Sonntag, 7. Juni 2015

Sonntagsgedanken - Meer

Zum dritten Mal
beteilige ich mich an dem Projekt
Poesie à la carte!
Noch mehr Gedanken und Gedichte
zum heutigen Thema
Meer
findet ihr im Blog 


Wenn ich an deinem Ufer stehe,
bin ich ergriffen.
Das Wort ‚ewig’ bekommt eine andere
Bedeutung.
Du reichst bis zum Horizont,
vereinst dich mit dem Himmel -
wirst von der Sonne geküsst.
Still ruhst du vor mir;
doch du kannst auch
wütend werden, aufbrausend.
Du forderst von den Menschen das Land zurück,
von dem sie behaupten, es gehöre ihnen.
Mit einem Schlag deiner Pranke 
ist es wieder dein.
Wenn du willst, treibst du Schiffe
wie Streichholzschachteln vor dir her.
Du wurdest zum Grab 
und doch bist du Lebensraum für viele.
Ungezählt die Lebewesen,
die sich in dir tummeln.
Staunend stehe ich da!
Groß und gewaltig bist du.
In deiner Gegenwart fühle ich mich
unbedeutend und klein.
Doch ich weiß,
wir sind miteinander verbunden,
du und ich.
Wir sind ein Teil des großen Ganzen.
Wenn wir Menschen das vergessen,
werden wir auf grausame Weise daran erinnert.
Du bist das Meer – aus dem alles kam –
ich bin der Mensch – 
und doch sind wir nicht zwei -
wir sind EINS!

© Martina Pfannenschmidt, 2015


Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Martina - du hast wunderbar in Worte gekleidet was mir Schwierigkeiten hat bereitet -

    das Meer das auch den Tod bringt, wie bei einem Tsunami und ich dachte an die Flüchtlinge, die das Meer verschlungen hat. Diese Unfassbarkeit einer Naturgewalt konnte ich nicht in Worte fassen

    das ist dir in berührender Weise gelungen, danke!

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    1. Guten Morgen, liebe Sophie! Dafür sind dir andere wundervolle Worte gelungen. Es sind gerade diese Unterschiede in den Texten, die ich so klasse finde. Wie bei den Reizwortgeschichten: Jeder hat andere Gedanken, die er niederschreibt! LG - bis morgen zur Geschichte! Martina

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  2. Liebe Martina,

    du hast es wieder sehr gut in Worte gefasst.
    Sonnige Sonntagsgrüße
    Elisabeth

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    1. Ich danke dir, liebe Elisabeth! LG und eine schöne Woche! Martina

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  3. Im Rauschen der Wellen, eins werden mit dem Meer, ja das ist wohl wahr. man kann die immer wiederkehrende Musik hören und es kehrt Ruhe ein. Groß und gewaltig, unerbittlich kann das meer sein, dass hast Du hier auch gut beschrieben. Das Bild erinnert mich an einem Spaziergang barfuß am Strand, nichts drum herum, kein mensch ,kein Tier.
    ich danke Dir, Klärchen

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    1. Ja, das Meer hat etwas Gewaltiges und das hat es auch schon oft gezeigt. Ich danke dir für deinen lieben Kommentar! LG Martina

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  4. Tolle Worte und Gedanken hast du zum Thema Meer verfasst!

    LG und einen schönen Sonntag,
    Klaudia

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    1. Es freut mich, dass dir meine Worte und Gedanken zum Thema Meer gefallen haben! LG Martina

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  5. Liebe Martina,
    Deine Gedanken zum Thema "Meer" sind einfach klasse! Du sprichst mir damit aus der Seele. .. Aber so wunderschön hätte ich das niemals in Worte fassen können.
    Ganz herzlichen Dank, und einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Christine

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    1. Sag das nicht Christine, bevor du es nicht ausprobiert hast ! Weißt du, wie lange ich schon versuche, eine Gedicht zu schreiben?! Nie wollte es mir gelingen. Da kommt plötzlich Sophie mit der Idee, ein Wort vorzugeben und schon klappt es - wie bei den Reizwortgeschichten. Ganz erstaunlich! Ich danke für deinen Kommentar! LG Martina

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  6. Liebe Martina
    das hast du fasziniernd ausgedrückt.. so ergeht es mir jedes Mal wenn dort stehe!
    Schönen Sonntag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Du kommst täglich in den Genuss, das Meer zu sehen. Du lebst dort, wo andere Urlaub machen. Das ist schon was Besonderes! Dankeschön! LG Martina

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  7. Noch ganz frisch sind bei mir diese Eindrücke vom Meer, wie Du sie so wunderbar beschrieben hast.
    Liebe Sonntagsgrüße
    Inge, die das herrliche Meeresrauschen noch im Ohr hat

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    1. Na, dass passt ja, dass ich dich gleich mit Gedanken zum Meer 'begrüße'! Danke für deinen Kommentar! LG Martina

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  8. Martina, auch deine Gedanken zum Meer sind wunderschön und mit tiefer Bedeutung.
    wir alle haben wohl zum Meer die gleiche Beziehung, jeder Teilnehmer drückt sich so schön aus.
    Dein Foto ist ja ganz wunderbar, sogar mit Regenbogen, ein herrlicher Treffer, Traum eines jeden Fotografen :-)
    ☻liche Grüße von mir und noch einen schönen Abend

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    1. Das Meer - es hat die Menschen schon immer fasziniert und viele gute Gedanken wurden schon dazu nieder geschrieben. Ich finde es schön, dass es uns allen auch gelungen ist und wir uns nun einreihen dürfen in die Schar deren, die Worte über das Meer gefunden haben. Danke und LG! Martina

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  9. Liebe Martina,
    Du hast unsere Gedanken und unsere Beziehung zum gewaltigen und überwältigenden Meer sehr gut niedergeschrieben.
    LG
    Astrid

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  10. Liebes Fräulein Klümpchen,
    eeeeeeeendlich bin ich auch wieder hier, bei dir, am Strand, auf Sand *lach*
    Ne,ne,ne,ne,ne ich hab völlig den Überblick verloren ;-/
    Es ist gar nicht einfach mal auf Handy, dann wieder am kleinen Bruder vom PC oder gleich dort zu schauen und zu lesen. Ich muss mir wieder eine bessere Taktik überlegen.
    Aber nun zuerst, nee eigentlich endlich ein
    dickes LOB zu deinen heutigen Sonntagsgedanken !!!!! Wären diese Gedanken nicht vielleicht auch noch eine Idee für ...... :-)
    Schön hast du sie geschrieben, deine Gedanken zum Meer und alles was das Meer umfasst hineingepackt.
    Und selbst bei deinem schönen Text,macht es mir Angst das Meer und es läuft mir eine Schauer über den Rücken. Ich werde wohl nie und nimmer ein Meeresfan werden.
    Ich bin und bleibe einfach der Gebirgsbach-typ. Dieses plätschern und rauschen, das klare Wasser, eingefaßt vom Ufer und Überschaubar > das ist MEIN DING *lach*
    und bevor ich jetzt ins Bächle falle, hüpfe ich doch lieber mal weiter zum nächsten Post
    :O) ......

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    1. Du magst das Meer nicht? Ehrlich? Okay, so ein kleines Gebirgsflüsslein ist schon auch schön - aber die Berge. Weißt du, man muss immer soooo viel gehen, bevor man so ein Flüsschen zu Gesicht bekommt. Weischte Bescheid!!!

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    2. Sie mag das Meer nicht? Ich bin Fassungslos! Wahrscheinlich mag man immer das, was man nicht hat. Hier gibt es viele Felsen, aber kaum Wasser!
      LG
      Manu

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    3. Ich mag das Meer auch - sehr sogar. Aber unser Fräulein Senf mag ja keine glibbrigen Fische - da liegt es Nahe, auch das Meer nicht zu mögen. Kannste nichts machen. So sind sie halt die Senftanten! LG Martina

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    4. Sohnemann mag das Getier im Watt auch nicht so und musste immer mega-Umwege laufen, was uns immer zum Lachen brachte und er war etwas grimmig!
      Manu

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    5. Soll ich euch beiden mal was verraten,
      das Meeresgetier ist mir egal JA !!!!!
      Es ist die unendliche Weite des Meeres, die Gewalt seiner Wellen und was es an Land schwemmt und alles mit sich nimmt - neeeee, ich will nicht mehr das mit dem Meer :-(

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    6. Soll ich dir sagen, was ich denke?!?! Vielleicht bist du in einem früheren Leben einmal durch das Meer umgekommen - ein Schiffsunglück oder so!!! Könnte doch sein?? Wenn es dich ängstigt, liegt das nahe!! Und das meint das Klümpchen jetzt echt und wirklich ernst!!!

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