Montag, 22. Mai 2017

‚Hoch-Zeit’

Kein anderer Monat scheint sich so wie der Wonnemonat Mai dafür zu eignen, sich das Jawort zu geben.

Hochzeitspaar bilder
Heute spricht man in diesem Zusammenhang eher von ‚Eheschließung’, während das Wort ‚Hochzeit’ bereits im Mittelalter gebraucht wurde.

Übersetzen lässt es sich mit festliche, hohe Zeit. 

Früher waren damit alle hohen christlichen Feiertage gemeint: Ostern, Pfingsten, Allerheiligen, Weihnachten.

Im 16. Jahrhundert wurde das Wort ‚Heirat’ mit dem Zusammenschluss zweier Haushalte verbunden.

linie-0291.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

Manchmal müssen wir uns halt einfach nur 'trauen' – 
und das hat ganz viel mit Ver-trauen zu tun!

Ich wünsche euch allen eine ‚hohe’ Zeit!



Donnerstag, 18. Mai 2017

Und plötzlich ist es wieder da,

dieses Gefühl, von dem du dachtest, dass du dich schon lange von ihm verabschiedet hast.

Woran ich denke? Stell dir vor, du stehst auf dem Wochenmarkt und kaufst ein. Während du das Wechselgeld erhältst, vernimmst du die Stimme eines früheren Kollegen: „Mensch, wir haben uns ja lange nicht gesehen. Wie geht’s, wie steht’s?“ Du erzählst von dir, der Kollege von sich und dann passiert es: Er erwähnt euren früheren gemeinsamen Vorgesetzten und erinnert dich daran, wie sich dieser Chef dir gegenüber verhalten hat.  

Da dachtest du, diese Sache längst abgehakt zu haben, doch in diesem Moment merkst du, dass es nicht so ist. Allein der Gedanke daran reicht aus, und schon lebt dieses Gefühl von damals in dir wieder auf.  Dein Kollege wird nicht ahnen, was er in dir angerichtet hat und du bist insgeheim sauer auf ihn, weil er es geschafft hat, dieses negative Gefühl in dir wieder hervorzurufen.

Aber kann es nicht auch sein, dass ‚das Leben, das Schicksal, der Zufall’ für diese Begegnung und die Aussage des Kollegen gesorgt hat? Wenn es also kein ‚dummer’ Zufall wäre, sondern seinen Sinn hätte, könnten wir in diesem Moment die Möglichkeit bekommen, uns wirklich und endgültig von diesem negativen Gefühl zu verabschieden.
Bildergebnis für animierte gifs Tschüss
Das ist dann so ein Moment, wo das viel beschworene ‚Loslassen’ uns wirklich befreit.

Vielleicht überprüft ‚das Leben, das Schicksal, der Zufall’ irgendwann noch einmal, ob es uns tatsächlich gelungen ist, los zu lassen. - Feststellen können wir es an unserer Reaktion. 



Montag, 15. Mai 2017

Es ist doch Muttertag!

Ja, ich weiß, 
Muttertag war schon gestern,
aber in unseren Geschichten, 
da wird er erst heute begangen.

Das liegt an unseren Reizwörtern, die diesmal lauteten:
Flieder – Muttertag – spitzbübisch – mitteilsam – knurren

Kurz auf den Namen geklickt,
und schon seid ihr bei meinen 'Mitschreiberinnen':



Bildergebnis für gifs kostenlos hund und frau


Helga machte das Radio lauter. - Ach war das herrlich, dieses alte Lied wieder einmal zu hören. Sie schwelgte in Erinnerungen und stimmte immer dann ein, wenn es um den weißen Flieder ging. Mit einem Staubtuch bewaffnet tanzte sie dabei durch ihre Wohnung.
„Warum knurrst du mich an?“, fragte sie ihren Hund, „Mama tanzt doch nur.“
Als sich der kleine Mischling namens Prinz hinter das Sofa verkroch, weil ihm das Verhalten seiner Halterin doch ein wenig unheimlich war, lockte Helga ihn mit einem Leckerli wieder hervor, nahm ihn hoch, sprach beruhigend auf ihn ein, streichelte ihm währenddessen das Köpfchen und setzte ihn anschließend zurück auf den Boden.
„So, mein Schätzelein, jetzt muss Mama aber weitermachen. Morgen ist nämlich Muttertag. Da besuchen die Kinder ihre Mütter. Da soll es doch ordentlich sein, wenn der Harald kommt. Einen Obstboden backe ich gleich auch noch. Den mag mein Junge besonders gerne und Jan und Elias, meine Enkel, mögen ihn auch. Ach, wie ich mich freue. Ich hab die beiden schon so lange nicht mehr gesehen. Hoffentlich kommen sie auch mit. Inzwischen sind sie ja schon 18 und 20. Was meinst du, Prinz, werden sie ihre Oma besuchen?“
Der Hund sah sein Frauchen mit schiefem Köpfchen schweigend an.
Helga war ein wirklich liebenswerter, doch sehr mitteilsamer Mensch. Wenn kein anderer da war, sprach sie unentwegt mit ihrem Hund. Vielleicht war er auch der perfekte Gesprächspartner für sie, weil er niemals antwortete und schon gar nicht widersprach.
Einige Zeit später war alles picobello sauber und der Kuchen stand zum Abkühlen auf der Küchenablage. Belegen würde sie ihn erst morgen mit Pfirsichen, Bananen und Mandarinen.
„Weißt du, Prinz, mein Harald würde mich bestimmt viel öfter besuchen kommen, wenn es seine Frau nicht gäbe. Manchmal denke ich, Marlies ist irgendwie eifersüchtig auf mich. Bevor mein Junge sie geheiratet hat, war er ein fröhlicher Mensch. Immer hatte er so ein spitzbübisches Lächeln um seinen Mund. Das hat er seither nicht mehr. Ich weiß nicht. Vielleicht ist er gar nicht glücklich in dieser Beziehung. Aber mir würde er das ja sowieso nicht sagen. Er will ja nur nicht, dass ich mir Sorgen mache. Aber die mache ich mir. Du kannst mir glauben, es ist wirklich nicht so einfach, wenn man älter wird. Man fühlt sich oft unverstanden und einsam. Wie gut, dass ich wenigstens dich bei mir habe, mein Prinzchen.“
Schon nahm sie ihren Hund wieder auf den Arm und drückte ihm einen dicken Kuss auf sein Haupt.
Am Sonntagmorgen stand Helga früh auf. Voller Erwartung auf einen fröhlichen Tag belegte sie den Obstboden. Immer wieder sah sie auf die Uhr. Es war schon eigenartig, dass die Zeit nicht vergehen wollte. Irgendwann schlug die Uhr jedoch drei. Jetzt würde es bald klingeln und sie konnte ihren Jungen in ihre Arme schließen. Bestimmt brachte er ihr einen riesigen Blumenstrauß mit. Das war ihr aber gar nicht so wichtig. Auch wenn er kein Geschenk brächte, wäre es gut. Die Hauptsache war doch, dass sie wieder einmal beisammen waren.
Um halb vier ließ Helga ihren Hund wissen, dass sich ihr Sohn niemals verspäten würde und dass der Grund für seine Verspätung nur seine Frau sein könne.
Inzwischen war es bereits kurz nach vier am Nachmittag. Helga saß am Esszimmertisch, den sie liebevoll gedeckt hatte. Mitten darauf standen der Obstkuchen und die Schlagsahne. Es sah ganz so aus, als würde Harald nicht kommen, dabei hatte sie doch so fest mit ihm gerechnet. Zumindest anrufen hätte er können. Er wusste doch, dass sie am Muttertag mit ihm rechnete. Traurigkeit stieg in ihr auf, die jedoch durch Prinz und sein leises Wimmern durchbrochen wurde.
„Du möchtest nach draußen nicht wahr!“
Helga stand auf, brachte die Schale mit der Schlagsahne in den Kühlschrank, nahm ihre Jacke und die Leine vom Haken und ging mit ihrem Hund Richtung Friedhof. Eigentlich war es ja nicht erlaubt, Hunde dorthin mitzunehmen, doch sie konnte zunächst keine weiteren Besucher entdecken. Deshalb ging sie zielstrebig mit ihrem kleinen Mischling zum Grab ihres Mannes. Sie musste ihm einfach davon berichten, dass sie so sehr enttäuscht war vom Verhalten ihres Sohnes.
Kurz bevor Helga das Grab erreicht hatte, sah sie einen älteren Herrn auf der Bank gegenüber sitzen. Als er bemerkte, dass sie sich wegen des Hundes abwenden und wieder gehen wollte, rief er ihr zu. „Kommen Sie nur. Mich stört der Hund nicht.“ Helga setzte sich neben den Mann und bald kamen sie ins Gespräch. Da Helga ihr Herz auf der Zunge trug, kannte der Mann schnell ihre Sorgen.
„Wissen Sie, was ich meiner Frau in diesem Fall gesagt hätte?“, fragte der Fremde und fuhr sogleich fort: „Weißt du, mein Liebes, hätte ich gesagt, du erwartest von unserem Sohn, dass er dich zum Muttertag besucht, weil das in deinen Augen gut und richtig ist. Doch er hat vielleicht eine andere Sichtweise auf die Dinge. Nun bist du unglücklich, weil er deinen Erwartungen nicht entsprochen hat und fühlst dich als Opfer durch seine Verhaltensweise. Aber schau, wenn du keine Erwartungen gehabt hättest, wärst du jetzt glücklicher.“
„Aber er hätte anrufen können“, beharrte Helga.
Der Mann schmunzelte, als er antwortete: „Wissen Sie, ständig erwarten wir, dass andere Menschen sich so verhalten, wie wir es möchten. Ganz sicher hat Ihr Sohn nicht aus böser Absicht heraus gehandelt. Er wird seine Gründe haben. Und wenn ich das mal so sagen darf, Sie hätten ja auch die Gelegenheit gehabt, sich bei ihm zu melden. So hätten Sie im Vorfeld klären können, was er am heutigen Sonntag plant.“
Die letzten Sätze überhörte Helga geflissentlich und murmelte: „Aber ich bin doch seine Mutter und liebe ihn.“
„Natürlich. Alle Mütter lieben ihre Kinder, doch man darf nie die Erwartung haben, dass ein anderer uns ebenso liebt, wie wir ihn.“
Helga schreckte hoch, weil jemand laut „Hallo!“ rief und: „Das habe ich mir doch gedacht, dass ich dich hier finde.“
Winkend kam Harald näher. „Weißt du eigentlich, dass dein Telefon nicht funktioniert?“, fragte er. „Ich wollte dich anrufen, bekam jedoch ständig das Besetztzeichen. Du brauchst dringend ein Handy Mama, damit wir dich jederzeit erreichen können. Ja und dann gab es auch noch einen Unfall mit Vollsperrung, aber das ist ja jetzt auch egal. Komm, lass uns nach Hause gehen. Marlies und die Kinder warten dort auf uns. Du hast doch bestimmt einen Kuchen gebacken!“
„Natürlich habe ich das, mein Junge! Es ist doch Muttertag!“


© Martina Pfannenschmidt, 2017

Herzlich Willkommen,
Jaimee und Andjela von


Samstag, 6. Mai 2017

Kindheitsfotos in der Gegenwart




Bei Elke und ihrem kleinen Blog wurde ich auf eine Blogparade aufmerksam. Die Idee dahinter finde ich wirklich genial: 

Kindheitsfotos in der Gegenwart. 





Das erste Foto zeigt meine Schwester auf der Straße vor unserem Haus - links vorne -, in dem ich heute noch lebe. Deshalb war es keine Mühe, das alte Foto im neuen Bild zu zeigen. - Wie viel sich verändert hat! 

Die Aufnahme muss im Jahr 1953 entstanden sein. Ich wurde erst 4 Jahre später geboren, weshalb ich mich nicht erinnern kann, wer das Foto gemacht hat :-)! Allerdings erinnere ich mich noch gut an die Straße im damaligen Zustand. Seit langem ist sie nun schon geteert. Was mir allerdings auffällt: Früher standen an jedem Haus in unserer Straße mehrere Obstbäume. Besonders an den Kirschbaum in Nachbars Garten kann ich mich gut erinnern. Mir wurde immer erzählt, dass ich zu dem dortigen Opa ging und gebeten habe: "Meier-Opa fei Tück" (Was übersetzt heißt: 2 Stück). Heute steht kein einziger Obstbaum mehr dort, was mir in diesem Augenblick zu denken gibt.
Der Holzzaun im Bild links gehörte zu unserem Haus. Es muss meine Großtante sein, die versucht, mit riesigen Schritten der Aufnahme zu entgehen. Die Frau rechts im Bild kenne ich nicht. Doch eines weiß ich ganz sicher: In der heutigen Zeit würde niemand mehr ein kleines Kind mit seinem Puppenwagen mitten auf der Straße stehen lassen.
Ich denke mir, dass meine Schwester für diese Aufnahme still stehen sollte. Wie man sieht, hat das nicht ganz geklappt, denn augenscheinlich schmiss sie ihren Puppenwagen um :-)!
Auf den beiden folgenden Fotos ⇊⇊⇊⇊ bin ich zu sehen. - Das dürfte 1959 gewesen sein. Erst als mir dieses Foto in die Hand fiel, fiel mir auf, dass es den Weg, der sich auf der Südseite unseres Hauses befindet, schon immer gegeben hat - auch wenn es nicht mehr die Steine von damals sind :-). 



Und bei dem Foto hier ⇊⇊⇊⇊⇊⇊ fällt mir das Fallrohr auf. Es verläuft auf dem neuen Bild an exakt derselben Stelle, nur das Fenster wurde augenscheinlich versetzt. Auch das bin ich - mit meiner Oma -. Die kleine Stufe, die ich mit meinen kurzen Beinchen nur schwerlich schaffe :-), gibt es auch immer noch.





Donnerstag, 4. Mai 2017

Kindermund

Schon länger gab es keinen ‚Kindermund’ mehr bei mir zu lesen. Das hat damit zu tun, dass die Enkel sicherer werden im Umgang mit der Sprache. Gestern allerdings hat mich unsere jüngste Enkeltochter zweimal zum Schmunzeln gebracht. Das kann ich euch doch nicht vorenthalten J!
Kinder bilder

Sie besucht die 1. Klasse und hin und wieder liest sie mir einen Text vor. So auch gestern. Manchmal gerät sie dabei an einen Buchstaben, bei dem sie erst überlegen muss, wie er ausgesprochen wird. Während sie las, stoppte sie plötzlich und fragte mich: „Wie heißt noch mal das falschrumme de?“ – Süß, oder?

Nur kurze Zeit später erzählte sie von einem Mitschüler, der genau wie sie in der letzten Woche beim Zahnarzt war. „Bei dem war das aber anders“, berichtete sie, „dem wurden 3 Zähne gezogen. Da hat man ihn vorher eingeschläfert.“ J



Montag, 1. Mai 2017

Die fremde Frau (Fortsetzung)

Dies 
waren die vorgegebenen Reizwörter: 
Aussicht – Land – witzig – flüstern – grün

Dies
sind die Namen meiner 'Mitschreiberinnen':

Und dies ist die

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Mai
und viel Freude beim Lesen!


Schloss und burg bilder

Sandra fuhr noch ein paar Stationen weiter. Es war schon eigenartig, dass sie sich derart beschwingt fühlte. Sie wusste, dass es etwas mit dem Gespräch zu tun hatte, das sie im Bus mit der älteren Dame geführt hatte. Erklären konnte sie sich das nicht.
Noch ein paar Gehminuten, dann hatte sie ihren Kindergarten erreicht. Gerade in dem Moment, als sie die Holzpforte öffnen wollte, um den kleinen Weg zur Eingangstür zu betreten, trat ein Mann aus dem Kindergarten heraus. Abrupt blieb Sandra stehen. Das konnte doch nicht wahr sein! Noch nie war sie mit Lucas Vater zusammen getroffen. Das war schon ein witziger Zufall. Ob sie ihn einfach ansprechen sollte? Aber was sollte sie sagen? „Ach, guten Morgen! Das ist ja nett, dass wir uns hier treffen. Ihre Mutter hat mich gerade eben zu einem gemeinsamen Ausflug in den Zoo eingeladen“. Oder wie sollte sie jetzt reagieren? Gar nichts sagen? Manno, das war eine verzwickte Situation. Noch verzwickter fand sie allerdings die Tatsache, dass sich beim Anblick dieses Mannes irgendetwas in ihrem Inneren tat. Sandra konnte es nicht beschwören, doch das Gefühl kam ihr irgendwie bekannt vor. Was war nur mit ihr los?
„Entschuldigung, würden Sie mich bitte vorbei lassen?“
Oh mein Gott, war das peinlich. Sandra stand mitten in der Pforte und versperrte Lucas Vater den Weg. Sie merkte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Schnell murmelte auch sie „Entschuldigung“ und ging rasch weiter. Großartig! Das war ja wirklich ganz großartig gelaufen. Aber was hatte sie denn geglaubt? Dass sich eine Liebe zwischen ihr und diesem Mann anbahnen würde?
Schlagartig war Sandras gute Laune gegen Null. Blödsinn! Derartige Liebesgeschichten ereigneten sich nicht im wahren Leben. Wenn überhaupt, dann nur in irgendwelchen schlechten Filmen.
Am folgenden Tag saß Sandra brummig im Bus. Gleich würde Lucas Oma zusteigen. Hoffentlich setzte sie sich nicht wieder neben sie. – Doch genau so kam es. „Guten Morgen, Sandra!“, wurde sie freundlich begrüßt. „Ach, wie ich mich freue, dass ich Sie gestern angesprochen habe; nur vorgestellt habe ich mich noch gar nicht. Ich bin Ingelore.“ Schon hielt sie Sandra ihre Hand hin. „Wollen wir vielleicht ‚Du’ sagen?“
Manno! Schon wieder so eine Situation, die Sandra überforderte. Zuhause war sie noch sicher gewesen, dass sie diesen Ausflug mit der ihr unbekannten Familie wieder absagen wollte, doch jetzt, wo die nette Frau neben ihr saß, hielt sie dies für unhöflich. Ingelore war wirklich sehr freundlich und ihre Augen strahlten, als sie Sandra ansah. Sie mochte ihr das einfach nicht antun – und eigentlich freute sie sich ja auch auf diesen Ausflug. Deshalb nahm sie die ihr angebotene Hand.
„Ich habe gestern noch mit Luca und meinem Sohn telefoniert“, schwadronierte Ingelore los. „Sie freuen sich sehr über unser unerwartetes Zusammentreffen und besonders über deine Zusage. Luca war sofort Feuer und Flamme. Er kennt dich ja schon aus dem Kindergarten und wird dich heute sicher ansprechen.“
Sandra schwieg, obwohl sie zu gerne gewusst hätte, wie denn Ingelores Sohn auf ihre Zusage reagiert hatte. Es dauerte jedoch nicht lange, da bekam sie die Antwort auf ihre nicht gestellte Frage wie auf einem Silbertablett serviert: „Mein Sohn, er heißt übrigens Heiko, freut sich auch. Er meinte, wenn du magst, könnten wir vielleicht gleich früh morgens los fahren. Auf dem Weg zum Zoo liegt die Burg Abendfels, zu der wir einen Abstecher machen könnten. Von dort hat man übrigens einen wunderbaren Blick über das Land.“
Sandra war hin und her gerissen. Gerade hatte sie die Fahrt noch absagen wollen, jetzt schmiedete sie bereits weitere Pläne.
„Ich kenne die Burg“, erwiderte sie. „Ich liebe die Aussicht, die man von dort hat. Wir haben früher oft ein Picknick auf der Wiese unterhalb der Burg gemacht.“
„Das ist eine grandiose Idee. Ich werde einen Picknickkorb für uns alle herrichten und wir werden auf einer Decke direkt auf der grünen Wiese unser Frühstück einnehmen.“
Ingelore sah Sandra tief in die Augen. „Ach Kindchen, ich weiß gar nicht, wann ich mich das letzte Mal so auf etwas gefreut habe.“
Sandra erging es ähnlich.
Ein Jahr später!
„Heiko, kommst du bitte mal?!“
„Was gibt es denn?“, erkundigte er sich und trat direkt hinter Sandra.
„Sag mal, dieses Zimmer hier, nutzt ihr das eigentlich noch als Gästezimmer?“
„Ja und nein. Ursprünglich war es für meine Mutter gedacht, doch die möchte abends lieber wieder nach Hause gebracht werden, wenn sie uns besucht. Sie schläft in ihrem eigenen Bett halt besser. Weshalb fragst du?“
„Was hältst du davon, wenn wir den Raum etwas anders einrichten? Den Schrank könnten wir vielleicht woanders unterbringen, dann hätten wir ein bisschen mehr Platz in diesem Raum!“
„Und wofür brauchen wir den?“, erkundigte er sich.
Sandra drehte sich um und flüsterte ihm ins Ohr: „Für das neue Leben, das in meinem Bauch wächst.“




Samstag, 29. April 2017

Heute

gibt es noch einmal ein paar Fotos aus der eiskalten Welt, von der ich gestern schon berichtete. Übrigens: Wenn ihr die Fotos etwas größer sehen möchtet, klickt einfach kurz aufs Bild! 


Nur mit diesen Capes

 ließ sich die Kälte,
die dort herrschte,
überhaupt ertragen! :-)
















So, ihr Lieben,
jetzt habt ihr es überstanden :-)!
Mehr Fotos gibt es vorerst nicht,
stattdessen am 1. Mai die Fortsetzung der letzten Geschichte.
Ich würde mich freuen, wenn ihr dann wieder an Bord seid!



Freitag, 28. April 2017

Wie versprochen gibt es noch weitere Fotos

von unserem Osterurlaub! - Heute nehme ich euch mit in Karls Erlebnis-Dorf nach Rövershagen. Auf 25.000 m2 - mit Bauernmarkt und Hof-Café - gibt es viel zu entdecken. 
Der ländliche Freizeitpark bietet zahlreiche Attraktionen für die ganze Familie: In- und Outdoor-Spielplätze, Schmetterlingsgarten, Seilbahn und Traktorbahn, Ponyhof mit 'Am-Vieh-Theater' :-), täglich eine große Tiershow, Ziegenturm, Holzofen-Bäckerei, Kreativwerkstatt, Kaffee-Rösterei, Bonbon-Manufaktur u. v. m. 
Aber nicht nur die Kleinen können sich hier austoben und kreativ sein auch die Eltern sind gefragt, testen ihre Geschicklichkeit beim Kerzen ziehen, Keramik bemalen oder Glas schmelzen.
Wer eine Stärkung braucht, kann sich die hausgemachten Suppen, herzhaft belegten Brote oder selbst gebackenen Bauernkuchen aus der Hof-Küche und der hauseigenen Holzofen-Bäckerei schmecken lassen. 
Im Hof-Café kann man Kaffee aus der hofeigenen Kaffeerösterei genießen und eine seit dem Herbst 2009 im Guinness-Buch der Rekorde stehende Kaffeekannen-Ausstellung mit über 13.000 Kannen bestaunen. 
Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick - die Kannen stehen wirklich überall:





Nanu, was macht denn dieser Mädchentrecker hier?
Hat sich einfach ins Bild geschummelt!


Ich hatte euch doch Fotos aus einer 'eisigen Welt' versprochen -
genauer gesagt von der größten
Eisfiguren-Ausstellung Europas.
Heute zeige ich ein paar - weitere werden folgen.

Doch zunächst: 
„Moby Dick“ lautet das Motto der Eiswelt auf dem Karls-Hof in Rövershagen bei Rostock. Auf 2.000 Quadratmetern bei minus zehn Grad wird dort eine abenteuerliche Winterwelt gezeigt. Dort kann man die Geschichte von Moby Dick in einem weißen Glanz erleben, die uns wirklich zum Staunen gebracht hat. 
Wer demnächst in der Nähe Urlaub macht, sollte sich diese mystisch-schöne Entdeckungsreise nicht entgehen lassen. 




 







Das soll es für heute gewesen sein.
Mehr Fotos werden folgen!

Mittwoch, 26. April 2017

Inzwischen ist die Bügelwäsche

längst erledigt und ich möchte euch noch ein paar weitere Urlaubsfotos zeigen, auch wenn sie nur mit dem Smartphone gemacht wurden und keine besonders hohe Qualität aufweisen :-)!


Zunächst gibt es noch mehr Dünen -


 Strand -


 und Meer-Aufnahmen!


Das ist ein Blick von einer Seebrücke
auf das kleine Örtchen Rerik,
das uns besonders gut gefiel!


Die unteren beiden Aufnahme zeigen einen kleinen
Platz in diesem Ort - direkt am Salzhaff gelegen.



Und diese Aufnahme zeigt das Salzhaff -
von dem Platz aus fotografiert.
In Rerik befindet sich auf der einen Seite das offene Meer
und auf der anderen das Salzhaff.
Traumhaft!


Natürlich waren wir auch in
Bad Doberan,
wo uns die 'Molli' fast über die Füße fuhr.
Schaut mal:


Nicht ganz ungefährlich.
Doch 'Molli' macht lautstark auf sich aufmerksam.
Für die Anwohner vielleicht nicht ganz so schön.
Für die Touristen aber ein ganz
besonderes Spektakel.


Demnächst zeige ich euch noch
weitere Aufnahmen,
und zwar von dieser 
'eiskalten' Ausstellung:


Danke für euren Besuch
und auch für alle lieben Kommentare
zu den letzten Aufnahmen!
Bis ganz bald!!!




Montag, 24. April 2017

Kalt war es in


aber wunderschön!!

Warm eingepackt ging es an den Strand.


 Sooooo blau zeigte sich der Himmel!!


An diesem Naturstrand buddelten
unsere Enkel nach Schätzen ...


... und trauten sich sogar barfuß ins Meer. Brrrrrr!


Ich lieeeebe Strandzugänge,
wie diesen hier:


und Strände,
wie diesen hier, in Rerik:


Aber auch Naturstrände


 haben durchaus ihren Reiz!


Und damit melde ich mich zurück
von einer kurzen Reise.
Ein paar Fotos werden noch folgen -
aber nicht heute,
denn ich werde lautstark gerufen!
Von einem riiiiieeeeesigen Berg
Bügelwäsche!
Herzlich Willkommen, Alltag!! 
:-))))