Samstag, 28. März 2015

Der Satz des Protagoras

Jetzt gibt es drei Möglichkeiten.

Die 1. Möglichkeit ist, dass du denkst: 
Klar, kenne ich aus der Geometrie: a² + b² = c². 
Damit habe ich mich schon in der Schule herum geplagt.

Die 2. Möglichkeit ist, dass du denkst: 
Wie peinlich, das heißt doch ‚Der Satz des Pytharoras’ 

und die 3. Möglichkeit: 
Es ist kein Fehler, sondern ich meine wirklich 
den Satz des Protagoras!

Genau so ist es und so lautet er:

‚Der Mensch ist das Maß aller Dinge.’

Liest man diesen Satz, ohne die wahren Zusammenhänge zu kennen, 
klingt er sehr arrogant, und wirft Fragen auf. 
Diese zum Beispiel:
Welcher Mensch ist das Maß aller Dinge und wer entscheidet, welcher Mensch mehr das Maß aller Dinge ist?





Kommentare:

  1. Guten Morgen .. ich kenne den Satz, wusste aber nicht von wem er ist/war. Und ja, wenn man so darüber nachdenkt, wirft er eben diese/deine Fragen auf.
    Danke für die Anregung.
    Gruß vonner Grete

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  2. Hallo Martina,
    das ist mir heute zu Hoch, da schreib' ich gar nichts dazu, aber ich weiß seit heute, ob Cola Zero nun schwimmt oder nicht! Guggst Du!
    LG
    Manu

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    1. Da werde ich gleich mal schauen, was passiert ist! Aber weißt du, manchmal könntest du dir schon ein bisschen Mühe geben - mit den grauen Zellen meine ich!!! LG Martina

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  3. Hallo, liebe Martina.
    Ich weiß - eigentlich mache ich ja Pause. aber deine beiden letzten Einträge
    müssen ganz einfach gelesen werden.
    Den Satz kannte ich auch - aber nicht den Verfasser. Ich glaube aber,
    kein Mensch ist das Maß aller Dinge.
    Liebe Grüße schickt dir
    Irmi

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    1. So sehe ich es auch. Doch mir sind schon Menschen begegnet, die sich dafür halten! LG Martina

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  4. Hallo, Martina,
    ICH gehöre zur zweiten Kategorie und dachte im ersten Moment, Du hättest Dich verschrieben ... **lach** Von einem Herrn Protagoras habe ich nämlich noch nie etwas gehört! (Hoffentlich habe ich nicht noch mehr solche schwarzen Löcher in meiner Bildung!)
    Im Übrigen halte ich den Menschen nicht unbedingt für das Maß aller Dinge. Wobei - manche Menschen sind da ganz anderer Ansicht...
    Liebe Grüße, und vielen Dank für die "Füllung" meiner Bildungslücke!
    Christine

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    1. Ich werde mich stets bemühen, etwas für - oder gegen - ;-) die schwarzen Löcher zu tun! Lach! Danke für den Kommentar! Martina

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  5. Liebe Martina, ich gehöre auch zur zweiten Kategorie ;o) Und die Zusammenhänge kenne ich ebenfalls nicht. Von dieser Postition aus würde ich Herrn P. also wohl widersprechen - ich halte es nämlich für gefährlich, wenn der Mensch sich so über alles andere erhebt. Aber vielleicht erzählst du uns ja in einem weiteren Posting, was genau der Mann uns damit sagen wollte und ich ändere meine Meinung zu seinem Satz noch ;o)
    Ich freu mich sehr, dass du das Verlinken geschafft hast - beim nächsten Mal ist es dann schon ein Klacks ;o)
    Ich wünsche dir noch ein wunderschönes Restwochenende! Genieße es!
    Herzlichst, die Rostrosen-Traude

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    1. Ja, es hat geklappt und es tat gar nicht weh!!! Lach!!!! Oh, da stellst du mir ja direkt noch eine Aufgabe? Geplant ist/war es nicht! Mal sehen?!?! LG Martina

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  6. Hallo Martina, du schaffst es wirklich ganz toll unsere Gehirnzellen anzuregen. Danke dir dafür. Habe zur Zeit nur 50 MB alle zwei Tage, bin in Norwegen. Ab Mai kriegen wir mobiles Breitband, da bin ich wieder jeden Tag online. LG Eva

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    1. Das reicht dann ja gerade so, um die Geschichte am Dienstag einzustellen. Ich drück dir die Daumen, dass es klappt! LG Martina

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  7. Hui, das ist aber in der Tat ein ernster Post mit einer schwierigen Frage.
    Hmmmm, ich kann sie dir leider auch nicht beantworten, da ich der Meinung bin, der Mensch ist NICHT Maß aller Dinge !!!!
    :O) ....
    PS: du hast übrigens recht, es passen tatsächlich grammmässig nicht so viele Erdnüsse wie Federn rein !!!!
    Du stellst aber auch immer Fragen !!!!!! aber weisst de was, es hat keiner so genau gelesen und erst recht keiner nachgerechnet *lach*
    :O) .....

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  8. Hallo Martina,
    den Satz hätte ich Platon bzw. Sokrates zugeordnet. Da Protagoras bei Platon vorkommt, wird das auch so sein, dass der Satz nicht von Sokrates stammt, sondern von Protagoras. In einzelnen Posts habe ich selbst diesen Satz zitiert, weil ich ihn richtig finde, welchen Stellenwert der Mensch im Umfeld von Arbeitswelten, technischem Fortschritt und Ökonomie haben sollte. Ich denke da ganz gerne an Filmsequenzen mit Charlie Chaplin (Modern Times ?), in denen der Mensch in ein Räderwerk von Maschinen hinein gerät. Mehr als 2000 Jahre zurück in der griechischen Philosophie gibt es eine Vielzahl von solchen Ansätzen, dass der Mensch nicht anderweitigen Systemen untergeordnet wird, sondern sich mit seinem Verstand und seinen schöpferischen Fähigkeiten über die Dinge stellt.

    Gruß Dieter

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