Sonntag, 2. August 2015

Sonntagsgedanken - Lebenskunst

Das heutige 
'Poesie à la carte'-
Thema
lautet

Lebenskunst!

Im Blog von Ulla
'Worttupfer'
seht ihr,
wer sich noch an dieser
lyrischen Aktion beteiligt!




Ein Lebenskünstler ist ein Tunichtgut,
ein Taugenichts, ein Schmarotzer,
ein Faulpelz, ein Habenichts,
ein Laumalocher -
sagen die einen!




Ein Lebenskünstler ist ein Mensch,
der sich auf die Kunst
zu Leben
versteht,
sagen die anderen!


Für mich ist ein Lebenskünstler ein Mensch,
-       der ausgeglichen ist
-       den nichts aus der Ruhe bringt
-       der auf seinen Körper hört
-       der sich überall wohl und zuhause fühlt
-       der das Leben liebt und meistert
-       der zufrieden ist mit dem, was er hat
-       der keinen Neid kennt
-       der macht, was ihm gefällt
-       der darauf pfeift, was andere über ihn denken
-       der das Leben leicht nimmt
- der in sich ruht
-       der sich frei und ungebunden fühlt
- der das Leben fließen lässt!

© Martina Pfannenschmidt


Bist DU ein Lebenskünstler??



Kommentare:

  1. Liebe Martina - mir scheint die Lebenskunst ist eine Schwester von dir - um im Bild zu bleiben ist sie dann von mir eine weitläufige Verwandte ;-)
    Aber schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen :-)
    Super dass du trotz Sommerpause heute dabei bist - Lyrik macht süchtig :-)))

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    1. Da muss ich aber seeehr lachen, Ulla! Eine Schwester? Nein, höchstens eine seeehr weitläufige Verwandte!!! Ich übe mich auch immer noch darin, das Leben fließen zu lassen! Danke für deine tolle lyrische Aktion - ja sie macht süchtig!! :-) LG Martina

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  2. Liebe Martina,

    ich übe mich darin, ein Lebenskünstler zu werden.
    Sonnige Sonntagsgrüße
    Elisabeth

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    1. Schau mal, Elisabeth, dann sind wir jetzt schon zwei!!! :-) LG Martina

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  3. Bravo und nochmals bravo, Du hast ihn für mich so beschrieben wie er sein sollte. Auch ein bißchen trotzig, ich pfeif darauf was andere sagen, ganz nach meinem Gefühl, davon bin ich nun sehr beeindruckt. Sehr interessant wie alle ihre Sichtweisen zu dem Thema haben und man könnte es in einen Topf tun und rühren, da käme wunderbare Zauberei heraus.un ein schönes Lachen.
    Liebe Grüße zu dir in den Sonntag, Klärchen

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    1. Das ist ein schöner Gedanke, unsere Gedanken zu vermischen! Ich glaube, sie liegen gar nicht so weit voneinander entfernt! Ich danke dir sehr für deinen lieben Kommentar! Martina

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  4. tja, bin ich ein Lebenskünstler?
    ich weiß nicht .. wenn ich deine Definitionen lese dann nicke ich zwar bei Vielen, überlege bei einigen, rümpfe die Nase bei manchen..
    Leben .. Kunst
    wir tun es einfach, oder? Leben
    Lebenskünstler, ist ansich schon ein eigen-Art-iges Wort, oder?
    PS: ich überlege noch immer warum du einen schwarzen Tag hattest, oder ob es sich auf die Geschichte bezog..
    hmm

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    1. Nein, ICH hatte keinen schwarzen Tag, aber für den Protagonisten meiner Geschichten begann er zumindest schwarz. Das er bunt endete würde, wollte ich noch nicht im Titel verraten. - Leben, wir tun es einfach - oder? - fragst du. Weiß ich nicht, ob es so ist. Ja, klar einerseits natürlich. Es bleibt uns ja gar nichts anderes übrig (lach), aber das WIE spielt eine entscheidende Rolle. Ich denke, wir stellen uns dem Fluss des Lebens oft genug in den Weg. Zumindest weiß ich das von mir und aus eigener Erfahrung. Ich finde es nicht so leicht, ein Lebenskünstler zu sein und das Leben wirklich fließen zu lassen. Mir gelingt es nicht immer! Und zu guter Letzt: Ja, es ist ein sehr kurioses Wort, über das ich mir keine Gedanken gemacht hätte, wenn Ulla es nicht als Thema ausgewählt hätte! LG Martina

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  5. Ich übe, liebe Marina, ich übe ;-)
    Dein Beitrag gefällt mir, sagt er doch so einiges aus über den Begriff " Lebenskünstler "
    Danke für diese lesenswerten Gedanken von dir.
    ♥liche Grüße

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    1. Ich auch, Jutta! In keinem Fall würde ich mich als Lebenskünstler bezeichnen. Allerhöchstens als jemanden, der es versucht, einer zu sein!!! Danke und LG! Martina

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  6. ein Lebens"künstler" komisches Wort aber auch mir fällt kein besseres ein - ist für mich ein mensch der sich darum bemüht sein leben trotz eigner Individualität friedvoll mit anderen zu teilen.
    den Egoismus hintenan zu stellen und Mitgefühl mit anderen Lebewesen zu bewahren.
    Sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, dennoch auf sich aufzupassen. (dass ihm selbst nichts Böses geschieht)
    man muss tatsächlich üben wie Jutta schon sagt sich zu einem Lebenskünstler zu entwickeln, von selbst wird man wohl keiner, es ergibt sich aus seinem handeln....
    ein interessantes Thema,
    ebenso interessant sind die Kommentare deiner leser dazu....
    wünsche einen sonnigen und schönen Tag...liebe Martina....
    schön dass wenn man es geschafft hat ein lebenskünstler zu sein...
    ich bin einer mit Abstrichen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! lacht...Angelface...
    denn perfekt sein, kann niemand...

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    1. Das ist auch ein toller Gedankenansatz: Ein Mensch, der sich darum bemüht, sein Leben friedvoll mit anderen zu teilen. - Ich finde es toll, wenn ihr meine Gedanken durch eure ergänzt. Dabei kommt ein tolles Ganzes heraus! Genau so soll es sein! Danke und LG! Martina

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  7. Hallo liebe Martina,

    die Kunst zu leben ist eine lebenslange Kunst,
    die wir immer mehr erlernen können....
    Danke für deine Gedanken, die zum Nachdenken anregen.
    Es ist immer wieder schön, bei di vorbeizukommen,
    herzliche Grüße am Sonntag,

    Birgitta

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    1. Das ist ein weises Wort. Wir hören wohl nie auf, die Kunst des Lebens zu erlernen. Es ist aber auch niiiee zu spät, damit zu beginnen!!! Danke dir! Martina

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  8. Liebe Martina,
    diese Lebenskunst kann man nicht erlernen, die scheint angeboren zu sein. Ich bin zufrieden mit meinem Leben. Ich bin nicht neidisch auf das Leben der anderen, fühle mich wohl, wo meine Famiie und meine Freunde sind. Aber das Leben einfach nur fließen lassen, das ist nicht ganz mein Ding. Ich denke zu gewissen Zeiten hat jeder von uns Komponenten eines Lebenskünstlers in sich, doch unbekümmert in den Tag hineinleben, das tut wahrscheinlich keiner von uns.
    Doch die Kunst zu leben, das praktizieren wir doch jeden Tag, ein Leben lang. Und dabei lernen wir nie aus.
    LG
    Astrid

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    1. Mir geht es auch so, ich bin auch zufrieden mit meinem Leben und das allein ist doch schon eine Kunst, findest du nicht? Lass uns noch ein bisschen lernen, das Leben fließen zu lassen und es einfach nur zu genießen - auch dann, wenn mal wieder ein Sturm über uns herein bricht! Danke und LG! Martina

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  9. Liebe Martina,
    Deiner Definition nach habe ich einen Lebenskünstler geheiratet. Und WAS für einen! Auf meinen Mann treffen ALLE Deine Attribute zu. Wirklichkeit ALLE.
    Und ich? Ich bin von einem Lebenskünstler so weit entfernt wie der Mars von der Erde ... Schluchz...
    ICH glaube nicht, dass man Lebenskünstler lernen kann. Entweder man hat sie in sich -oder man hat sie nicht.
    Liebe Grüße
    Christine

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    1. Puh - es muss natürlich "Lebenskunst lernen" heißen. Diese vermaledeite Worterkennung...

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  10. Du scheinst zu wissen worüber du schreibst, steckst Dein Text doch voller Leben, schlägt Purzelbäume und scheint authentisch mit Dir zu sein.
    Liebe Grüße von Celine die ganz neu dabei ist

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    1. Danke dir für deine lieben Worte und deinen Besuch bei mir!
      Ich hoffe, dass meine Texte authentisch sind. LG Matina

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  11. ...... ach wär ich gern ein Künstler
    - besonders so ein Lebenskünstler :-)
    liebes Fräulein Martina, wir üben und lernen und bemühen uns
    bis wir ein bisschen dieser Lebenskunst unser eigen nennen dürfen :O) .....

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