Montag, 23. November 2015

Gestern Morgen …

‚besuchte’ uns unsere große Enkeltochter, während wir noch am Frühstückstisch saßen. Das sind die Momente, die der Opa nutzt, um etwas über den Schulalltag zu erfahren. 
Die ‚Große’ ist 8 und besucht die 3. Klasse. Mein Mann erkundigte sich nach ihrem Freund. Sie trafen sich oft zum Spielen und hatten ausgemacht, später einmal zu heiraten. Doch seit einigen Wochen war uns schon aufgefallen, dass es zu keinem Treffen mehr kam. Meinen Mann interessierte, warum und sie sagte: „Ich will mich mit ihm nicht mehr treffen, weil er gesagt hat, die Flüchtlinge sollen wieder weg und weil er einem Jungen, der behindert ist, ein Bein gestellt hat. Das finde ich richtig blöd.“

Mein Mann sah mich an und ich wusste genau, was er dachte. Schon im Kindergarten konnte man feststellen, dass sie sehr sozial eingestellt ist. 
Sie stand und steht immer auf der Seite der Schwächeren. Sie selbst ist ein zartes Wesen – doch ihr Charakter ist stark und sie steht zu dem, was sie denkt und fühlt und das sagt sie auch. Klasse! Das ist richtig gut!


Kommentare:

  1. Solche jungen Menschen schenken uns und der Welt Hoffnung !
    ♥liche Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  2. Ein bemerkenswertes Kind, das Mädchen in diesem jungen Jahren schon so aufmerksam, sensibel und selbstbewusst! Das freut mich sehr :)

    Ich kam übrigens von unserer lieben Irmi, sah den Titel des Blogs und war neugierig!
    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

    AntwortenLöschen
  3. Das finde ich ganz wunderbar!
    Noch kenne ich sie nicht persönlich, weiß aber jetzt schon, dass sie ein ganz tolles Mädchen ist!

    Liebe Grüße
    Regina

    AntwortenLöschen
  4. Schön, sie hat schon eine feste Meinung zu der sie steht. Aber besonders lobenswert ist ihre soziale Einstellung. Unsere Kinder sind unsere Zukunft und wenn sie schon in diesem Alter so sozial eingestellt sind, dann haben wir nichts zu befürchten.
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  5. Ein starkes Mädchen, sie wird so bleiben. Das Lebensmuster wird in der Kindheit gewebt und sie ist ein schöner Faden der sich durch ihr Leben zieht, voller Hoffnung.
    Liebe Grüße an die Kleine, Klärchen
    Ihr könnt stolz auf sie sein!

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Martina,
    solch ein Verhalten finde ich auch richtig gut. Wir versuchen genauso, unserer Kleinen zu vermitteln, dass Flüchtlinge nicht die Wurzel allen Übels sind, wie andere es gerne sehen wollen.

    Gruß Dieter

    AntwortenLöschen
  7. Hi,
    das finde ich auch mal gut, so war meine Tochter auch und ist es auch heute noch. Man darf auch nie Kritik an Anderen äußern, da gibt es gleich Einwände... Ich bin gespannt in welche berufliche Richtung das mal geht. Ökojahr in der Seehundaufzuchtstation ist vom Tisch, da sie lebende Fische füttern müsste - ein sehr soziales Kind. Dem Kater hat sie das Mausen allerdings noch nicht abgewöhnen können. *G*
    LG
    Manu
    P.S.: Gibt es morgen den Apfelkuchen von Renate???

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Martina, tolles Mädchen Euere Enkeltochter! So wünscht man sich die Kleinen. Liebe Grüße Eva

    AntwortenLöschen
  9. Möge es so bleiben dürfen Martina
    Ich wünsche es ihr und allen rund um sie!
    Sophie

    AntwortenLöschen
  10. Möge es so bleiben dürfen Martina
    Ich wünsche es ihr und allen rund um sie!
    Sophie

    AntwortenLöschen
  11. Da erkenne ich doch meine Tochter wieder. Sie ist heute Ergotherapeutin und macht das gern. Über ein Jahr hat sie Patienten im Wachkoma behandelt. Ich hoffe, sie kann mal eine eigene Praxis aufmachen.
    LG Elke

    AntwortenLöschen
  12. Ist es nicht bewundernswert und schön !!!!!!
    Anne fühlte sich auch schon von klein auf für die schwächeren unter ihnen verantwortlich. Leider gab es dadurch auch zwei schwierige Jahre in der Schulzeit. Wurde sie dadurch von den "Stars" der Klasse ausgegrenzt. Aber sie liess sich nicht verbiegen und ist in dieser Zeit sehr gereift.
    Ich bin seeeeehr stolz auf sie. So wie Klaus und du auf eure Enkeltochter stolz sein dürft :-)
    :O) ......

    AntwortenLöschen