Samstag, 21. November 2015

Sonntagsgedanken - Thema: Advent!


Viele werden heute nicht nur ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken, sondern auch der vielen Opfer von Kriegen und Terroranschlägen in der Welt.

Es fällt schwer,
angesichts der Trauer und der Angst in der Welt, Worte zum Thema
Advent
zu finden.

Als ich mit meinem Gedicht für den heutigen Sonntag begann,
verselbständigte es sich und wurde zu einem Gebet.
Meine heutigen Gedanken verlinke ich
- wie an jedem Sonntag - mit
‚Poesie à la carte’.
Dort lest ihr weitere lyrische und poetische Gedanken zum heutigen Thema.







Ein feiner Duft nach Mandeln und Zimt.
Du riechst ihn auch. Ich glaubs bestimmt.
Aber irgendwo fällt ein Schuss.

Die erste Kerze erhellt das Zimmer.
Es ist in diesem Jahr wie immer.
Aber irgendwo stirbt ein Kind.

Wir sind im Stress, können es kaum schaffen,
rennen herum wie im Urwald die Affen.
Aber irgendwo fliehen Menschen aus ihrem Land.

Die Straßen sind hell und die Fenster bunt.
Wir hetzen den Kaufhäusern in den Schlund.
Aber irgendwo ist Krieg.

Bratwurst- und Glühweinstände locken.
Wir machen uns alle auf die Socken.
Aber irgendwo verhungern Menschen.

Was geht es uns an, alles weit weg.
Zu helfen hat doch gar keinen Zweck.
Aber irgendwo fallen Bomben.

Was wird noch werden aus dieser Welt?
Wo Macht eine Rolle spielt und auch Geld.
Wo herrscht noch Frieden?

Was kann ich tun an meinem Platz,
mein Leben ist mein größter Schatz.
Wir können beten.

Ihr Engel droben und ganz nah,
wir brauchen euch in großer Schar.
Sonst naht das Ende.

Gott Vater schau auf uns herab,
wir graben selber unser Grab.
Nur DU kannst uns helfen.
  
Schick zu uns Gnade, Liebe, Licht,
alleine schaffen wir das nicht.
Wir sind geblendet.

Obwohl wir wahrlich schuldvoll sind,
nennst du uns immer noch dein Kind.
Du bist die Gnade.

Hilf uns, das Böse stets zu sehen,
den Weg der Liebe nur zu gehen.
Sende uns Weisheit.

In der Welt brennt’s an allen Enden,
hilf uns, das Blatt doch noch zu wenden.
Sende uns Klugheit.

Öffne uns Augen und auch Herz,
zu sehen andere und den Schmerz.
Schick uns Erkenntnis.

Ich sehe Satan und sein Ziel.
Er treibt ein wirklich böses Spiel.
Durch unsre Hände.

Vertrauen werde ich auf dich.
Du bist das einzig wahre Licht.
Ich hab die Hoffnung:

Das irgendwann in naher Zeit,
die Welt zur Umkehr ist bereit.
Durch deine Weisung.

Es gibt so viele Widerstände
ich lege sie alle in deine Hände.
Schick dein Erbarmen!


Martina Pfannenschmidt, 2015






Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    soeben habe ich deine wertvollen Worte geteilt,
    es ist ein eindringliches Gebet,

    ganz herzliche Grüße

    Birgitta

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  2. Liebe Martina,
    zu später Stunde lese ich Dein Gebet, dafür ist es nie zu spät!
    Ich danke Dir sehr, auch mir fiel es schwer über den Advent zu schreiben, aber was wir schreiben wird bleiben und hoffentlich viele Menschen erreichen, Dein Gebet hat mich berührt und erreicht, Klärchen

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  3. Liebe Martina,

    es ist doch schön, wenn wir gemeinsam beten.
    Ich halte sehr viel vom Gebet, und ich bin dankbar, dass bei uns zu Hause immer viel gebetet wurde. - Wir haben vor und nach jeder Mahlzeit das Vater unser laut gebetet.
    Außerdem beteten wir vor dem Schlafengehen zusammen.

    Ganz besonders freue ich mich über die zustimmenden Kommentare.

    Alles Liebe und eine gute Nacht
    Elisabeth

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  4. Liebe Martina - möge dein Gebet ins Bewusstsein vieler Menschen gelangen und lass uns das Licht in die Dunkelheit tragen, damit es Hoffnung und Zuversicht gebiert.

    Liebevolle Grüße, Ulla

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  5. Das ist ein schönes Gedicht und Gebet. Hoffnung und Zuversicht brauchen wir alle. Nicht zuletzt deshalb feiern wir Weihnachten.
    LG Elke

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  6. Liebe Martina,
    Dein Gebet sollten Viele beherzigen, es sagt alles aus, was auf dieser Welt so abgeht im Moment. Das Einzige was uns bleibt, ist Hoffnung.
    Liebe Grüße Eva

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  7. Ein ganz wundervoller Beitrag ist dieses Gebet und ich bin sehr sehr beeindruckt, still und in mich gekehrt. Möge es viele Herzen erreichen besonders jene die nicht wissen was sie tun.... Amen sagt Celine und zündet eine Kerze an

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  8. Liebe Martina,
    ich hab's nicht so mit Beten, ich glaube an anderes als "Gott" oder "Satan", doch ich hoffe, glaube und wünsche mir, dass Menschen, die für die Erde und für die Menschheit Gutes wollen, zusammenhelfen und zusammenhalten können (egal ob sie nun dieser oder jener Religionsgemeinschaft angehören oder nicht) um die Welt besser zu machen.
    Ganz herzliche rostrosige Grüße
    von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/11/uber-das-lacheln-trotz-allem.html

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  9. Beten liebe Martina ist "Gott sei Dank" unabhängig von irgendwelchen Zugehörigkeiten zu religiösen Gemeinschaften. Alle Völker tun es, die einen nennen es beten, die anderen meditieren und wieder andere haben sich einen eigenen Namen dafür ausgedacht. Aber und das ist wichtig, alle, wirklich alle tun es.
    Möge dein wundervolles Gebet sich verbreiten und die Menschen vereinen in ihrem gemeinsamen Kampf für eine friedlichere, gerechtere Welt. Es ist nicht wichtig wie wir es bezeichnen, tun müssen wir es, GEMEINSAM und ÜBERALL! Dann wird es etwas bewegen!

    Liebe Grüße Jürgen

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  10. Beten liebe Martina ist "Gott sei Dank" unabhängig von irgendwelchen Zugehörigkeiten zu religiösen Gemeinschaften. Alle Völker tun es, die einen nennen es beten, die anderen meditieren und wieder andere haben sich einen eigenen Namen dafür ausgedacht. Aber und das ist wichtig, alle, wirklich alle tun es.
    Möge dein wundervolles Gebet sich verbreiten und die Menschen vereinen in ihrem gemeinsamen Kampf für eine friedlichere, gerechtere Welt. Es ist nicht wichtig wie wir es bezeichnen, tun müssen wir es, GEMEINSAM und ÜBERALL! Dann wird es etwas bewegen!

    Liebe Grüße Jürgen

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  11. Fühl dich umarmt Martina
    Von Herzen
    Sophie

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