Sonntag, 31. Januar 2016

Menschen wie ihr

Es gibt Menschen dieser Art
und es gibt Menschen jener Art.
Doch die Menschen, die ich wirklich mag,
sind solche eurer Art.
Schön, dass es euch gibt!

Ich gebe zu: 
Das Gedicht ist gemopst – 
leider weiß ich nicht, von wem es stammt.
Ich möchte damit Dankeschön sagen für all eure 
liebenswerten Kommentare zu meinen letzten Post - sogar in Gedichtform.
Danke, Danke, Danke!


Danke – Gedanken – Denken – und schon bin ich mittendrin im Denken! 
Ich las mal den Gedanken, dass wir sozusagen gedanklich ‚jungfräulich’ hier auf der Erde erscheinen und jedes Wort, das wir hören, jede Erfahrung, die wir machen eine kleine Spur bei uns hinterlässt. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich dies nur bedingt. Ja, jede Erfahrung hinterlässt ihre Spuren. Das glaube ich auch – aber seit Anbeginn der Zeit und nicht erst seit dem Tag unserer Geburt.
Ich glaube, in unserem Unterbewusstsein ist viel mehr abgespeichert als nur die Erfahrungen unseres jetzigen Lebens. Das, was unser Unterbewusstsein abgespeichert hat, lässt uns so sein, wie wir sind und lässt uns so handeln, wie wir handeln – eben aus diesen Erfahrungen heraus.
Wie ist das mit unseren Gedanken? Beeinflussen sie vielleicht auch unsere Gefühle? Ja, ganz sicher ist das so und deshalb sollten wir unseren Gedanken vielleicht etwas mehr Beachtung schenken. 
Ich weiß nicht, ob es falsches Denken gibt – aber ich weiß, dass man sich mit Hilfe seiner Gedanken aus einem tiefen Loch herausholen kann. Positiv denken nennen dies einige. Ich sag das nicht so gerne. Weshalb? Weil man in dem Moment urteilt. Nämlich so: Positiv = gut und negativ = schlecht. Aber gäbe es ohne negative Gedanken überhaupt positive? Das eine bedingt doch das andere. Wir sollten ganz sicher hin und wieder unsere Gedanken überprüfen und auch unsere Reaktionen auf bestimmte Worte oder Situationen und daraus lernen und uns fragen, warum wir so reagieren, wie wir reagieren. Gefällt uns dies nicht und möchten wir etwas verändern, sollten wir unsere Gedanken 'umprogrammieren'. Der Schlüssel dazu liegt in uns.

Danke fürs 'Zuhören' - 
und Danke für jeden Kommentar!


Donnerstag, 28. Januar 2016

Gerade hat jemand bei mir angeklopft!!

Mann Klopft An Tuer

Oh, ich kenne ihn gut, diesen ‚jemand’ – 
immer mal wieder steht er vor meiner Tür. 
Ich glaube, den meisten von euch ist dieser 
Besucher ebenfalls gut bekannt. 
Er – oder besser gesagt: ES - schaut immer mal wieder vorbei – erwünscht oder unerwünscht.
Klopf, klopf!

„Herein!“
„Sag mal, Fräulein Klümpchen, wann warst du denn das letzte Mal im Bloggerland unterwegs?“, werde ich ohne Begrüßung gefragt.
„Räusper, wann ich … das letzte Mal … nun ja, es liegt schon ein paar Tage zurück, aber …“
„Ja sag einmal, was denkst du dir denn dabei? Du kannst doch nicht einfach so in den Tag hinein leben. Du solltest schon mal wieder in deinem Bloghaus vorbei schauen. Wäre auch nicht schlecht, wenn du durchlüften würdest. Mir scheint, du denkst gar nicht an die anderen, die dich dort besuchen kommen.“
„Doch, doch, natürlich … immerzu denke ich an sie. Besonders an meine neuen Leser, die sich still und heimlich in mein Bloghaus geschlichen haben. J 
Du, da könnte ich doch gleich an dieser Stelle eine Begrüßung loswerden: 
WIE SCHÖN, DASS IHR DA SEID! ICH FREUE MICH! 
Aber du weißt doch: Am vergangenen Freitag hab ich eine Lesung vorbereitet – am Samstag war ich dort – am Sonntag war ich faul - am Montag kamen die Handwerker – am Dienstag hab ich einen Krankenbesuch gemacht – am Mittwoch war Sportgruppe und bedenke: Ich bin verschnupft!!!“
„Schon gut, schon gut! Ausreden lassen sich immer finden. Du warst seit einer Woche nicht dort. Kein Lebenszeichen. Also wirklich, dass ist doch unmöglich. Wenn du dich jetzt nicht bald aufraffst und einen Post schreibst, denken die noch, du kneifst, weil du deine Handarbeiten zeigen sollst.“
„Ne, … also wirklich nicht … also, das ist jetzt echt unfair. Nun gut, sie sind nicht so gelungen wie die Arbeiten, die andere zeigen, aber das ist nicht der Grund. Wirklich, ehrlich, ich schwöre!“
Halte zum Beweis drei Finger in die Höhe.
„Na, wenn das so ist, dann setz dich an den PC und schreib. Am besten machst du gleich ein Beweisfoto von einem Paar Strümpfe, auch wenn du schon VIER PAAR STRÜMPFE GESTRICKT HAST - breitgrins - und dann ab die Post damit.“

„Vielen Dank, SCHLECHTES GEWISSEN, für deinen Besuch! 
Ich werde mich umgehend um die Angelegenheit kümmern!! 
Tschüüüüüß!“


Donnerstag, 21. Januar 2016

Vorsicht ansteckend!!!

Krank bilderJetzt muss ich schmunzeln. Ich hab euch sicher auf eine falsche Fährte geführt mit dieser Überschrift. Bestimmt habt ihr gemeint, ich schreibe etwas über Husten, Schnupfen, Heiserkeit! Nein, mache ich nicht – jedenfalls nicht hier – und schon habe ich eine sensationell gute Überleitung zu meinem Beitrag auf ‚Mopsfidel’!!!! Das Blog hat die 1.000 Marke überschritten: Dankeschön!!! 
Vielleicht mögt ihr mir ja auch dort einen Besuch abstatten, aber jetzt bleibt doch bitte noch ein Weilchen, damit ihr wisst, worum es HIER geht!!!
Das ist nämlich so: Ich habe mich angesteckt – und zwar bei EUCH!!!! Ja, ich weiß, es klingt unglaublich und doch ist es möglich. Soll ich euch nun endlich verraten, wie das passieren konnte und um was es geht??? Na gut – es geht ums Handarbeiten!!! Wie, was – ich höre schon, wie ihr aufschreit: DU kannst doch gar nicht … Doch – ich kann – wieder!! Vor zig Jahren habe ich viiiieel gestrickt – dann gar nicht mehr und jetzt wieder. Stolze vier Paar Socken kann ich euch melden und einen begonnenen Schal.  :-)
April Sockenkörbchen 2012 1111806844Es macht mir ganz viel Freude – das hatte ich ganz vergessen und deshalb: Dankeschön, dass ihr mich mit dem Handarbeitsvirus infiziert habt. J

Da kann ich gleich noch eine kleine Geschichte dazu erzählen. Unsere jüngste Enkeltochter saß auf der Lehne meines Sessels und schaute mir beim Stricken zu. Weil sie mir so auf die Pelle rückte dabei (und ich nicht mehr so ganz geübt war) fiel mir eine Masche runter. Ich sofort: „Mist, jetzt ist mir eine Masche runter gefallen.“ Die Kleine sprang sofort von der Lehne, rief: „Warte, ich heb sie auf!“ – und krabbelte auf dem Fußboden herum. Wie sollte das Kind auch wissen, was ich meine!!! --- Danke fürs Anstecken!!!


Mittwoch, 20. Januar 2016

Bist du ein Selbstvermesser?

Bildergebnis für gifs kostenlos messenPuls, Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Gewicht, Umfang, Länge, Schrittzahl, Schrittlänge – wenn man möchte, kann man vieles messen. Und in der Tat, einige Menschen tun dies und nennen sich: QS = Quantified Self (das gemessene Selbst)!
Inzwischen findet man die von ihnen zusammengetragenen Daten in Foren, auf der eigenen Homepage, in Blogs oder gar auf Facebook. 

Okay, ich gebe zu, der Post ist extrem kurz geraten, doch dank der Studie von gestern wissen wir ja, dass wir Deutschen mit weniger Silben mehr Gedankengut transportieren! :-)


Montag, 18. Januar 2016

Wer spricht schneller als wir Deutschen?

Natürlich gibt es auch darüber eine Studie – durchgeführt von der Universität Lyon. Dort ließ man 59 Personen in ihrer jeweiligen Muttersprache einen kurzen Text einlesen. 

Bildergebnis für gifs flaggen kostenlosDabei waren u. a. Chinesen, Engländer, Franzosen, Italiener, Spanier und Deutsche. Anschließend wurden die gesprochenen Texte nach Silben und Informationen pro Zeiteinheit ausgewertet. Auf diese Weise ließ sich erfassen, wie schnell in dem jeweiligen Land gesprochen wird und wie viele Informationen dabei weitergegeben werden.

Die Franzosen und Spanier sprechen acht Silben pro Sekunde. Wir hingegen nur 6. ABER: Sie müssen schneller sprechen, da ihre Sprachen pro Silbe weniger Informationen transportieren. Manchmal ist weniger halt mehr! :-)


Samstag, 16. Januar 2016

Auflösung der Rätsel-Geschichte

Karla verließ kurz darauf das Polizeirevier. Der Polizist trug alles zusammen, was er an Hinweisen bekommen hatte. Die Frau hatte gesagt:

1.      Ihr war etwas abhanden gekommen.
2.    Man konnte es nicht verleihen. – Hätte er sie doch bloß gefragt, ob man es vielleicht verschenken könnte.
3.    Das, was fehlte, nagte an allem, hatte die Frau gesagt und es bliebe nie stehen.
4.    Es würde sogar Eisen fressen und den härtesten Stein zermalmen.

Ihm kam eine grandiose Idee – er stellte die Fakten ins Internet – genauer gesagt in ein Blog-Haus und bat all die lieben Menschen, die dort zu Besuch kamen, ihm bei der Lösung des Falls behilflich zu sein.

animierte-uhren-bilder-39Bereits nach kurzer Zeit ging der erste Hinweis ein, dass es sich bei dem Gesuchten um die Zeit handeln könnte. Die Zeit – na klar!!! Der Frau war die Zeit anhanden gekommen. Wenn er seinem Vorgesetzten nach so kurzer Zeit bereits das Ergebnis präsentieren könnte, würde er bestimmt befördert. 

Er dankte schnell noch allen, die ihm bei der Auflösung des Falls geholfen hatten und verabschiedete sich ins Wochenende!

Dankeschöööööön!!!!!!!


Freitag, 15. Januar 2016

Des Rätsels Lösung!

Hallo Ihr Lieben -
und herzlich Willkommen
zur 1. Reizwörtergeschichte im neuen Jahr!
Wie schon gesagt,
wird es immer am 15. eines Monats eine neue 
Reizwörtergeschichte geben -
auch bei
Regina - Lore - Christine und Eva!

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Bei meiner ersten Geschichte in diesem Jahr handelt es sich um eine 
Rätsel-Geschichte. 
Ich verlinke sie mit dem 'Kleinen Blog' von Elke, bei der es
zugeht!!

Vielleicht findet ihr ja heraus,
was der Protagonistin meiner Geschichte abhanden gekommen ist. 
Ich bin sehr gespannt!

Und nun folgt - nach dieser langen Vorrede - 
die Geschichte, der folgende Reizwörter zugrunde lagen:

Taschenlampe – Stulpen – bibbern – ausrutschen – sternenklar

animierte-polizei-bilder-15

Es war schon dunkel und sternenklar, als sich Karla auf den Weg machte. Im Hinausgehen schnappte sie sich noch schnell eine Taschenlampe. Man konnte ja nie wissen. Zielstrebig ging sie Richtung Polizeirevier. Sie hatte dort etwas vorzutragen oder besser gesagt: Ihr war etwas abhanden gekommen. Soweit sie informiert war, fiel dies in die Zuständigkeit der Polizei. - Upps, fast wäre sie ausgerutscht.
Es war bitterkalt an diesem Abend und Karla bibberte, obwohl sie eine dicke Jacke, Handschuhe, Schal, Mütze und sogar Stulpen trug. Gut, dass sie das zuständige Polizeirevier bald erreicht haben würde. Kurz darauf betrat Karla den spärlich eingerichteten aber wohlig-warmen Raum.
„Guten Abend“, sagte sie freundlich.
„Nabend“, brummte es zurück.
Der Polizist schien nicht sonderlich begeistert über ihren abendlichen Besuch zu sein.
„Sagen Sie“, begann Karla dennoch mutig, „es ist doch richtig, dass Sie dafür zuständig sind, wenn jemandem etwas abhanden gekommen ist.“
„Kann man so sagen“, knurrte der Hüter des Gesetzes. „Ich nehme mal an, man hat Sie bestohlen, gute Frau!“
„Bestohlen? Ja, vielleicht! Vielleicht könnte man es so ausdrücken, obwohl …“
„Ja, was nun, fehlt Ihnen was oder nicht?“ Der Polizist schien ungehalten, dabei hatte sie doch nur ganz freundlich … „Es ist nämlich schon vorgekommen“, fuhr er ungnädig fort, „dass jemand etwas nur verliehen hatte und dann kam er hierher und wollte eine Anzeige erstatten. Deshalb überlegen Sie bitte genau. Vielleicht haben Sie das, was Sie vermissen, ja auch verliehen!“
Erwartungsvoll schaute er sie an.
Wirkte sie so zerstreut? Darüber würde sie nachdenken müssen. Obwohl sie sich ein klein wenig über den Herrn ärgerte, blieb Karla freundlich, als sie erwiderte: „Ich bin sogar sehr sicher, dass ich es nicht verliehen habe. Das, was mir abhanden gekommen ist, kann man nämlich nicht verleihen.“
„Man kann es nicht verleihen? Das wird ja immer mysteriöser! Da stimmt doch etwas nicht!“
„Meine Rede. Da stimmt etwas nicht und deshalb bin ich hier.“
„Liebe Frau, beschreiben Sie mir doch bitte etwas genauer, um was es sich handelt, was Ihnen fehlt.“
Na, geht doch, dachte Karla. Es hatte den Anschein, als würde der Polizist etwas umgänglicher und vor allen Dingen: Er schien sie und ihr Problem jetzt doch ernst zu nehmen.
„Also, dass was mir fehlt, das nagt an allem.“
„Na, dann seien Sie doch froh, dass Sie es los sind!“, unterbrach der Polizist sie unwirsch.
„Guter Mann, jetzt hören Sie mir doch bitte weiterhin zu. Wenn Sie mich ständig unterbrechen, kommen wir ja gar nicht voran. Also, das, was ich vermisse, bleibt einfach niemals stehen.“
„Ja, das ist doch des Rätsels Lösung. Wenn es nie stehen bleibt und ständig voran schreitet, was sie vermissen, kann es ja nicht bei Ihnen bleiben. Liebe Frau, ich will Ihnen ja nichts unterstellen, aber so langsam habe ich den Verdacht, dass sie mir einen Bären aufbinden.“
„Nein, nein, bitte, Sie müssen mir glauben. Es ist genau so, wie ich gesagt habe und noch etwas: Das, was mir fehlt, frisst sogar Eisen und es zermalmt den härtesten Stein.“
„Und das alles, obwohl das, was sie vermissen, niemals stehen bleibt?“, erkundigte sich der Polizist misstrauisch.
„Genau, jetzt haben Sie es erfasst! Es schreitet unaufhaltsam voran. Ach, wissen sie, es ist wirklich nicht so einfach zu beschreiben“, äußerte Karla. „Was denken Sie, werden Sie das, was mir fehlt, wirklich finden?“
"Wir werden sehen, wir werden sehen!", antwortete der Polizist geheimnisumwittert.


Martina Pfannenschmidt, 2016



Donnerstag, 14. Januar 2016

Was ich über weiß weiß :- )!!!

Also der Alex, der mir hier immer mal wieder einen Besuch abstattet, hat meinen Ehrgeiz geweckt, indem er in seinem Kommentar zu meinem letzten Post schrieb: Ich freue mich heute schon auf den Beitrag, womit die Farbe weiß in Verbindung gebracht wird.

Bis dato hatte ich noch nicht einmal den Plan, dies nachzuforschen und darüber zu schreiben. Das hat sich jetzt aber geändert!!

Mein lieber Alex! Hier – und nicht nur für dich, sondern für alle anderen Besucher recherchiert – meine gesammelten Werke zur Farbe weiß – dem ihr gerne noch jede Menge hinzufügen dürft:

Wir Menschen bringen weiß mit Reinheit und Sauberkeit in Verbindung. Physikalisch gesehen ist weiß die Summe aller Farben – sie ist die vollkommenste Farbe – ist die Farbe, die alle Farben in sich birgt.
Weiß symbolisiert Licht, das Gute. Weiß die Farbe des Christusbewusstseins, der spirituellen Vollkommenheit. Weiß – die göttliche Farbe.
Was ich sehr interessant finde: Bei den Eskimos gibt es 200 verschiedene Bezeichnungen für die Farbe weiß – je nach Farbton und Beschaffenheit ihrer weißen Umwelt. Ist das nicht unglaublich?
Aber auch wir unterscheiden: schneeweiß, schlohweiß, kreidebleich, käseweiß usw.
Dann fand ich heraus, dass der Weizen dem Weiß seinen Namen gab. In anderen Sprachen ist weiß mit dem Glänzen des Lichts verwandt: Bianco auf Italienisch – Blanc im Französischen.
In Indien werden weiße Rinder als Verkörperung des Lichts gesehen. In Japan und Korea (z.B.) ist weiß die Farbe der Trauer – nicht wie bei uns 
schwarz.
Weiß ist unser Taufkleid, Bildergebnis für gifs kostenlos brautdas Brautkleid, das Kommunionkleid – weiß der Talar der Priester und das Gewand des Papstes. Friedenssymbole sind weiß: die weiße Taube, die weiße Flagge.
Weiß wirkt oft farblos – es ist eine leise, friedliche und zarte Farbe – die Farbe der Unschuld. Diesen Umstand macht sich u. a. die Werbung zunutze.
Weiß absorbiert das Licht und dadurch die Wärme – deshalb tragen wir im Sommer gerne weiße Kleidung.
Weiß – und auch das Ei – symbolisieren den Uranfang – das Entstehen der Welt und des Lebens.
Weiß galt – oder gilt als elegante Farbe. Weiß gekleidete Damen signalisierten in früheren Zeiten: Ich beschmutze mich nicht mit Hausarbeiten – ich habe Dienstboten.
Weiß finden wir als Arbeitskleidung. In der Lebensmittelindustrie beispielsweise – in Bäckereien, Metzgereien, Großküchen und bei den Medizinern. Alles was hygienisch und steril sein soll, wird in weiß gehalten.
Es gibt kaum einen Zusammenhang, in dem wir die Farbe weiß mit etwas Negativem in Verbindung bringen. Vielleicht liegt es daran, dass wir schwarz als den Gegenpol von weiß ansehen.
Weiß sehen wir mit einem Blick ins Helle als positiv – hingegen steht schwarz für das Dunkle und ein negatives Gefühl.

Und nun bin ich ganz gespannt auf alles, was euch zu dem Thema einfällt! 


Dienstag, 12. Januar 2016

Rosa oder hellblau

Kürzlich erzählte mir eine Frau, deren Tochter schwanger ist, dass der Arzt in den ersten Wochen der Schwangerschaft vermutet hätte, dass ein Mädchen unterwegs sei. Erst ein paar Wochen vor der Geburt erkannte man bei einer Ultraschalluntersuchung: Upps! Es wird ein Junge. Kein Einzelfall im Übrigen. Plötzlich hatte die junge Mutter ein Problem: Sie hatte schon das eine oder andere für ihr Baby gekauft – natürlich in rosa!
Downloads: 6813Jetzt las ich gerade, dass dieser Brauch – rosa = Mädchen und hellblau = Junge, gar nicht immer bestand. Ganz im Gegenteil. Es liegt zwar schon einige Zeit zurück, doch noch vor ca. 150 Jahren war es Brauch – zumindest in adeligen Kreisen -, männliche Säuglinge mit rosafarbenen Kleidern zu schmücken und umgekehrt. Rot galt damals als männlicher Farbton und als Zeichen für Kampfgeist und Leidenschaft. Blau hingegen wurde (und wird auch heute noch) mit Maria in Verbindung gebracht. Deshalb trugen die Mädchen blaue Kleidung.
Warum rosa und nicht rot und hellblau statt blau erklärt sich so: Kleidung wurde zu der Zeit mit natürlichen Farben gefärbt, die sich aus der Faser wuschen. Gerade Kleidung für Kinder wurde häufig aus getragenen Stoffen gefertigt – so ergaben sich die Pastelltöne.
Dies galt aber – wie gesagt – eher für die reiche Schicht. Bei den Kindern der armen Bevölkerung stand eher die Zweckmäßigkeit der Kleidung im Vordergrund. Da nicht so viel gewaschen wurde, wie heute, herrschte für die Kinder eher Kleidung in grauen oder bräunlichen Tönen** vor.
Die Veränderung von rosa auf blau für die Jungs kam im 19. Jahrhundert. Der Grund dafür sollen die Bekleidungsvorschriften in der Marine und in den Fabriken gewesen sein. Die Arbeiter trugen den sog. ‚Blaumann’ und die Matrosen den blauen Matrosenanzug. Das ist bis heute der Grund, weshalb wir die Jungs hellblau kleiden. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, mit dieser Tradition zu brechen. :- )

Nachtrag:
** Marle hat in ihrem Kommentar zu diesem Post etwas Interessantes geschrieben, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Sie schrieb:
Die Geschichte der Farben in der Mode ist hochinteressant. Ich habe mal ein Seminar dazu besucht und gelernt: Die braun-grauen Farben der nicht so gut betuchten Bevölkerung rührte nicht alleine von der Zweckmäßigkeit seltener Wäschen, sondern schlicht, dass Farben teuer waren und die Stoffe mit Rinden und Blättern gefärbt wurden.

Danke, liebe Marle, für diesen Hinweis!!!!




Donnerstag, 7. Januar 2016

Achtung: Hausfrauen-Philosophie!

Philosophie - das klingt mystisch und geheimnisvoll und nur wenigen Menschen vorbehalten. 

Schade, wo ich doch so gerne philosophiere - Hausfrauen-Philosophie halt. :-)


Deshalb fange ich jetzt einfach mal ein bisschen an zu philosophieren. Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser Lust mitzumachen, was über ‚Kommentare’ ja durchaus möglich ist (wäre)!

Schauen wir uns zunächst das Wort ‚Philosophie’ an. Woher kommt es? 
Es kommt aus dem Griechischen und man kann es so übersetzen: 
‚Philos’ = ‚Liebhaber’ und ‚sophie bzw. sophia’ = Weisheit. 
Zusammengesetzt ergibt sich die ‚Liebe zur Weisheit’. Das klingt sehr schön, wie ich finde!

Ein bekannter Philosoph war Sokrates. Von ihm wurde ein bedeutender Satz überliefert: Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Sokrates war übrigens des Schreibens unkundig und er wollte nicht, dass seine Schüler niederschrieben, was er sie lehrte. Doch sie hielten sich nicht daran. Und so lesen wir noch heute seine Gedanken. 

Fragt sich nur, ob es wirklich seine Worte und Gedanken sind oder ob auch Weisheiten seiner Schüler oder nachfolgender Generationen mit hinein flossen, während sie seine Gedanken nieder- oder später abschrieben. Vielleicht ahnte Sokrates dies und war deshalb dagegen, seine Worte festzuhalten und er mahnte: Die Gedanken können verloren gehen, wenn man nicht selbst darüber nachdenkt.

Der Mensch, er betritt dumm und unwissend diese Welt – oder doch nicht? Gehen wir mal davon aus. Er ist also u. a. hier, um Wissen anzuhäufen, damit er nicht dumm sterben muss. Doch schon stehen wir vor einem Problem: Wir wissen ja gar nicht sicher, ob wir wirklich sterben.

Also, da komme ich jetzt nicht weiter. Da frage ich mich doch einfach etwas anderes: Was unterscheidet uns Menschen eigentlich von den Tieren?

Vielleicht das, was Sokrates erkannte: WIR wissen, dass wir nichts wissen. Außerdem planen und organisieren wir. Wir häufen Materielles an, wollen möglichst wenig Fehler machen und wir haben Angst: Angst, alles zu verlieren, was wir besitzen. Letztendlich haben wir auch Angst, unser Leben zu verlieren.

Halten wir fest: Mit Hilfe der Philosophie möchte der Mensch herauszufinden, ob die Dinge so sind, wie sie sind – oder eben anders.

Und jetzt kommt’s: Wir wissen es einfach nicht!

Schnaps-Zahl:
188.888 Aufrufe
Dankeschön!!!

Foto: pixelio.de/Bernd Kasper

Dienstag, 5. Januar 2016

Ich habe gewonnen -

und nicht nur an Erfahrung, 
sondern richtig in echt, und zwar dieses wunderschöne Buch:


Es enthält viele Ideen für liebevolle Botschaften
und kam ebenso liebevoll verpackt bei mir an.

Schaut mal:



Jetzt zeige ich euch mal ein paar Seiten
des Buches.
Obwohl sie allesamt sehenswert sind,
würde das den Rahmen sprengen,
euch alle zu zeigen.
Deshalb hier nur eine kleine Auswahl:


Die Seite 'kleiner Engel' enthält ein Zitat,
das ich sehr mag:
'Zwei Dinge sollen Kinder von ihren 
Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel'
Dieses geflügelte Wort passt natürlich
perfekt zu der mit Flügeln gestalteten Glückwunschkarte zur Geburt eines Babys.
Eine wirklich grandiose Idee!


Viel Glück!
Dieser Gruß passt perfekt in die Zeit.
Gerade zu Beginn eines neuen Jahres
wünschen wir uns allerorten viel Glück.
Auf der Karte (links im Bild)
prangen richtig plastische Fliegenpilze.
Super Idee!!!
Die Anleitungen dazu gibt es übrigens
hinten im Buch.


Mach mal eine Pause - entspann dich!
Das können wir im Laufe eines Jahres wohl vielen wünschen.
Toll fand ich die Idee, einen Teebeutel nett zu verpacken 
- im rechten Bild unten -.
Auf dem Schildchen steht:
Entspannungstee
Anwendung:
6 Minuten ziehen lassen
mindestens 1 Stunde entspannen


Das brauchen wir im Moment alle:
Vitaminbomben.
Im Bild rechts seht ihr eine Schale mit Äpfeln.
Jeder Apfel trägt eine Banderole mit der Aufschrift:
'An apple a day keeps the doctor away!'
und an jedem Stiel hängt ein Schildchen mit einem Wochentag!
Das finde ich einfach bombastisch 
ebenso wie links im Bild die Zitrone 
- sie trägt eine kleine Mütze - 
und steckt in einem Eierbecher!
Das ist doch DAS Geschenk, bei einem Krankenbesuch!

Dies war nur eine ganz kleine Auswahl von viiieeelen Ideen, 
die selbst ich nachmachen kann!!
Es hat sich auch schon jemand gefunden,
der seeeeehr interessiert in diesem Buch gestöbert hat 
- meine Tochter nämlich!!
Aber:
Es ist meins.
Ich habs gewonnen.
Bei der lieben Karin von
nämlich!!!
Ich danke dir und freue mich sehr!






Montag, 4. Januar 2016

Eines stelle ich in jedem Januar fest:

Bildergebnis für gifs kostenlos januar

Ich mag die Advents- und Weihnachtszeit, doch noch mehr mag ich es, wenn alles wieder ‚geordnet’ und an seinem Platz ist. Komisch!

Jedes Jahr wiederholt sich das Spiel: Kaum ist der 1. Januar da, schon kann ich die ganze Weihnachtsdeko nicht mehr ertragen. Alles soll raus – so schnell wie möglich. Bis gestern hab ich ausgehalten. Jetzt ist alles wieder weggeräumt. Ich hab geputzt und die Betten bezogen – ein bisschen neue Deko aufgestellt und fühle mich richtig gut. Kerzen gibt es natürlich weiterhin und viele kleine Lichter, damit es gemütlich bleibt, während es draußen weiß und kalt ist.

Und morgen wird es allerhöchste Zeit, dass ich euch einen Gewinn zeige. Die liebe Karin denkt bestimmt, er sei noch gar nicht bei mir angekommen. Doch ist er – wohlbehalten!!! Heute sage ich schon einmal Dankeschön dafür – und morgen folgen Fotos!


Ach, da fällt mir gleich noch etwas ein: Morgen ist ja Dienstag – aber die erste Reizwörtergeschichte gibt es erst am 15. Januar und ab dann immer nur noch monatlich – immer am 15. Der Zeitraum von einer Woche für eine Geschichte war echt knapp bemessen und so kamen wir unter Druck. Deshalb die Neuregelung.