Samstag, 29. April 2017

Heute

gibt es noch einmal ein paar Fotos aus der eiskalten Welt, von der ich gestern schon berichtete. Übrigens: Wenn ihr die Fotos etwas größer sehen möchtet, klickt einfach kurz aufs Bild! 


Nur mit diesen Capes

 ließ sich die Kälte,
die dort herrschte,
überhaupt ertragen! :-)
















So, ihr Lieben,
jetzt habt ihr es überstanden :-)!
Mehr Fotos gibt es vorerst nicht,
stattdessen am 1. Mai die Fortsetzung der letzten Geschichte.
Ich würde mich freuen, wenn ihr dann wieder an Bord seid!



Freitag, 28. April 2017

Wie versprochen gibt es noch weitere Fotos

von unserem Osterurlaub! - Heute nehme ich euch mit in Karls Erlebnis-Dorf nach Rövershagen. Auf 25.000 m2 - mit Bauernmarkt und Hof-Café - gibt es viel zu entdecken. 
Der ländliche Freizeitpark bietet zahlreiche Attraktionen für die ganze Familie: In- und Outdoor-Spielplätze, Schmetterlingsgarten, Seilbahn und Traktorbahn, Ponyhof mit 'Am-Vieh-Theater' :-), täglich eine große Tiershow, Ziegenturm, Holzofen-Bäckerei, Kreativwerkstatt, Kaffee-Rösterei, Bonbon-Manufaktur u. v. m. 
Aber nicht nur die Kleinen können sich hier austoben und kreativ sein auch die Eltern sind gefragt, testen ihre Geschicklichkeit beim Kerzen ziehen, Keramik bemalen oder Glas schmelzen.
Wer eine Stärkung braucht, kann sich die hausgemachten Suppen, herzhaft belegten Brote oder selbst gebackenen Bauernkuchen aus der Hof-Küche und der hauseigenen Holzofen-Bäckerei schmecken lassen. 
Im Hof-Café kann man Kaffee aus der hofeigenen Kaffeerösterei genießen und eine seit dem Herbst 2009 im Guinness-Buch der Rekorde stehende Kaffeekannen-Ausstellung mit über 13.000 Kannen bestaunen. 
Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick - die Kannen stehen wirklich überall:





Nanu, was macht denn dieser Mädchentrecker hier?
Hat sich einfach ins Bild geschummelt!


Ich hatte euch doch Fotos aus einer 'eisigen Welt' versprochen -
genauer gesagt von der größten
Eisfiguren-Ausstellung Europas.
Heute zeige ich ein paar - weitere werden folgen.

Doch zunächst: 
„Moby Dick“ lautet das Motto der Eiswelt auf dem Karls-Hof in Rövershagen bei Rostock. Auf 2.000 Quadratmetern bei minus zehn Grad wird dort eine abenteuerliche Winterwelt gezeigt. Dort kann man die Geschichte von Moby Dick in einem weißen Glanz erleben, die uns wirklich zum Staunen gebracht hat. 
Wer demnächst in der Nähe Urlaub macht, sollte sich diese mystisch-schöne Entdeckungsreise nicht entgehen lassen. 




 







Das soll es für heute gewesen sein.
Mehr Fotos werden folgen!

Mittwoch, 26. April 2017

Inzwischen ist die Bügelwäsche

längst erledigt und ich möchte euch noch ein paar weitere Urlaubsfotos zeigen, auch wenn sie nur mit dem Smartphone gemacht wurden und keine besonders hohe Qualität aufweisen :-)!


Zunächst gibt es noch mehr Dünen -


 Strand -


 und Meer-Aufnahmen!


Das ist ein Blick von einer Seebrücke
auf das kleine Örtchen Rerik,
das uns besonders gut gefiel!


Die unteren beiden Aufnahme zeigen einen kleinen
Platz in diesem Ort - direkt am Salzhaff gelegen.



Und diese Aufnahme zeigt das Salzhaff -
von dem Platz aus fotografiert.
In Rerik befindet sich auf der einen Seite das offene Meer
und auf der anderen das Salzhaff.
Traumhaft!


Natürlich waren wir auch in
Bad Doberan,
wo uns die 'Molli' fast über die Füße fuhr.
Schaut mal:


Nicht ganz ungefährlich.
Doch 'Molli' macht lautstark auf sich aufmerksam.
Für die Anwohner vielleicht nicht ganz so schön.
Für die Touristen aber ein ganz
besonderes Spektakel.


Demnächst zeige ich euch noch
weitere Aufnahmen,
und zwar von dieser 
'eiskalten' Ausstellung:


Danke für euren Besuch
und auch für alle lieben Kommentare
zu den letzten Aufnahmen!
Bis ganz bald!!!




Montag, 24. April 2017

Kalt war es in


aber wunderschön!!

Warm eingepackt ging es an den Strand.


 Sooooo blau zeigte sich der Himmel!!


An diesem Naturstrand buddelten
unsere Enkel nach Schätzen ...


... und trauten sich sogar barfuß ins Meer. Brrrrrr!


Ich lieeeebe Strandzugänge,
wie diesen hier:


und Strände,
wie diesen hier, in Rerik:


Aber auch Naturstrände


 haben durchaus ihren Reiz!


Und damit melde ich mich zurück
von einer kurzen Reise.
Ein paar Fotos werden noch folgen -
aber nicht heute,
denn ich werde lautstark gerufen!
Von einem riiiiieeeeesigen Berg
Bügelwäsche!
Herzlich Willkommen, Alltag!! 
:-))))

Freitag, 14. April 2017

Die fremde Frau


Es ist Zeit für eine weitere Geschichte,
der diese Reizwörter zugrunde lagen:
Wasserhäuschen – Zipfelmütze – servieren – grillen – hilflos
Schaut doch bitte, ob es auch bei meinen Mitschreiberinnen eine Geschichte zu lesen gibt:


Sandra saß im Bus, um zu ihrem Arbeitsplatz, einem Kindergarten, der sich etwas außerhalb der Stadt befand, zu gelangen. Diese Zeit am Morgen nutzte sie so manches Mal, um sich in Tagträumen zu verlieren oder sich das Leben einiger Mitfahrenden vorzustellen. Meistens erschien ihr dieses viel interessanter und spannender als ihr eigenes zu sein. Vielleicht verlief es aber auch ganz anders, als sie sich das so ausmalte. Aber das war ihr egal. Sandra machte es Freude, sich diesen Gedanken hinzugeben.
Die nächste Busstation befand sich direkt neben dem Wasserhäuschen und Sandra wusste, dass dort wie an jedem anderen Morgen auch, eine ältere Dame zusteigen würde. Sie schätzte ihr Alter auf gut 70, daher würde sie sich wohl nicht auf dem Weg zu ihrer Arbeit befinden. Aber wohin fuhr sie an jedem Tag, den der Herrgott gab? Diesmal wollte es der Zufall, dass die Dame direkt neben Sandra Platz nahm. 
„Guten Morgen“, grüßte die ältere Frau freundlich und suchte sogleich das Gespräch: „Ist das nicht ein herrlicher Morgen? Sie sind gewiss auf dem Weg zu ihrer Arbeit.“ Sandra nickte. „Ach wissen Sie“, fuhr die Dame fort, „ich bin schon lange Rentnerin. Mein Geld kommt monatlich auf mein Konto, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Auch wenn es nicht viel ist, so habe ich doch mein Auskommen. Es ist halt nur …“. Weiter sprach sie nicht. Stattdessen senkte sie den Kopf. Sandra war unsicher, ob sie nachhaken sollte. Schließlich kannte sie die Frau gar nicht. Sie war ja eigentlich eine Fremde für sie – und doch! Vielleicht war es auch Sandras Neugierde, die sie fragen ließ: „Was bedrückt Sie denn?“
Die Dame schaute hoch. „Interessiert Sie das wirklich?“
Wieder nickte Sandra.
„Ach wissen Sie, ich fühle mich oft so einsam und auch hilflos. Mein Mann ist schwer erkrankt, müssen Sie wissen. Wir konnten nicht mehr zusammen leben. Er leidet an Demenz, erkennt mich oft gar nicht mehr. Immerzu war er auf der Suche nach mir, obwohl ich direkt neben ihm stand. Er meinte, ich sei eine fremde Frau und wollte mich aus unserer eigenen Wohnung vertreiben. Das war eine schlimme Zeit. Mein Sohn hat dann dafür gesorgt, dass sein Vater in ein Heim kam, in dem er wirklich gut betreut wird. Jetzt fahre ich an jedem Morgen zu ihm, bleibe bis zum Mittagessen bei ihm und fahre anschließend wieder nach Hause. Die Nachmittage und Abende sind oft lang. Wissen Sie, ich wohne noch in unserer alten Wohnung, obwohl mein Sohn meint, ich solle doch zu ihm ins Haus ziehen. Das möchte ich aber nicht. Ich wäre doch gar keine Hilfe für ihn, ganz im Gegenteil.“
Sandra wunderte sich über ihre eigene Frage: „Lebt ihr Sohn allein oder hat er eine Familie?“
Wieder sah die Dame Sandra an. „Er hat seine Frau verloren. Vor zwei Jahren ist sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Jetzt lebt er mit seinem Sohn, meinem Enkel, allein in dem Haus. Wissen sie, mir fehlt einfach die Kraft, die beiden auch noch zu unterstützen.“
An dieser Stelle schwiegen beide Frauen und hingen ihren Gedanken nach. Sandra schämte sich dafür, dass sie sich das Leben anderer immer als perfekt ausmalte. Das war es wohl für niemanden. Wenn man hinter die Fassaden blickt, stellt man oft fest, dass es bei jedem Sorgen und Probleme gibt – aber natürlich gibt es ebenso viele glückliche Momente.
„Und Sie?“, erkundigte sich die Dame, „haben Sie Familie?“
„Ja, ich hab schon eine Familie, nur leider keine eigene. Meine Eltern leben ganz in meiner Nähe. Meine Schwester ist verheiratet, hat einen Mann und zwei süße Kinder. Ich gehe ganz in meiner Rolle als Tante auf. Aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich schon gern irgendwann eigene Kinder. Wissen Sie, jetzt zum Osterfest treffen wir uns alle bei meinen Eltern. Dann werden wir grillen und meine Mutter wird uns leckere Salate servieren. Wir werden kleine Geschenke und Eier für die Kinder verstecken. Eigentlich ist alles perfekt und doch …“.
„Ich verstehe“, erwiderte die Dame, „das Leben geht manchmal eigene Wege, doch sie dürfen die Hoffnung auf eine eigene Familie niemals aufgeben. Es ist das größte Glück, eigene Kinder zu haben.“
Dann kramte die Frau in ihrer Handtasche: „Schauen Sie, dass ist mein Enkel.“ Sandra sah interessiert auf das Foto. Ein kleiner Junge mit einer roten Zipfelmütze strahlte ihr entgegen. „Aber den kenne ich doch“, rief Sandra aus, „das ist doch Luca.“
„Ja, so heißt er. Aber woher … ?“
„Er besucht den Kindergarten, in dem ich tätig bin. Er ist zwar nicht in meiner Gruppe, dennoch kenne ich seinen Namen - und ihren Sohn, den kenne ich auch, zumindest vom Sehen. Er bringt den Jungen morgens und holt ihn nachmittags auch wieder ab. Natürlich hab ich damals von dem tragischen Unfall erfahren. Aber ich konnte ja nicht ahnen, dass Sie die Mutter und Oma sind.“
„Wissen Sie, ich bin sicher, dass unser Zusammentreffen eine Bedeutung hat. Das Schicksal nimmt manchmal eigenartige Wege. Vielleicht können wir ja mal etwas zusammen unternehmen. Wollen Sie nicht am Ostermontag mit uns in den Zoo kommen? Ach bitte, es wäre eine große Freude, auch für meinen Sohn und meinen Enkel. Oder haben Sie an dem Tag schon etwas anderes vor? Entschuldigen Sie bitte, ich bin einfach viel zu forsch. Aber das ist so meine Art. Sie können es sich ja noch einmal überlegen und es mir morgen sagen. Sie fahren doch morgen wieder mit diesem Bus?“
Eigentlich war Sandra kein spontaner Mensch, doch in diesem Moment wurde ihr ganz warm ums Herz und sie wusste, dass sie dieses Angebot annehmen musste.
„Ich heiße übrigens Sandra“, rief sie der älteren Dame hinterher, als diese aufstand und Richtung Ausgang ging, „und ich komme sehr gerne mit.“
Freudestrahlend und winkend stieg die ältere Dame aus. Sandra kannte nicht einmal ihren Namen, doch sie spürte, dass sich ihr Leben durch diese Frau verändern würde.

© Martina Pfannenschmidt, 2017



Ihr Lieben,
ich danke Euch fürs Lesen der Geschichte und kündige
- bevor hier einer meckert :-) -
schon heute die 
Fortsetzung an.
In 14 Tagen geht es/sie weiter.
Solange müsst ihr Euch gedulden -
oder die Geschichte selbst zu Ende spinnen! :-)




Und last but not least: 
Liebe Manu,
Danke für die liebevolle Osterkarte!