Dienstag, 16. Februar 2016

Nikolaustag im Februar

Wir kennen wohl alle die Legende, wonach der Hl. Bischof von Myra nachts durch die Straßen zog und Goldklumpen durch die Fenster armer Menschen warf. Was soll ich euch sagen: So etwas passiert im Augenblick – allerdings in einer abgewandelten Form – in einer Kleinstadt ganz in unserer Nähe.
Bildergebnis für gifs nikolausEinen Umschlag, der 50 Euro enthielt und einen kleinen Zettel mit der Aufschrift ‚Jesus liebt dich’ fanden einige Menschen dieser Kleinstadt in ihren Briefkästen oder gar hinter dem Scheibenwischer ihrer geparkten Autos. Klar, dass man da zunächst geprüft hat, ob die Scheine echt sind. Sind sie! Am Wochenende nun fand der Bürgermeister dieses Städtchens einen Umschlag mit vierzehn 50-Euro-Scheinen in seinem Briefkasten mit der Bitte, dieses Geld an Bedürftige weiterzuleiten. Der oder die Geberin gibt sich nicht zu erkennen. Allerdings lässt die Handschrift des etwas längeren Briefes, der an den Bürgermeister gerichtet war, vermuten, dass es sich um eine Frau handelt. Sie schrieb darin, dass sie sich nicht zu erkennen geben möchte. Es gehe in dieser Sache lediglich um Gottes unendliche Gnade und Liebe zu uns Menschen. Jesus habe ihr Herz berührt, schreibt sie weiter, und nun möchte sie, dass viele andere Menschen auch von seiner Liebe berührt würden.
Man geht davon aus, dass die Unbekannte auf diese Weise bisher ca. 2000 Euro verschenkt hat. Das Geld, das dem Bürgermeister übergeben wurde, haben er und einige Freunde inzwischen aufgestockt.

Eines kann man wohl sagen: 
Die schönsten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst!


Kommentare:

  1. Liebe Martina,
    ich habe davon auch gehört, kein Wunder, bin ja auch in der Nähe. So schöne Geschichten gibt es sehr selten, umso schöner, dass wir davon erfahren und uns ein wenig mitfreuen dürfen mit den Beschenkten!
    Herzliche Grüße
    Regina

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  2. Liebe Martina, so etwas finde ich toll. Zu Lebzeiten soll man geben.Wir hatten so etwas auch vor Jahren in Frankfurt. Hab aber nix gekriegt. Schönen Tag Dir, LG Eva

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  3. Liebe Martina, so etwas finde ich toll. Zu Lebzeiten soll man geben.Wir hatten so etwas auch vor Jahren in Frankfurt. Hab aber nix gekriegt. Schönen Tag Dir, LG Eva

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  4. Das ist doch mal etwas schönes, gerade jetzt wo so viel Hass und Unfrieden herrscht. LGLore

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  5. Liebe Martina,
    wie schön mal zwischen all den Schlagzeilen mit Negativmeldungen etwas Schönes und Nettes zu lesen. Das hat jetzt richtig gut getan. Danke, dass du es mit uns geteilt hast.


    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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    1. P.S. Ein richtig feines Klümpchen für die Seele, war das *zwinker*

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  6. Liebe Martina,

    das Gute in der Welt bleibt bestehen.
    Man erlebt es immer wieder.
    Das schenkt Freude und Hoffnung.

    Einen guten Abend wünscht dir
    Elisabeth

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  7. Ach ist das schön, dass es solche Menschen noch gibt! Zwischen all dem schrecklichen Tagesgeschehen ist das ein wohltuender Lichtblick.
    Herzlichst Marle
    (habe Dir am Sonntag extra unser Essen abgelichtet)

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  8. Liebe Martina, eine ähnliche Geschichte habe ich im Fernsehen aus Braunschweig gehört, wo ein anonymer Spender Briefumschläge mit erheblichen Geldbeträgen hinterlegt. Es kommt dem biblischen Geben "die eine Hand soll beim Geben nicht wissen, was die andere tut" nahe. Welch ein herrlicher Moment für einen so Beschenkten! LG Tanja PS Ich hab Dich heute in der Zeitung gesehen. Ich ibn auch mit zwei anderen Mädels zum Frauenfest angemeldet.

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  9. Liebe Martina,
    was für eine herzergreifende Geschichte! Schön, dass es noch solche Leute gibt.
    Danke dir noch für deinen so lieben Kommentar zu meinem Bloggeburtstag.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Christine

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  10. Liebe Martina,

    schön, dass es immer noch oder immer wieder Menschen gibt, die ihren Besitz teilen wollen. Man erlebt doch so oft Habgier und Geiz, und da ist es wundervoll, wenn solche liebenswerten anderen Zeichen gesetzt werden!

    Ganz herzliche rostrosige Grüße und alles Liebe

    Traude (die sich auch fragt, wie es so lange ohne rote Stiefel gehen konnte ;o)))

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/02/a-new-life-2-uber-stoffliches-und-meine.html

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  11. wenn man teilt wird man nicht ärmer
    sondern unendlich reicher..
    in einer so kaltherzigen Zeit
    in der man Zäune baut um ja nichts abgeben zu müssen von dem was man hat,erwärmt so eine Aktion das Herz
    liebe Grüße

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  12. So eine schöne Geschichte. Toll dass es noch so menschen gibt, die mit ihrer Großzügigkeit und Güte nicht prahlen müssen.

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  13. Genau, ich hab auch davon gelesen und finde es wuuuundervoll :O) .....

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  14. Hallo Martina,
    kuriose Geschichte. Finde ich jedenfalls schön, dass es solche Menschen gibt, die ihre Mitmenschen auf solch eine Art und Weise beglücken wollen.

    Gruß Dieter

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  15. Ach wie schön auch einmal so etwas zu lesen. Es gibt noch gutes im Menschen und das lässt uns doch alle hoffen!
    ♥lich Claudia

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  16. Liebe Martina,
    das ist ja eine tolle Sache, von der Du berichtest. Es ist schön, dass es noch Menschen gibt, die an andere denken und bereit sind ihnen zu helfen.
    Ich weiß, dass es für die Stadt Görlitz auch einen anonymen sehr großzügigen Spender gibt. Jedes Jahr spendet er eine riesige Geldsumme, damit die Stadt und deren Gebäude erhalten werden können. Dieser Spender ist immer noch unbekannt und will dies auch bleiben. Doch mit seiner Hilfe kann die Stadt in ihrer Schönheit erstrahlen.
    LG
    Astrid

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