Mittwoch, 15. April 2015

Blut ist dicker, als Wasser…

... bedeutet, dass uns die Familie, wenn es ‚hart auf hart kommt’, näher steht, als zum Beispiel Freunde. An wen wenden wir uns in der Regel, wenn es uns schlecht geht? Wenn die Familie intakt ist, dann sicher zuerst an sie.
Als Kind steht uns niemand näher, als unsere Eltern und Geschwister. Besonders die Mutter ist uns in unseren ersten Lebensjahren sehr nahe. Dann nabeln wir uns ab – gehen in den Kindergarten, in die Schule – später unsere eigenen Wege. Wir lernen viele Menschen kennen, entfernen uns vielleicht nicht nur räumlich, sondern auch emotional von unserer Familie. 
Familie bilderDoch irgendwie kann man sich ihr nicht entziehen, egal, ob man im Frieden mit ihnen lebt oder eher nicht. Vielleicht durften wir auch schon die Erfahrung machen, dass die Familie in Krisenzeiten besonders nahe zusammen rückt. Möglich, dass dieses Verhalten auf die Zeit zurückgeht, als die Familie noch als Clan oder große Sippe zusammen lebte. Da war einer für den anderen da. 
Ich finde es schön, auch heute noch diese Erfahrung zu machen, dass die Familie mir besonders nahe steht und Blut eben dicker ist, als Wasser, auch wenn einige sagen: Freunde kann man sich aussuchen, die eigene Familie nicht!



Kommentare:

  1. Ich kann das nur bestätigen. Obwohl wir inzwischen so weit von unserer Familie entfernt leben, fahren wir in sehr regelmäßigen Zeiten immer wieder hin und dann sind wir nur für die Familie da.
    LG
    Astrid

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    1. Das ist schön, wenn die Familie sich noch trifft und es ein Zusammengehörigkeitsgefühl gibt! Danke für deinen Besuch
      bei mir! LG Martina

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  2. Ich bin ein absoluter Familienmensch, auch wenn ich mittlerweile allein lebe. Ich freue mich immer auf unsere Clantreffen ;) und darauf, dass ich zum zweiten Mal Omi werde.

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    1. Oh, dann gibt es bald zwischen uns noch eine Gemeinsamkeit, denn ich bin auch zweifache Oma. Meine beiden Enkelinnen wohnen mit uns zusammen im Haus - wir sind eine Großfamilie - Opa, Oma, Mama, Papa und 2 Kinder! Allerdings in zwei Haushalten! LG und Danke für deinen Kommentar! Martina

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  3. Liebe Martina,

    ohne Familie geht für mich gar nicht!
    Was hätte ich damals als Jungmutter drum gegeben meine Familie in der Nähe zu haben. So alles unter einem Dach...........vieles wäre einfacher gewesen. Man lernt das organisieren von einer ganz anderen Seite. Wohler wäre mir gewesen ich hätte meine Mutter öfters mal fragen können....." Hättest du Zeit?" Alles gut, keiner hat Schaden genommen ;o)
    Aber so als Großfamilie zusammen zu leben, so wie ich es noch von meiner Oma kenne....
    Schade das dass in der heutigen Zeit durch viele Umstände nur noch selten umzusetzen ist ♥

    Liebste Grüße
    Nicole

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    1. Wir wohnen noch so, wie du schreibst - in einer Großfamilie nämlich. Oma, Opa, Mama, Papa und zwei Kinder. Unsere Tochter bewohnt mit ihrer Familie das Erdgeschoss und mein Mann und ich die 1. Etage. Im Sommer kommen wir alle im Garten zusammen. Das ist richtig schön! LG Martina

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  4. Liebe Martina,
    was für schöne Worte, denen ich gar nichts hinzufügen muss. Danke für diesen wundervollen Beitrag.
    Sei lieb gegrüßt von Stine

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  5. Du hast recht, Martina! Unsere Familie können und dürfen wir nicht abschütteln, vieles was uns nicht gefällt, tragen wir auch selbst in uns. Aber es gibt da schon große Unterschiede und auch was die Chancen im Leben angeht sind manche doch im Vorteil und die eigene Kraft reicht nicht immer. Aber, wie immer, machen wir das Beste draus!
    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Es ist richtig, was du schreibst, dass wir alle etwas aus unserer Familie in uns tragen. Das kann durchaus auch Ballast sein. Nicht immer leicht, ihn abzulegen. Ich lebe noch in einer Großfamilie und finde es richtig schön! Danke für den Kommentar! LG Martina

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  6. Hallo Martina,
    da gibt es nichts viel zu sagen, aber die Familie läßt sich nicht abschütteln, da fühlt man sich verantwortlich, wenn es hart auf hart kommt. Wenn man sich gut versteht ist das ganz einfach, wenn es allerdings nicht so ist, kommt man in eine ganz schöne Zwickmühle.... und da kann ich manche Menschen dann auch verstehen. Zum Glück geht es mir nicht so!
    LG
    Manu

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    1. Manchmal muss man sich einfach in Erinnerung rufen, wie wertvoll es ist, sich mit seiner Familie gut zu verstehen! Schön, dass es bei dir und auch bei mir so ist! Einen schönen Abend wünsche ich dir! LG Martina

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  7. Oh liebe Martina,
    mit diesem Thema tue ich mir ein bissel schwer.
    Unser Familienkern ist mir auch seeeehr wichtig und wertvoll. Aber je weiter der Kreis ist, umso *lockerer* wird das Familiengefühl.
    Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass wir beide (GG und ich) jeweils vier Geschwister haben und jede Menge Tanten, Onkels, Cousin`s usw. (das ist manchmal recht anstrengend kann ich dir sagen)
    und weißt de was, die garuen Zellen werden immer laaaangsamer. Morgen versuche ich wieder ausgeruht und hellwach zur Stelle zu sein.
    gaaaaaanz <3lichliebe Grüße :O)

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