Samstag, 11. April 2015

Bleaching


In der modernen Zahnkosmetik ist das Aufhellen bzw. Bleichen der Zähne seit vielen Jahren üblich und wohl jedem bekannt. Doch ich erinnere mich gerade an frühere Zeiten. Da wurde auch gebleicht: ergraute Wäsche nämlich. Habt ihr daran auch noch Erinnerung? Ich weiß, dass meine Mutter die Wäsche auf der Wiese hinter unserem Haus ausbreitete. Doch sie durfte nicht zu schnell trocknen: Also nicht die Wiese und auch nicht meine Mutter, sondern die Wäsche J! Meine Mutter hat die Wäsche deshalb oft gewendet und angefeuchtet, denn es dauerte eine ganze Weile, bis die Sonne ihr Bleichwerk vollzogen hatte und alles wieder blütenweiß war. Heute greifen wir da eher zu chemischen Mitteln, die wir als Zusatz zur Wäsche in die Waschmaschine geben. Wenn auch aufwändiger, natürlicher war ganz sicher die Bleiche auf der Wiese!


Kommentare:

  1. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter dieses Verfahren zur Fleckentfernung genutzt hat.
    LG
    Astrid

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    1. Ich kann mich auch an Tischtücher mit Kaffeeflecken erinnern! LG Martina

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  2. Hallo du Liebe,
    genau, natürlicher und viiiieeeeel besser für die Natur, war das bleichen auf der Wiese.
    Ich stelle mir ma eben vor, heute würde jeder noch seine Wäsche zum bleichen auf die Wiese legen *lach*
    Würde schwierig werden, dabei fängt es schon an der Wiese an, die in Städten kaum noch hausnah und üblich ist.
    Heute wieder etwas in Eile hüpfe ich gleich weiter und trete auch bestimmt nicht auf die weißen Laken :O) .....

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    1. Da hab ich ja nochmal Glück gehabt, dass du nicht auf mein Laken gelatscht bist!! ;-) Ja, du hast recht, heute ist das einfach unvorstellbar und in den Städten sowieso gar nicht zu praktizieren. Dort würde alles nur noch grauer, als es vorher schon war. - Meine Großeltern väterlicherseits lebten im 'Ruhrpott'. Ich erinnere mich, dass ich mit neuen Hausschuhen dorthin ging. Wieder zu Hause angekommen, waren sie nicht mehr weiß, sondern grau!!! Lach, war wirklich so!!! Einen schönen Abend! Martina

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    2. Das glaube ich dir. Im Saarland gab es durch die Hütten mit ihren Hochöfen auch ziemliche Verschmutzungen.
      Mancherorts sind auch heute noch die Häuser und die Umgebung um diese Hüttengelände trist und nicht sehr einladend.
      :O)

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  3. Liebe Martina, ich habe Kinder und weiße Wäsche ist ein Luxus bei uns. Wenn ich eine weiße Hose anziehe, dann ist das wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Das Bleichen auf der Wiese kenne ich nur vom Hörensagen. Aber ich habe mir z. B., wenn meine Kinder Möhrenflecken auf den T-Shirts hatten, den Trick gemerkt: Waschen und einfach in die Sonne legen! Hat geklappt! Also eine Mini-Bleiche kann ich auch!!! Herzliche Grüße Tanja

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    1. Oh ja, Kinder und weiße Kleidung, dass verträgt sich einfach nicht miteinander. Schön, dass du auch von einer erfolgreichen Mini-Bleiche berichten kannst - als Beweis dafür, dass es wirklich funktioniert! Ein schönes WE! Martina

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  4. Hallo Martina,
    ne, kann ich mich nicht erinnern. Karottenflecken vom kleinen Bruder wurden auf der Wäschespinne getrocknet und waren danach meistens nicht mehr zu sehen, was ich allerdings nie verstand. Flecken auf weißen Shirts gehen wunderbar mit verdünntem Domestos heraus.
    LG
    Manu

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    1. Weißt du Manu, ich frage mich gerade, wie es deine Mutter geschafft hat, nur die Flecken aufzuhängen. Lach mich kaputt!! Na, da wird die Senftante aber noch etwas dazu sagen!!!

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