Sonntag, 27. August 2017

Frage 13: Lebensziele erreicht?

Wir alle durchleben unterschiedliche Lebensphasen und damit einher gehen unterschiedliche Wünsche und Ziele.
Als kleines Kind wünschen wir uns vielleicht eine Barbie oder Carrera-Bahn. Unser Ziel: Größer und älter werden.
Im Teenageralter ändern sich die Wünsche zum ersten Mal drastisch. Vor allen Dingen wünschen wir uns eins: Endlich erwachsen zu werden und uns von der Familie zu lösen.
Die Frage, welche schulische und später berufliche Richtung wir einschlagen wollen, steht an. Welche Ziele wollen wir erreichen? Karriere machen? Welt umsegeln? Probleme sind vorprogrammiert, wenn unsere Wünsche und Lebensziele nicht mit denen übereinstimmen, die unsere Eltern für uns haben.
Später wünschen wir uns vielleicht einen Partner an unserer Seite, ein klassisches Familienleben, ein eigenes Haus. Wünsche und Ziele können vielfältig sein.
Dann kommt die Zeit, wo wir schauen, welche gesetzten Ziele wir erreicht haben. Vielleicht schlagen wir an einem Ort Wurzeln oder uns zieht es in die Welt hinaus.
Foto: Pixelio.de/S. Hofschlaeger

In der Lebensmitte wird es manchmal schwierig. Zum einen vielleicht wegen der Erkenntnis, dass wir doch nicht das Ziel erreicht haben, das wir für uns gewünscht hatten und wir erkennen, dass unsere Träume zerplatzt sind. Wir müssen mit den Konsequenzen unserer früheren Entscheidungen leben. Vielleicht gestaltet sich das Familienleben doch nicht so, wie wir es uns gewünscht haben. Dann gilt es, das anzunehmen, was man erreicht hat.
Mein Empfinden ist, dass es in jüngeren Jahren einfacher ist, sich Ziele zu setzen. Sicher bedingt dadurch, dass das Leben noch vor einem liegt, endlos scheint. Wenn das letzte Viertel (oder Drittel) des Lebensweges vor uns liegt, verändern sich Wünsche und Ziele schon allein dadurch, dass wir erkennen, dass das Leben endlich ist und der Körper sich verändert.
Allgemein wünschen wir uns Gesundheit für uns und unsere Familien, genügend Geld usw. usw. Doch wie sieht das mit den ganz konkreten, persönlichen Zielsetzungen aus?

Gab es in deinem Leben Ziele, 
die du nicht – oder noch nicht – erreicht hast? 
Bedauerst du das oder kannst du annehmen, 
dass sich dein Leben anders entwickelt hat, 
als du es dir gewünscht hast?


Gibt es ein – oder mehrere – Ziel(e), 
die du unbedingt noch erreichen möchtest?


Sadie: Ein sehr interessantes Thema, das du hier aufgreifst.
Ich bin überzeugt, dass sich jeder, der in der Blüte seines Lebens steht, darüber Gedanken macht, wie sein Leben verlaufen ist, welches Ziel wir als junge Menschen hatten, was wir erreicht haben. Ziele sind immer angestrebte Zustände und das finde ich besonders wichtig. Es ist unerlässlich Ziele zu haben, egal ob das im Beruf oder bei der Familienplanung ist – ansonsten wäre das Leben „Stillstand“ den möchte ich nicht.
Mein persönliches Ziel habe ich erreicht, wir sind eine glückliche Familie, die in allen Lebenslagen zusammenhält, die sich vertraut, die immer für den anderen einsteht und das ist das Wichtigste für mich. Selbstverständlich denkt man manchmal darüber nach, dass nicht alles so verlaufen ist, wie geplant, vielleicht hätte ich doch Lehrer werden sollen? Oder habe ich mir nicht immer ein größeres Haus gewünscht?
Trotz des Ziels, dass man sicher vor Augen hat, muss man sein Leben annehmen und das Beste daraus machen.
Es wäre auch mein größter Wunsch, dass alle gesund bleiben, dass es keinen Krieg und keinen Terror gibt, jeder friedlich nebeneinander leben kann, mein Ziel ist es das Beste zu versuchen.

Martina: Diese - ich sage mal - 'klassischen' Lebensziele hatte und habe ich genau so, wie du auch. Eine tolle Familie, Kinder und Enkel zu haben, war mein größter Wunsch. Dass es nicht selbstverständlich ist, dieses Ziel zu erreichen, wurde mir erst später bewusst, als ich erkannte, dass es schon ein großes Glück ist, ein Kind zu haben. Vielen wird dieser Wunsch verwehrt und schon entwickelt sich das Leben völlig anders.
Angel: gibts ein Ziel das noch vor einem steht undn das man erreichen möchte wenn man im letzten Driottel des Lebens erreicht hat und von da aus -guckt? Gute Frage liebe Martina...
ständig auf der Flucht vor der Vergangenheit zu sein hilft uns bei dem gedanken nicht weiter wenn wir dies als Ziel der Erfüllung wünschen, akzeptieren was war und nach vorne schauen - das fällt zwar vielen schwer weil dazu gehört sich ändern zu wollen, vergangenes hinter uns zu lassen und es trotzalledem zu respektieren und nicht zu verneinen.
Ob die Wünmsche für die Zukunft nun groß oder klein, teuer oder preiswert sind - ich denke die gesundheit und das schmerzlose Leben ohne noch größere Probleme die das Leben uns aufgibt - zu leben ist wohl das was sich die meisten Menschen wünschen würden.
Wir haben die Angst vor den großen Kriegen, (berecntigt)die Angst vor dem Verlust eines Menschen, der Gesundheit, der eigenen (vielleicht wirtschaftlichen) Exsistenz - eine Sicherheit dass sich noch einmal ein großer Wunsch erfüllt gibt es wahrscheinlich nicht. Wenn er eminent wichtig für einen selbst ist, versucht man ihn zu verwirklichen...
wieder mal ein tolles Thema das du zum nachdenken eingestellt hast. Bin sehr gespannt ob und welche Antworten es darauf gibt..
Martina: Ich bin auch immer sehr gespannt auf die Antworten und stelle fest, wie viel Übereinstimmung es oft gibt. Ich glaube, im letzten Drittel unseres Lebens ist es sehr wichtig, dass anzunehmen, was war und vielleicht auch, zu erkennen, warum wir einige Ziele nicht erreicht haben. Dies sollten wir tun, ohne damit zu hadern.
Monika: Du entdeckst viele Lebensthemen und sammelst sie wunderbar in deinem Blog mit deinen besonderen eigenen Worten. Ich lese es gerne.....
Heute auch ein paar Zeilen von mir.-
Es ist ein Geschenk große Lebensziele erreichen zu dürfen,
dass ist dem Menschen gar nicht immer bewusst!
Große Lebensziele sind nicht immer in ihrer Gänze erreichbar und das kann oft auch Schmerz bedeuten, je nach dem wie sie angelegt waren, angelegt sind und wie wichtig sie einem erscheinen im Leben....
Es ist gut und motivierend Ziele zu haben,
egal in welchem Alter und in welcher Situation...
Ziele werden erreichbarer, so meine Erfahrung, wenn man sie nicht immer nur als große Lebensziele steckt, es gibt so viel dazwischen.- 
Ziele, die in der Summe ein Leben bereichern und zum Großen werden können.
Ziele die auch im Schicksal des einzelnen Lebens erreichbar sind, 
erreichbar bleiben, in jedem einzelnen Lebens, 
die dann auch zum aktuellen Leben, zur individuellen Lebenssituation passen.
Vielleicht ist das das Wort Ziel manchmal auch ein viel zu großes Wort, oft ist es ja schon ein Wunder den nächsten Schritt gehen zu können.-
Es braucht immer wieder Verarbeitung und Neuausrichtung im Leben!
Kleine Ziele erreichen zu können, zu dürfen ist ein großes Glück
und auch das ist ein Geschenk und nicht selbstverständlich...
Wir können alles dafür tun,
aber es liegt nicht wirklich in unserer Hand....
In diesem Sinne schicke ich dir liebe Grüße
in der Hoffnung, dass wir unsere kleinen Ziele erreichen dürfen.
Martina: Immer kleine Ziele anzusteuern - aber dabei das 'große' Lebensziel nicht aus den Augen zu verlieren, dass sind gute Gedanken. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt - egal, wie lang oder kurz der Weg wird, der vor uns liegt.
Klärchen: 
Ziele können ja so vielfältig sein!
Ohne Ziel um herzuirren
kann doch sehr verwirren.
In jungen Jahren hast du große Ziele
davon sicher auch ganz viele.
Sich Ziele setzten und vernetzen
ist sicher auch ein Ziel.
Doch im Laufe des Lebens
ist mancher Schritt vergebens.
Hat man seine Fähigkeiten nicht genutzt,
ist andere Wege gegangen
Ist im Alltag gefangen kommt der Frust
und die Lust auf neues und
erreichbare Ziele ins Auge fassen.
Auch im letzten Drittel des Lebens
kann man Ziele setzen,
geht sie in kleinerer Schritten.
Jeder kleine Schritt führt auch zum Ziel ,
Gesundheit bedeutet viel.
Ohne träumen ,ohne Ziele
ist der Mensch arm
ohne Fantasie
erkennt er das wahre Leben nie.
Wir sind dem Wandel der Zeiten unterworfen
daran können wir nichts ändern.
Wir sind dem Wandel des Lebens unterworfen,
daran können wir etwas ändern.
Sich Ziele setzen in kleinen Schritten
und das Glück aufheben und im Herzen tragen.
© Klärchen
Da gäbe es noch viel zu sagen!
Martina: Hattest du dir diese Gedanken in Gedichtform schon vorher einmal gemacht oder mal eben so 'aus dem Ärmel geschüttelt'? - Klasse und Danke dafür! - Martina
Klärchen: 
Manchmal ich gut reimen kann,
es kommt auf das Thema an. 
Bis auf die letzten 6 Zeilen habe ich spontan geschrieben.
Für ein Gedicht taugt es nicht!
Das zu Deiner Frage :)) 
Martina: Ich finde, es hat durchaus Potential, eines zu werden! :-)
Manu: Ich hab' mir noch nie Gedanken über meine Lebensziele gemacht. Da waren wünsche, wie Kinder und Familie und die sind eingetreten. Aber ich habe noch nie ernsthaft darüber nachgedacht. Ich glaube das kommt mit dem 50ten Geburtstag. *g* Da war das eine ganz wichtige Frage bei den beiden Kolleginnen und auch bei Bekannten stelle ich immer wieder fest, wie man mit 50 über sein Leben nachdenkt. Vielleicht sind dann die Kinder groß, alles läuft in gleichmäsigen Bahnen und man hat dafür Zeit? Ich hab' es noch nicht gemacht, ich hab' das Gefühl ich bin noch mitten im Erreichen!
Martina: Zuerst hab ich über deine Antwort geschmunzelt - dann darüber nachgedacht - und dann festgestellt: Du hast absolut recht. Ich habe mir in jüngeren Jahren auch keine Gedanken über Lebensziele gemacht. Es hat sich alles so ergeben, wie ich es mir gewünscht habe. - Eine Erscheinung des Alters, darüber nachzudenken? Wahrscheinlich! - Man hinterfragt viel mehr. Das kann ich absolut bestätigen!
Tanja F: Nach einer schweren Krankheit vor ein paar Jahren, würde ich sagen, dass bei mir weniger Lebensziele als Lebensthemen eine Rolle spielen. Wenn ich ein Ziel formulieren würde, würde ich vielleicht sagen: Ich möchte immer einen Funken Dankbarkeit in mir haben, den ich entzünden kann, wenn es mir mal schlecht geht. Denn das Leben hier in Deutschland ist nicht perfekt, gibt aber den allermeisten Menschen eine Grundlage, auf der sie gut leben können. Ich möchte an meinem Lebensende sagen können: Danke, dass ich leben durfte, danke Gott, Du hast mir soviel geschenkt und es hat alles (auch das Schwierige) zu meinem Leben dazugehört und gepasst.
Martina: Schöne Gedanken, liebe Tanja! Ist es nicht eigenartig, dass es gerade diese schwierigen Zeiten sind, die uns prägen und auch Dankbarkeit verspüren lassen?! Aber nur so lernen wir das Gute und Gesundheit zu schätzen, wenn wir das Gegenteil erfahren durften. - Ich glaube, es macht Sinn, hin und wieder eine 'Standortbestimmung' zu machen und dazu gehört in jedem Fall auch, dankbar für alles zu sein, was uns geschenkt wurde und wird.
Traude: Ich glaube, es bringt nichts, Lebenszielen krampfhaft nachzurennen. Vermutlich habe ich deshalb keinen in Stein gemeißelten Lebensplan gemacht bzw. kann halbwegs damit umgehen, wenn manches dann doch nicht so klappt wie erhofft. Zwischendurch-Pläne und Hoffnungen gibt es nämlich natürlich DOCH. Zuweilen bleibe ich trotz Misserfolgen dran, weil es um Herzblutgeschichten geht, zuweilen verliere ich einen Plan wieder aus den Augen, weil die Sache dann doch nicht so wichtig war. Ich war mir bis 30 nicht sicher, ob ich jemals heiraten oder Kinder bekommen wollen würde, habe das offen gelassen und ließ mich überraschen. Meine Tochter bekam ich dann mit 31 und geheiratet hab ich mit 44. Reisen und so die Welt kennenlernen wollte ich immer schon - da tut sich einiges, wie du weißt. Ob sich die GANZE Welt in diesem Leben ausgehen wird, ist aber noch unklar ;-) Von der Stadt aufs Land wollte ich gern, dieser Sprung gelang mit 40. Den unkreativen Job gegen einen kreativen tauschen wollte ich gern, das ist mir nicht gelungen, aber es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ich bin ja erst … naja, fast 56, und kann hoffentlich noch viele Jahre lang kreativ arbeiten - falls nicht jetzt, dann eben erst wenn ich mal in Rente bin. Eine Alters-WG möchte ich gerne gründen, mit Menschen die ich mag und mit einem Helfer-Paar, das sich um die zunehmenden Bedürfnisse kümmert. Ist ein Plan für die nächsten zehn, maximal 15 Jahre - wenn wir’s bis dahin nicht durchgezogen haben, wird das wohl nichts mehr. Vielleicht wandern wir aber auch noch in ein anderes Land aus, sofern wir eines finden, in dem wir leben wollen würden. Die Welt würde ich natürlich auch noch gerne retten, aber das geht nur in kleinen Schritten und nur mit euch allen gemeinsam - und du weißt ja, ich arbeite dran ;-))
Martina (mit einem breiten Grinsen): Wenn man so kreativ ist wie du und so viele Pläne hat, braucht man auch kein Lebens-Ziel, sondern nur einen Lebens-Plan, wie man DAS ALLES unter einen Hut bringt - lach! --- In deinem Leben war nie Langeweile und sie wird niemals kommen. Das prophezeie ich dir und freue mich mit dir und für dich, wenn vieles von dem umsetzbar ist, was so an Plänen in deinem Kopf ist.
Erica Sta: Wieder ein Lebensthema, das wohl jeden einmal beschäftigt, liebe Martina - kein Zweifel.
Nach meinem Dafürhalten ist's eine Gratwanderung: Sich berufliche, private Ziele zu setzen jedoch ein Maß im Auge zu behalten. Was nicht gleichlautend bedeuten soll, sich in seinen Vorstellungen oder Träumen einzuschränken. 
Und ich bin weiterhin der Meinung, der festen Überzeugung sogar, dass auch im fortgeschrittenen Alter Ziele eminent wichtig sind für uns alle. Wir, mein Mann und ich beschreiten aktuell die Umsetzung eines Ziels, eine Etappe ist dabei erreicht...
...rückblickend kann ich trotz schwieriger Lebenslagen sagen, dass ich viel erreicht habe, erfolgreich war, wenn man es unter diesem Aspekt sehen mag.
Martina: Es ist sogar immens wichtig, gerade mit zunehmendem Alter, noch Ziele zu verfolgen. - Ich habe nur den Eindruck, es ist schwieriger, sie zu formulieren. - Ich freue mich für euch, wenn ihr ein Ziel verfolgt. Was wohl sehr wichtig ist, dass man sich im Alter nicht aufgibt, sich mit Dingen umgibt, die Freude bereiten und ja, wenn es Ziele gibt, sie anzusteuern.

Kommentare:



  1. Liebe Martina
    Ein sehr interessantes Thema, das du hier aufgreifst

    Ich bin überzeugt, dass sich jeder, der in der Blüte seines Lebens steht, darüber Gedanken macht, wie sein Leben verlaufen ist, welches Ziel wir als junge Menschen hatten, was wir erreicht haben. Ziele sind immer angestrebte Zustände und das finde ich besonders wichtig. Es ist unerlässlich Ziele zu haben, egal ob das im Beruf oder bei der Familienplanung ist – ansonsten wäre das Leben „Stillstand“ den möchte ich nicht.

    Mein persönliches Ziel habe ich erreicht, wir sind eine glückliche Familie, die in allen Lebenslagen zusammenhält, die sich vertraut, die immer für den anderen einsteht und das ist das Wichtigste für mich. Selbstverständlich denkt man manchmal darüber nach, dass nicht alles so verlaufen ist, wie geplant, vielleicht hätte ich doch Lehrer werden sollen? Oder habe ich mir nicht immer ein größeres Haus gewünscht?
    Trotz des Ziels, dass man sicher vor Augen hat, muss man sein Leben annehmen und das Beste daraus machen.
    Es wäre auch mein größter Wunsch, dass alle gesund bleiben, dass es keinen Krieg und keinen Terror gibt, jeder friedlich nebeneinander leben kann, mein Ziel ist es das Beste zu versuchen.

    Ich wünsche dir einen gemütlichen Sonntag.
    LG Sadie


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  2. gibts ein Ziel das noch vor einem steht undn das man erreichen möchte wenn man im letzten Driottel des Lebens erreicht hat und von da aus -guckt? Gute Frage liebe Martina...
    ständig auf der Flucht vor der Vergangenheit zu sein hilft uns bei dem gedanken nicht weiter wenn wir dies als Ziel der Erfüllung wünschen, akzeptieren was war und nach vorne schauen - das fällt zwar vielen schwer weil dazu gehört sich ändern zu wollen, vergangenes hinter uns zu lassen und es trotzalledem zu respektieren und nicht zu verneinen.
    Ob die Wünmsche für die Zukunft nun groß oder klein, teuer oder preiswert sind - ich denke die gesundheit und das schmerzlose Leben ohne noch größere Probleme die das Leben uns aufgibt - zu leben ist wohl das was sich die meisten Menschen wünschen würden.
    Wir haben die Angst vor den großen Kriegen, (berecntigt)die Angst vor dem Verlust eines Menschen, der Gesundheit, der eigenen (vielleicht wirtschaftlichen) Exsistenz - eine Sicherheit dass sich noch einmal ein großer Wunsch erfüllt gibt es wahrscheinlich nicht. Wenn er eminent wichtig für einen selbst ist, versucht man ihn zu verwirklichen...
    wieder mal ein tolles Thema das du zum nachdenken eingestellt hast. Bin sehr gespannt ob und welche Antworten es darauf gibt..
    herzlichst Angelface

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  3. Liebe Martina,
    du entdeckst viele Lebensthemen und sammelst sie wunderbar in deinem Blog
    mit deinen besonderen eigenen Worten. Ich lese es gerne.....
    Heute auch ein paar Zeilen von mir.-

    Es ist ein Geschenk große Lebensziele erreichen zu dürfen,
    dass ist dem Menschen gar nicht immer bewusst!

    Große Lebensziele sind nicht immer in ihrer Gänze erreichbar und das kann oft auch Schmerz bedeuten, je nach dem wie sie angelegt waren, angelegt sind und wie wichtig sie einem erscheinen im Leben....

    Es ist gut und motivierend Ziele zu haben,
    egal in welchem Alter und in welcher Situation...

    Ziele werden erreichbarer, so meine Erfahrung, wenn man sie nicht immer nur als große Lebensziele steckt, es gibt so viel dazwischen.-
    Ziele, die in der Summe ein Leben bereichern und zum Großen werden können.
    Ziele die auch im Schicksal des einzelnen Lebens erreichbar sind,
    erreichbar bleiben, in jedem einzelnen Lebens,
    die dann auch zum aktuellen Leben, zur individuellen Lebenssituation passen.
    Vielleicht ist das das Wort Ziel manchmal auch ein viel zu großes Wort,
    oft ist es ja schon ein Wunder den nächsten Schritt gehen zu können.-

    Es braucht immer wieder Verarbeitung und Neuausrichtung im Leben!

    Kleine Ziele erreichen zu können, zu dürfen
    ist ein großes Glück
    und auch das ist ein Geschenk und nicht selbstverständlich...
    Wir können alles dafür tun,
    aber es liegt nicht wirklich in unserer Hand....

    In diesem Sinne schicke ich dir liebe Grüße
    in der Hoffnung, dass wir unsere kleinen Ziele erreichen dürfen,
    herzlichst
    Monika*

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  4. Ziele können ja so vielfältig sein!
    Ohne Ziel um herzuirren
    kann doch sehr verwirren.
    In jungen Jahren hast du große Ziele
    davon sicher auch ganz viele.
    Sich Ziele setzten und vernetzen
    ist sicher auch ein Ziel.
    Doch im Laufe des Lebens
    ist mancher Schritt vergebens.
    Hat man seine Fähigkeiten nicht genutzt,
    ist andere Wege gegangen
    Ist im Alltag gefangen kommt der Frust
    und die Lust auf neues und
    erreichbare Ziele ins Auge fassen.
    Auch im letzten Drittel des Lebens
    kann man Ziele setzen,
    geht sie in kleinerer Schritten.
    Jeder kleine Schritt führt auch zum Ziel ,
    Gesundheit bedeutet viel.
    Ohne träumen ,ohne Ziele
    ist der Mensch arm
    ohne Fantasie
    erkennt er das wahre Leben nie.
    Wir sind dem Wandel der Zeiten unterworfen
    daran können wir nichts ändern.
    Wir sind dem Wandel des Lebens unterworfen,
    daran können wir etwas ändern.
    Sich Ziele setzen in kleinen Schritten
    und das Glück aufheben und im Herzen tragen.
    © Klärchen
    Da gäbe es noch viel zu sagen!

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  5. Hallo Martina,
    ich hab' mir noch nie Gedanken über meine Lebensziele gemacht. Da waren wünsche, wie Kinder und Familie und die sind eingetreten. Aber ich habe noch nie ernsthaft darüber nachgedacht. Ich glaube das kommt mit dem 50ten Geburtstag. *g* Da war das eine ganz wichtige Frage bei den beiden Kolleginnen und auch bei Bekannten stelle ich immer wieder fest, wie man mit 50 über sein Leben nachdenkt. Vielleicht sind dann die Kinder groß, alles läuft in gleichmäsigen Bahnen und man hat dafür Zeit? Ich hab' es noch nicht gemacht, ich hab' das Gefühl ich bin noch mitten im Erreichen!
    LG zu Dir
    Manu

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  6. Manchmal ich gut reimen kann,
    es kommt auf das Thema an. Bis auf die letzten 6 Zeilen,habe ich spontan geschrieben.Für ein Gedicht taugt es nicht!
    Das zu Deiner Frage :))

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  7. Nach einer schweren Krankheit vor ein paar Jahren, würde ich sagen, dass bei mir weniger Lebensziele als Lebensthemen eine Rolle spielen. Wenn ich ein Ziel formulieren würde, würde ich vielleicht sagen: Ich möchte immer einen Funken Dankbarkeit in mir haben, den ich entzünden kann, wenn es mir mal schlecht geht. Denn das Leben hier in Deutschland ist nicht perfekt, gibt aber den allermeisten Menschen eine Grundlage, auf der sie gut leben können. Ich möchte an meinem Lebensende sagen können: Danke, dass ich leben durfte, danke Gott, Du hast mir soviel geschenkt und es hat alles (auch das Schwierige) zu meinem Leben dazugehört und gepasst. LG Tanja

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  8. Liebe Martina,

    ich glaube, es bringt nichts, Lebenszielen krampfhaft nachzurennen. Vermutlich habe ich deshalb keinen in Stein gemeißelten Lebensplan gemacht bzw. kann halbwegs damit umgehen, wenn manches dann doch nicht so klappt wie erhofft. Zwischendurch-Pläne und Hoffnungen gibt es nämlich natürlich DOCH. Zuweilen bleibe ich trotz Misserfolgen dran, weil es um Herzblutgeschichten geht, zuweilen verliere ich einen Plan wieder aus den Augen, weil die Sache dann doch nicht so wichtig war. Ich war mir bis 30 nicht sicher, ob ich jemals heiraten oder Kinder bekommen wollen würde, habe das offen gelassen und ließ mich überraschen. Meine Tochter bekam ich dann mit 31 und geheiratet hab ich mit 44. Reisen und so die Welt kennenlernen wollte ich immer schon - da tut sich einiges, wie du weißt. Ob sich die GANZE Welt in diesem Leben ausgehen wird, ist aber noch unklar ;-) Von der Stadt aufs Land wollte ich gern, dieser Sprung gelang mit 40. Den unkreativen Job gegen einen kreativen tauschen wollte ich gern, das ist mir nicht gelungen, aber es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ich bin ja erst … naja, fast 56, und kann hoffentlich noch viele Jahre lang kreativ arbeiten - falls nicht jetzt, dann eben erst wenn ich mal in Rente bin. Eine Alters-WG möchte ich gerne gründen, mit Menschen die ich mag und mit einem Helfer-Paar, das sich um die zunehmenden Bedürfnisse kümmert. Ist ein Plan für die nächsten zehn, maximal 15 Jahre - wenn wir’s bis dahin nicht durchgezogen haben, wird das wohl nichts mehr. Vielleicht wandern wir aber auch noch in ein anderes Land aus, sofern wir eines finden, in dem wir leben wollen würden. Die Welt würde ich natürlich auch noch gerne retten, aber das geht nur in kleinen Schritten und nur mit euch allen gemeinsam - und du weißt ja, ich arbeite dran ;-))

    Herzliche rostrosige Montagsgrüße von der Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/08/noch-ein-bisserl-mehr-vom-rostrosen.html

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  9. Wieder ein Lebensthema, das wohl jeden einmal beschäftigt, liebe Martina - kein Zweifel.

    Nach meinem Dafürhalten ist's eine Gratwanderung: Sich berufliche, private Ziele zu setzen jedoch ein Maß im Auge zu behalten. Was nicht gleichlautend bedeuten soll, sich in seinen Vorstellungen oder Träumen einzuschränken.

    Und ich bin weiterhin der Meinung, der festen Überzeugung sogar, dass auch im fortgeschrittenen Alter Ziele eminent wichtig sind für uns alle. Wir, mein Mann und ich beschreiten aktuell die Umsetzung eines Ziels, eine Etappe ist dabei erreicht...

    ...rückblickend kann ich trotz schwieriger Lebenslagen sagen, dass ich viel erreicht habe, erfolgreich war, wenn man es unter diesem Aspekt sehen mag.

    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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