;-) Aber den Kindern fehlt er. Sie konnten noch kein einziges Mal Schlitten fahren. Es hat nur zweimal für einen Schneemann gelangt!

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  3. Interessant, dein Post. Gute Denkanstöße. Habe gelesen, wiki hat es nichts gerne,wenn man deren Artikel postet. Dies nur zur Info. LG Eva

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  4. Liebe Martina,
    gute Erklärung. Ich gebe das Trinkgeld auch immer dann,
    wenn ich gut bedient worden bin.
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Irmi

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    1. Manche Menschen haben ihr Trinkgeld wirklich verdient und dann gibt man es ja auch wirklich gerne! LG Martina

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  5. Genau, auch ich schon keine Trinkgeld gegeben wenn die Bedienung muffelig war. Übrigens Schnee haben wir hier in Bayer in Mengen und es kommt wohl noch mehr. Meine Nachbarn stöhnen schon, weil sie Schnee schippen müssen.
    LGLore

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    1. Ich habe vorhin gerade in einem anderen Blog gelesen, dass der Süden im Schnee versinkt! Hier ist nix mehr mit Schnee! Freitag vor einer Woche war es hier auch heftig, doch davon ist jetzt nichts mehr zu sehen! LG Martina

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  6. Guten Morgen liebe Martina ,
    wieder was gelernt , ich dachte Trinkgeld sei eher eine modernere Erfindung . Ich gebe es auch nur , wenn ich mit einer Dienstleistung zufrieden war und es freundlich zu ging . Ansonsten gibt es auch mal nichts . Schlimm find ich ja , das es ja schon Bestimmungen gibt , wieviel man zu geben hat z.Bsp. bei einer Restaurantrechnung . In unseren Breiten ja noch nicht so , aber wenn man in der weiten Welt unterwegs ist , begegnet es einem in manchen Ländern . Da denke ich aber , das sollte jeder selbst entscheiden können , wieviel man geben will und auch kann .
    Danke für deinen lieben Kommentar bei mir , ja das Hasilein ist mein individuelles Unikat :-) .
    Eine schöne Woche wünsche ich dir .
    Viele liebe Grüße JANI

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    1. Das es den Brauch schon soooo lange gibt, dass habe ich vorher auch nicht gewusst. Letztens habe ich mir im Internet mal Schiffsreisen - also diese Flussschifffahrten (tolles Wort 3 x s und 3 x f) - angesehen. Dort stand auch ganz klar, welchen Betrag man pro Tag als Trinkgeld geben soll. Das finde ich auch echt nicht so toll! Danke und LG Martina

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  7. .... beim Lesen, musste ich etwas schmunzeln, als mir das Bild vor Augen kam, wenn wir heute das Trinkgeld einfach vor die jeweiligen Personen werfen würden !!!!!
    Da ich in jüngeren Jahren auch mal zur Aushilfe kurz "gekellnert" hatte, weiß ich wie schön es ist Trinkgeld zu bekommen und ich verstehe es auch als Dank für Freundlichkeit , hatte aber auch die Erfahrung gemacht, dass mir "Trinkgeld" zugesteckt wurde, um einen bestimmten Platz oder Tisch frei zu halten (nur mit dem HIntergrund auch in der vordersten Reihe zu sitzen),
    und dies sah ich dann eher als Bestechung ;-/
    :O) .....

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    1. Ich sehe dich gerade vor mir: Im Dirndl mit einem tiefen Ausschnitt aus dem die Geldscheine nur so herausschauen!!! Alle wollen sie auf die guten Plätze und stecken dir den Schein ins Blüschen!!!!!! Nein, das war jetzt gemein. Ich wollte dich nicht veräppeln. Ich doch nicht - würde ich ja nieeeee tun!!!! Bist doch ne Nette!!!! Ich glaube, ich träume heute Nacht davon! Lach!!!!

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    2. Liebe Frau Pfannenschmidt,
      ich darf sie höflich darauf aufmerksam machen, dass im Saarland das Tragen von Dirndl auch im Gaststättenbetrieb NICHT üblich ist !!!!!
      Geldscheine lassen sich auch sonst einstecken ;-)
      Deshalb sehe ich über ihren gemeinen, äh allgemeinen Traum großzügig hinweg !!!!
      Hochachtungsvoll und mit Lachtränchen im Auge
      ihre holde maid Granate
      :O) .....

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    3. Okay, jetzt hast du es geschafft!!! Das wird ein Alptraum - ich sag es dir: Du, nichts an - quasi nackt!!! Und die Menschen versuchen, dir Geldscheine zuzustecken!!! Nein, wie schrecklich!!!!! Aufhören!!!!! Sofort damit aufhören!!! Hättest du bloß dass mit dem Dirndl nicht gesagt. Jetzt haben wir den Schlamassel!

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    4. Sehr geehrte Frau Pfannenschmidt,
      ich bin doch immer wieder überrascht und heute auch ENTSETZT über ihre Fantasie.
      Diese mag bei manchen Dingen sicherlich angebracht sein, aber ich bitte sie
      ( schreibt man "sie" eigentlich in solch hoheitsvollem Text groß ?? ), also ich bitte Sie nochmal, BITTE es handelte sich in besagtem Text NUR um das Tragen eines Dirndl`s .
      Hierbei handelt es sich um eine ausgeprägte Form eines aufgehübschten Kleides mit zur Schau zu stellendem Ausschnitt des dahinter befindlichen Dekolleté !!!!
      Hierzulande trifft man eher auf die biederere Form der Damenoberbekleidung !!!!
      Und dies bedeutet, in vermeindlicher Wörtersammlung, auch Text genannt, das nicht die Rede von einer unbekleideten Person ist, sondern dass diese sich damals nicht mit besagtem Dekolleté ausgestattet sah !!!!
      Mit empörten Grüßen,
      ob solcher Gedanken
      ihre NichtgerneKleiderTrägerin
      :O) ....

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    5. Sehr geehrte Frau Dingsbums, kann mir ihren Namen so schlecht merken! Ja, in diesen hochoffiziellen Briefen schreibt man sie immer noch SIE also quasi Sie!!!
      Liebe Renate, ich kann kaum noch etwas sehen. Nicht, dass ich plötzlich nachtblind (wollte gerade nacktblind schreiben) geworden bin, aber ich habe wirklich Lachtränen in den Augen und weißt du, was mir in den Sinn kam? Irgendwann kommt man (also im Sinne von Verleger oder sowas) auf uns zu und fragt, ob wir unsere Kommentare nicht in einem Buch veröffentlichen möchten. Echt, ich schrei mich weg!!!!!

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    6. Liebe Frau Nac(k)htblind,
      soll er, oder von mir aus kann es auch ruhig eine SIE sein, doch kommen !!!! Echt !!!!!
      Die würden schon sehen und auch lesen, was sie davon hätten *haha*
      Du könntest dann die Geschichten schreiben und ich den Klappentext *grins*
      Hab ich noch ein paar Senfkörner ?? - hüpfe mal noch eins weiter :O) ....

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    7. KLAPPEN-Text. Das passt. Ich habe nämlich mal irgendwo gelesen, dass man schon eine ziemlich große .... also selbige ... haben muss, um einen vernünftigen KLAPPEN-Text zustande zu bringen. Also, Menschen, die keine große ... na du weißt schon ... haben, die können das gar nicht, also, einen KLAPPEN - ja, nun wirst du mich verstanden haben, nicht wahr, meine liebe RATE!!!!!

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    8. KLAPPEN-Text. Das passt. Ich habe nämlich mal irgendwo gelesen, dass man schon eine ziemlich große .... also selbige ... haben muss, um einen vernünftigen KLAPPEN-Text zustande zu bringen. Also, Menschen, die keine große ... na du weißt schon ... haben, die können das gar nicht, also, einen KLAPPEN - ja, nun wirst du mich verstanden haben, nicht wahr, meine liebe RATE!!!!!

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    9. KLAPPEN-Text. Das passt. Ich habe nämlich mal irgendwo gelesen, dass man schon eine ziemlich große .... also selbige ... haben muss, um einen vernünftigen KLAPPEN-Text zustande zu bringen. Also, Menschen, die keine große ... na du weißt schon ... haben, die können das gar nicht, also, einen KLAPPEN - ja, nun wirst du mich verstanden haben, nicht wahr, meine liebe RATE!!!!!

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