Sonntag, 28. Februar 2016

Kräuter bei Herz-Kreislaufproblemen

Manchmal bestelle ich etwas beim ‚Kräuter- undWurzel-Sepp’. Dem Päckchen lag diesmal ein Brief bei – ich schreibe mal einen kurzen Ausschnitt daraus ab:

‚Es pumpt tagein, tagaus im Gleichtakt, leidet mit in schweren Zeiten und rast vor Glück in freudigen Momenten: Jeder kennt es nur zu genau – das Herz ist unser Schlüssel zum Leben und braucht zwischendurch ein bisschen Balsam. – Unser Herz muss viel leisten. Weißdorn gibt ihm neue Kraft. So heißt es in alten Kräuterbüchern. Die dornigen Sträucher des Weißdornstrauches enthalten eine Reihe wertvoller Inhaltsstoffe, insbesondere Flavonoide und die herzwirksamen Procyanidine, welche für die herzstärkende Wirkung des Weißdornes zuständig sind. Sie stärken den Herzmuskel, damit er wieder besser pumpen kann, beruhigen die Nerven, lassen das Herz regelmäßiger schlagen und gleichen den Blutdruck aus.’
Blätter Laub
Und dann steht dort noch ein Rezept für einen ‚Herzwein’:
20 g Rosenblüten, 20 g Weißdornblüten, 20 g Melisse, 4 g Ysop, 1 Zimtstange, 20 g Fenchel, 1 Liter Rotwein. Die Kräuter in ein Glas füllen (3/4 voll), mit dem Rotwein aufgießen und 3 Wochen an einen warmen Platz stellen. Abseihen und täglich ein Likörglas davon genießen.

Dann fand ich im Netz noch das Herzwein-Rezept der Hildegard von Bingen. Interessanterweise klingt es völlig anders, nämlich so:

10 Petersilienstängel
1 EL Wein-Essig
1 l Weißwein
300 g Bienenhonig

Die Petersilie mitsamt Stängeln, Blättern und dem Essig sowie dem Wein zum Kochen bringen und ungefähr 10 Minuten lang ziehen lassen. Den Bienenhonig dazu geben und nochmals 4 Minuten mitziehen lassen. – Die Temperatur des Weines sollte beim Zugeben des Honigs nicht über 40° liegen, da sonst die wertvollen Wirkstoffe des Honigs verloren gehen. (Hinweis von mir: Das gilt auch für die bekannte heiße Milch mit Honig!)
Den Wein in Flaschen abfüllen.
Bei auftretenden Herzbeschwerden zwei bis drei Esslöffel einnehmen. Bei einer Kur (14 Tage bis mehrere Monate) täglich 3 Likörgläser davon trinken.

Vielleicht mag es ja der/die eine oder andere ausprobieren?!

Vorsichtshalber gibt es noch einen Hinweis:
Dieser Post enthält Werbung J!


Donnerstag, 25. Februar 2016

Rückrufaktion

Durch die große Rückrufaktion, die in diesen Tagen die Medien bestimmt, werde ich an eine Sache erinnert, die bei uns vor ein paar Wochen geschehen ist.
Wir trinken alle viel Wasser – der eine mit, der andere ohne Kohlensäure. Als unsere Große zum Fußballtraining ging, nahm sie wie immer ihre bunte Trinkflasche mit. Unsere Tochter hatte sie mit kohlesäurehaltigem Mineralwasser aus einer neuen Plastik-Mineralwasser-Flasche gefüllt. Unsere Enkeltochter trank während des Trainings ihre Trinkflasche leer. Zum Abendessen füllte unsere Tochter aus der Mineralwasserflasche etwas in ein Glas und bemerkte dabei einen Geruch, der ihr vorher noch nicht aufgefallen war. Sie schnüffelte am Inhalt des Glases – auch an dem Rest in der Flasche und entschied: Irgendwie riecht es eigenartig – ich kippe es lieber in den Ausguss.
Wieder etwas später klagte unsere Große über Bauchschmerzen. Sie bekam Magenkrämpfe und Durchfall. Da fiel unserer Tochter das eigenartig riechende Wasser wieder ein und wir mutmaßten, dass die Bauchschmerzen unserer Großen vielleicht damit zu tun haben könnten.
Sogar am nächsten Tag waren die Schmerzen noch nicht ganz weg. Da haben wir die Flasche noch einmal zur Hand genommen. Es hatte sich eine kleine Neige von dem Wasser gebildet und wir entschieden: Wir schicken die Flasche und ‚unsere Geschichte’ zum Hersteller. Ehrlich gesagt haben wir damit gerechnet, dass wir als Antwort bekommen: Das kann nicht sein – das haben sie sich nur eingebildet. Doch weit gefehlt: Die Firma entschuldigte sich, denn es wurden wirklich Stoffe in dem Wasser gefunden, die dort ganz und gar nichts zu suchen hatten. Uns wurde das aufwändige Säuberungsverfahren geschildert und wir wurden zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen, um uns ein Bild von allem zu machen. 

waffen-0345.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand
Was war im Wasser? 
Die Rückstände eines Medikamentes!!!! 
Für ein Baby wirklich hoch gefährlich!! 

Eine Person, die vor uns im Besitz dieser Flasche war, muss ein Medikament entweder in der Flasche aufbewahrt oder aufgelöst haben, das sich dann wiederum in dem Plastik festgesetzt hat. Durch die Kohlensäure wurden Teile des Medikamentes wieder aus dem Plastik gelöst und gelangten so in das Wasser.

Das Unternehmen war sehr dankbar, dass wir uns direkt an sie gewandt haben und hat versprochen, noch genauer hinzuschauen. Doch auch wir Verbraucher sind in der Pflicht: 
Ein Medikament hat nichts in einer Mehrwegflasche zu suchen!!!!


Mittwoch, 24. Februar 2016

Wo gibt es die meisten Kneipen?

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Glaubt man den Vätern, die dieses ‚Wissen’ seit Generationen bei einem Glas Bier an ihre Söhne weiter gegeben haben, dann natürlich in DER Stadt, in der sie leben. Wohl kaum ein Sohn wird der Frage nachgegangen sein, auf welcher Statistik diese Aussage fußt und wer all die Kneipen gezählt haben könnte. :-)
In der Zwischenzeit liegen jedoch tatsächliche Zahlen vor und diese werden zur Ernüchterung vieler Väter und Söhne beigetragen haben. 
Spitzenreiter sind mit 15 Kneipen (und mehr) je 10.000 Einwohner die Landkreise Cochem-Zell an der Mosel und Cham im Osten der Oberpfalz. - Na, denn: Prost!


Donnerstag, 18. Februar 2016

Bluthochdruck


Heute mache ich mir mal ein paar Gedanken zum Bluthochdruck. Der 'kritische' Grenzwert, der uns bestimmt allen bekannt ist, liegt bei 140/90 - doch es gibt Ärzte, die sogar einen Blutdruck von 120/80 als angemessen ansehen. - So weit - so gut! Oder doch nicht? Ich hätte dazu nämlich mal eine Frage: Für wen gilt denn eigentlich dieser Wert? 

Für junge Menschen oder für ältere - 
oder für uns alle?

Worauf ich hinaus will? Die Zahl der Patienten, die ein Blutdruckmittel einnehmen, ist stetig gestiegen. Woran liegt das nur? Weshalb leiden immer mehr Menschen unter Bluthochdruck? Zuviel Stress oder vielleicht doch wegen eines zu niedrig angesetzten Grenzwertes - zumindest für einige von uns? 
Könnt ihr euch erinnern, dass es eine Zeit gab, in der man seinen persönlichen Blutdruckwert wie folgt errechnete? 
Alter + 100 = idealer Blutdruckwert!!! 
Ich finde, dass lässt doch aufhorchen! Also, für eine Person von 28 Jahren galt demnach ein 'normaler' Blutdruckwert von 128/90 und für eine Person von 58 Jahren lag er bei 158/90. Also, wenn ihr mich fragt: Das macht doch Sinn - oder nicht? Es kann doch nicht sein, dass EIN Wert für uns alle - egal ob alt oder jung, dick oder dünn, gesund oder krank - gilt!!! 
Man muss bedenken, was dies bedeutet: Nämlich, dass für einen älteren Menschen ein Blutdruck von 179/90 oder 185/90 auch noch normal wäre! Wenn ich das so lese, frage ich mich: Wer zeichnet eigentlich verantwortlich für die neuen Zahlen? Da werden doch nicht etwa in einem dieser Ausschüsse hochrangige Manager der Pharmakonzerne sitzen? Kämen die nicht in einen Gewissenskonflikt? Also ich meine zwischen: Das ist gut für den Patienten und das ist gut für uns und unsere klingelnden Kassen? 
Schlucken wir vielleicht alle viel zu schnell blutdrucksenkende Mittel, die auch alle ihre Nebenwirkungen haben? Klar, wir haben Angst, dass durch den Hochdruck schwerwiegende Erkrankungen auftreten können, z. B. ein Schlaganfall. Doch nun kommen einige Ärzte daher und sagen: Es ist gar nicht unbedingt so, dass durch die blutdrucksenkenden Mittel die Gefahr für einen Schlaganfall gebannt wird. Wie bitte? Nicht? 
Ich möchte euch einen Bericht ans Herz legen - er ist etwas länger, doch wen es interessiert, der sollte ihn bis zum Schluss lesen. Es handelt sich um einen Artikel zum Blutdruck - recherchiert durch den swr!  

Dienstag, 16. Februar 2016

Nikolaustag im Februar

Wir kennen wohl alle die Legende, wonach der Hl. Bischof von Myra nachts durch die Straßen zog und Goldklumpen durch die Fenster armer Menschen warf. Was soll ich euch sagen: So etwas passiert im Augenblick – allerdings in einer abgewandelten Form – in einer Kleinstadt ganz in unserer Nähe.
Bildergebnis für gifs nikolausEinen Umschlag, der 50 Euro enthielt und einen kleinen Zettel mit der Aufschrift ‚Jesus liebt dich’ fanden einige Menschen dieser Kleinstadt in ihren Briefkästen oder gar hinter dem Scheibenwischer ihrer geparkten Autos. Klar, dass man da zunächst geprüft hat, ob die Scheine echt sind. Sind sie! Am Wochenende nun fand der Bürgermeister dieses Städtchens einen Umschlag mit vierzehn 50-Euro-Scheinen in seinem Briefkasten mit der Bitte, dieses Geld an Bedürftige weiterzuleiten. Der oder die Geberin gibt sich nicht zu erkennen. Allerdings lässt die Handschrift des etwas längeren Briefes, der an den Bürgermeister gerichtet war, vermuten, dass es sich um eine Frau handelt. Sie schrieb darin, dass sie sich nicht zu erkennen geben möchte. Es gehe in dieser Sache lediglich um Gottes unendliche Gnade und Liebe zu uns Menschen. Jesus habe ihr Herz berührt, schreibt sie weiter, und nun möchte sie, dass viele andere Menschen auch von seiner Liebe berührt würden.
Man geht davon aus, dass die Unbekannte auf diese Weise bisher ca. 2000 Euro verschenkt hat. Das Geld, das dem Bürgermeister übergeben wurde, haben er und einige Freunde inzwischen aufgestockt.

Eines kann man wohl sagen: 
Die schönsten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst!


Montag, 15. Februar 2016

Man ist so alt, wie man sich fühlt!

Heute schreiben wir den 15. Februar
und das bedeutet:
Es wird Zeit für eine neue Reizwörtergeschichte!
Die Reizwörter lauteten:

Pfannkuchen – Schuhcreme – kämpfen – lachen – lila

Und das sind die Namen aller Mitschreiberinnen:
Tanzen cliparts

Mit großem Appetit mümmelte Lieselotte ihren Pfannkuchen. Sie liebte Pfannkuchen. Schon als Kind gehörte er zu ihren Lieblingsspeisen. Wie viele sie in ihrem Leben wohl schon verputzt hatte, fragte sie sich, während sie die nächste Gabel voll mit der süßen Leckerei in den Mund stopfte. Ihr Blick fiel dabei aus dem Küchenfenster in den Garten. Es war kalt draußen und es fielen auch vereinzelte Schneeflocken. Doch die würden sie nicht von ihrem Spaziergang abhalten, den sie immer nach dem Mittagessen machte. Andere Senioren hielten ihr Mittagsschläfchen, sie zog es eher in die Innenstadt. Gerne trank sie in einem Café ihren geliebten Cappuccino und schaute dem quirligen Treiben, das draußen herrschte, zu.
Satt und zufrieden machte sich Lieselotte zurecht. Sie hatte sich zu ihrem Mantel letztens einen neuen Schal und Handschuhe gekauft – in lila. "Ja, ich traue mich was", dachte Lieselotte und schmunzelte. Sie wollte einfach noch nicht zum alten Eisen gehören und auch modische Kleidung tragen. Sie hatte keine Lust auf triste Farben oder gar graue Haare. Klar wäre sie grau, wie tausend andere in ihrem Alter auch. Aber sie färbte sich ihre Haare in einem warmen Rot-Ton. Mahagoni hieß sie, ihre Haarfarbe. Während sie ihr keckes Hütchen auf dem Kopf platzierte, betrachtete sie sich ausgiebig im Spiegel. „Siehst noch gut aus für dein Alter“, meinte sie wohlwollend, während sie ihr Spiegelbild betrachtete und einen Lippenstift auftrug, der krass im Gegensatz zum lilafarbenen Schal stand.
Vor kurzem war sie 79 Jahre alt geworden. Na und. Nur eine Zahl, die sie nicht aus der Ruhe brachte. Lieselotte befand sich im Herbst ihres Lebens. Der Winter kam noch früh genug. Es hatte aber wirklich keine Eile.
Lieselotte blieb vor dem einen oder anderen Schaufenster stehen. Einige Auslagen kannte sie natürlich schon, doch andere waren neu. Das erfreute sie. Wie immer blieb sie vor einem Schuhgeschäft stehen. „Nein, Lieselotte, du gehst da jetzt nicht hinein“, sprach sie sich selbst zu. Sie benötigte wirklich keine neuen Schuhe und auch keine Stiefel. Sie war mit allem gut ausgestattet. Gerade als sie ihren Blick von all den schönen und teuren Schuhen abwenden wollte, kam ihr in den Sinn, dass sie schwarze Schuhcreme benötigte. Die war ihr ausgegangen. Da konnte man nichts machen. Sie musste das Geschäft doch betreten, ob sie nun wollte oder nicht. Obwohl sie mit einem Schuh liebäugelte, blieb Lieselotte diesmal standhaft. Dafür würde sie sich gleich mit einem leckeren Stückchen Moccatorte belohnen. „Schon wieder etwas Süßes?“, fragte ihr Gewissen. „Musst du nicht auf deine Figur achten und denk an den Cholesterinspiegel!“ Ne, daran wollte sie gar nicht denken. Ihr Leben lang hatte sie mit den Pfunden gekämpft. Damit war jetzt endgültig Schluss. Sie wollte sich nicht mehr kasteien, sondern ihr Leben genießen. Dazu gehörte auch hin und wieder ein Stückchen Torte oder ein Hamburger, wenn ihr Enkel sie besuchte. Ansonsten achtete sie schon auf ihre Ernährung und hielt so ihr Gewicht und abnehmen, dass wollte und musste sie nicht, wie sie fand.
Wohlwollend betrachtete sie die Auslagen in der Parfümerieabteilung. So viele herrlich anzusehende Tiegel und Töpfen. Doch kein einziges würde jemals in ihrem Bad stehen. Sie benutzte seit Jahren keine ‚Anti-Creme’, sondern ein Öl, das ihrer Haut gut tat. Diese ganze Chemie brauchte sie nicht. Außerdem neigte sie nicht so sehr zu Falten und wenn, wäre es auch nicht tragisch. Man musste nur zu seinem Alter stehen, schon war alles gut.
Zielstrebig ging sie einem Café entgegen. Vielleicht ergatterte sie zu dieser Tageszeit noch einen Fensterplatz. Das wäre ihr am liebsten. Das Beobachten anderer Menschen machte ihr einfach Freude. Lieselotte hatte Glück und erwischte einen herrlichen Platz. Außerdem tat die Wärme ihr gut und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee war einfach unwiderstehlich.
Draußen zog eine Horde junger Menschen lachend am Café vorüber. Sie waren alle dick eingepackt und ließen sich von der Kälte nicht die gute Laune verderben. Wenn sie in das Gesicht älterer Menschen schaute, erschrak sie oft. Wie griesgrämig sie schauten. Warum nur? Manche hatten sicher ein schweres Schicksal erlitten oder sie waren krank. Doch auch in ihrem Leben hatte es nicht nur helle Stunden gegeben. Vielleicht war es eine Gabe Gottes, die sie erhalten hatte, dass sie auch den dunklen und schweren Zeiten in ihrem Leben noch etwas Gutes abgewinnen konnte. Sie war seit langem alleine, hatte ihren Mann vor Jahren verloren, doch das Leben ging für sie weiter. Man musste einfach das Beste daraus machen.
„Lieselotte?“
Sie drehte sich um und schaute in zwei braune und sehr warmherzig drein blickende Augen.
„Gustav?“, fragte sie nach einer kleinen Weile. Aber dann war sie sehr sicher, dass sie diese braunen Augen kannte. Sie gehörten zu Gustav, ihrer ersten großen Liebe. Meine Güte, wie lange hatten sie sich nicht gesehen.
Es gab so vieles, was sie sich zu erzählen hatten. Da reichte ein Nachmittag mitnichten aus. Sie trafen sich fortan regelmäßig und sie gingen gemeinsam zum Tanztee. Dass ihr noch einmal die Liebe über den Weg laufen würde, damit hätte Lieselotte nicht gerechnet. Manchmal griff das Leben tief in die Trickkiste und bescherte den Menschen auch im Alter noch so manche Überraschung.


© Martina Pfannenschmidt, 2016


Meine Geschichte
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meine laufende Linkparty:

Sonntag, 14. Februar 2016

Überspitzt!

Ja, ich weiß! In meinem gestrigen Post zur Erkrankung im Alter habe ich ‚überspitzt’ geschrieben - ganz bewusst übrigens. Anhand der Kommentare kann ich erkennen, was ihr denkt, nämlich, dass ich wie ein Blinder von der Farbe spreche oder anders ausgedrückt: ‚Die hat gut reden, wahrscheinlich ist sie kerngesund und predigt hier über Dinge, von denen sie keine Ahnung hat.’ – Stimmt’s?! :- )
Das stimmt aber nicht! Ich befasse mich seit einigen Jahren mit Erkrankungen und deren Ursachen, WEIL es körperliche Einschränkungen gibt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie grundlos da sind und deshalb befasse ich mich mit Krankheiten und deren Ursachen. Das ist auch der Grund, weshalb ich immer mal wieder in meinem Blog über Krankheiten schreibe. Ich würde gerne vermitteln: Befasst euch mit dem GRUND - mit der Ursache - für eine Erkrankung und nicht einzig und allein mit der Erkrankung selbst.
buerostress-cliparts (12)Picken wir uns eine ‚moderne’ Erkrankung heraus: Das Burn-out-Syndrom! Das Gefühl, völlig ausgebrannt und erschöpft zu sein, greift in den letzten Jahren vermehrt um sich. Immer mehr Menschen sind davon betroffen. Zu viel Stress. Unser Körper wird uns lange bevor die Krankheit ausbricht, Signale schicken. Doch was machen wir? Wir ‚latschen’ darüber hinweg und zwar so lange, bis der Körper die Notbremse zieht und uns sagt: „Mein lieber Freund, so geht das nicht weiter. Merkst du es noch? Ich kann nicht mehr! Wenn du nicht zur Ruhe kommst, wenn du dein Leben nicht drastisch veränderst, führt das zum Herzinfarkt, Schlaganfall oder zu einer anderen lebensbedrohlichen Krankheit. Verändere etwas!“
Weshalb ignorieren wir die ersten Anzeichen? Vielleicht aus Angst – zum Beispiel davor, den Arbeitsplatz zu verlieren oder weil wir denken, ohne uns läuft es nicht. Doch wenn die Erkrankung sich manifestiert hat, werden wir auch für viele Wochen oder gar Monate ausfallen und es wird ohne uns weiter gehen.
Der Körper wird nicht krank, um uns zu strafen, sondern damit wir zur Ruhe kommen und in der Ruhe zu Erkenntnissen. Wir sollten in dieser Zeit der Ruhe schauen, was ist es, das uns so erschöpft sein lässt? Der Arbeitsplatz? Bestimmte Menschen oder Situationen? Und wir sollten uns fragen: Was würde ich gerne tun? Was würde mir verlorene Energie zurück bringen? Vielleicht sollten wir nach Dingen suchen, die uns wirklich Freude machen. 
Ja, ich weiß, wenn das ein Vater von 5 Kindern liest, fasst er sich an den Kopf und sagt: Quatsch nicht einen solchen Unsinn! Mein Job macht mir zwar überhaupt keine Freude, aber ich brauche das Geld. Natürlich ist das ein Argument, doch wenn dieser Vater völlig zusammen bricht, wird es finanziell sehr eng. Vielleicht wäre es doch nicht so schlecht, sich nach einer anderen Arbeitsstelle umzuschauen, die einem mehr Freude bereiten würde. Ich weiß, dass die Chance vielleicht gering ist, doch wenn man es gar nicht versucht, wird sich auch nichts verändern und die Chance ist gleich Null. 
Eigentlich möchte ich allen Erkrankten nur Mut machen. Schaut hin! Vielleicht sollte sich ein Mensch mit einem Burn-out-Syndrom folgende Fragen stellen:
Was möchte ich wirklich tun?
Was hält mich davon ab, es zu tun? Irgendetwas oder irgendjemand?
Welche Menschen habe ich um mich und welche Menschen hätte ich gerne um mich?
Muss ich lernen, auch mal nein zu sagen?


Ich mag Lebensweisheiten - 
die nachfolgende stammt von Jochen Mariss:

Große Veränderungen geschehen nicht dadurch, 
dass wir auf den richtigen Zeitpunkt warten 
oder Pläne für die Zukunft schmieden. 
Sie geschehen, indem wir kleine Schritt machen.
Jetzt sofort!!






Samstag, 13. Februar 2016

Älter werden = kränker werden?

Als wir letztens bei einer Geburtstagsfeier beisammen saßen, kam das Gespräch unweigerlich auf Krankheiten. Früher sprachen wir allenfalls über die Erkrankung unserer Eltern und wir waren genervt, weil es für sie kein anderes Thema als das Krankheitsthema gab. Und heute? Ich glaube, es ist Vorsicht geboten nicht auch in dieses Muster zu verfallen, denn die Erwartungshaltung, im Alter zu erkranken ist sehr hoch. Das wiederum ist riskant, wenn man diesem Satz glauben schenkt: ‚Das was du heute denkst, wirst du morgen sein’! Wir sollten die Kraft unserer Gedanken nicht unterschätzen und uns damit keine Erkrankung im Alter ‚zimmern’.

Viele sagen: Da kann man nichts machen, das ist halt so im Alter. Gut, dann ist das der Glaube dieser Menschen, der sich erfüllen könnte.

Wenn man die Menschen beobachtet, könnte man zu der Erkenntnis kommen, dass Erkrankungen ‚typbedingt’ ist. Der Mensch, der Spaß und Freude am Leben empfindet, der neugierig bleibt und agil, kann dies bis ins hohe Alter beibehalten. Vielleicht haben Krankheiten auch mit Langeweile zu tun. Menschen, die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen, könnten sich in Krankheiten flüchten.

Hält man sich unter älteren Menschen auf, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als gäbe es einen Wettbewerb: 'Der Kränkste hat gewonnen!' Oder wird man mehr wahrgenommen, wenn man sich selbst diese ‚Opferrolle’ auferlegt? Es gibt kein anderes Thema mehr und Krankheit wird zum Lebensinhalt.



 



Donnerstag, 11. Februar 2016

Ein großes Thema in diesen Tagen: Fasten!

Bildergebnis für gifs kostenlos fernseher7 Wochen ohne: Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch. - Das ist ja vielleicht noch zu schaffen, doch wie sieht es aus mit 7 Wochen ohne Smartphone, Laptop, Fernseher oder Auto? Ui – kaum zu schaffen, oder?

 

Die DAK hat eine Umfrage gestartet. Demnach wollen

 

67 % der Befragten auf Alkohol verzichten

66 % auf Süßigkeiten

38 % auf Fleisch

33 % aufs Fernsehen

32 % aufs Rauchen

21 % auf Handy und Computer und

15 % aufs Auto.

 

Laut der Studie haben mehr als 50 Prozent der Befragten mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet. Was besonders auffällig war: Die ältere Generation kann sich eher ein Abschalten von Handy und Laptop vorstellen, als die Jüngere. Das verwundert mich nicht wirklich.

 

Der Verzicht auf Alkohol oder Süßes liegt eindeutig auf Platz ein, wobei die Männer auf Alkohol (71 Prozent) und die Frauen auf Süßes (72 Prozent) verzichten möchten.

 

Am einfachsten ist es für mich, auf Alkohol und das Rauchen zu verzichten. Das hat sich schon seit Jahren bewährt – lach! Auch aufs Handy könnte ich verzichten und den Fernseher. Doch beim Laptop und Auto würde es echt einschneidend. 7 Wochen ohne Laptop und Auto – unvorstellbar!  


Wie ging das nur früher ohne?